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RUNNER'S WORLD Camp Lech 2014 Wie Lauffans vom Höhentraining in den Bergen profitieren

50 Läufer waren beim RUNNER'S-WORLD-Camp in Lech in wunderschöner Berglandschaft unterwegs - gemeinsam mit RUNNER'S-WORLD-Redakteuren und Trainern.

RUNNER'S WORLD Camp Lech 2014 Foto +
Foto: Urs Weber

Anspruchsvolles Höhentraining beim RUNNER´S-WORLD-Camp in Lech.

"Der Berg hat Zeit"

Wie läuft man einen Berg hoch? Und – für die meisten Läufer noch schwieriger und anstrengender – wie läuft man ihn wieder hinunter? Was in der norddeutschen Tiefebene kein Thema ist, wird beim Laufen in den Alpen mitunter zum Problem. Und so haben die 50 Teilnehmer des komplett ausgebuchten RUNNER’S WORLD Trainingscamps in Lech am Arlberg gleich am ersten Trainingstag die „ersten Laufschritte am Berg“ trainiert. Es war bereits das fünfte RUNNER’S WORLD-Camp in Lech. Und die täglichen Laufausflüge boten stets aufs Neue eine Entdeckungsreise in die herrliche Bergwelt bis über die Baumgrenze hinaus. Eine wichtige Grundregel lernten die Camp-Teilnehmer gleich am ersten Tag: „Der Berg hat Zeit!“ – Übersetzt in die Läufersprache heißt das so viel wie: Langsam angehen! Denn nicht nur die Steigung kann lang sein (und dem Berg ist es egal, wie schnell oder langsam sie erlaufen wird), sondern auch die Trainingswoche ist lang.

Postkartenmotive beim Höhentrainingslager: Die schönsten Fotos der Laufwoche haben wir in einer Bildergalerie für Sie zusammengestellt. Sie finden sie über und unter diesem Artikel.

Anspruchsvoll ist die Camp-Woche in jedem Fall – aber auch auf jeden läuferischen Anspruch individuell angepasst, ob Anfänger oder Halb-Profi. Und so stehen auf dem Laufprogramm verschiedene Läufe und Trainingseinheiten mit ganz unterschiedlichem Charakter. Mal geht es den lieblichen Wanderweg entlang des Ufers am Lech entlang. Dann geht es mal wieder über alpine Pfade und steiniges Geröll auf eine Passhöhe, oder durch ein herrlich duftendes Schrofengebiet an den Südhängen der Berge, oder über saftige, mit blau-blühendem Enzian durchsetzte Almwiesen, auf denen die Bergbauern ihre Kälber den Sommer über grasen lassen. In Lech bietet sich ein breiteres läuferisches Panorama, zusätzlich können auch die Bergbahnen zur Überbrückung eines allzu steilen Ab- oder Anstiegs genutzt werden; oder am Ruhe-Nachmittag wird in einer urigen Almhütte der Kaiserschmarrn getestet. Die Eindrücke sind so vielfältig – davon können die Fotos von den verschiedenen Läufen nur einen kleinen Eindruck vermitteln.
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Autor: Urs Weber 03.09.2014
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