Adidas Ultraboost 5 GTX im Test

Komfort auch bei schlechtem Wetter
Adidas Ultraboost 5 GTX im Test

ArtikeldatumVeröffentlicht am 12.11.2025
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Adidas Ultraboost 5 GTX
Foto: RUNNER’S WORLD

Die Erfolgsgeschichte des Adidas Boost startete im Jahr 2015. Der Boost-Mittelsohlenschaum aus eTPU (expandiertes thermoplastische Polyurethan) war den herkömmlichen EVA-Schäumen in vielen Belangen überlegen. Seither gab es verschiedene Versionen des Schuhs. Aber der UB5 – Ultraboost 5 – erhielt die gründlichste Überarbeitung in der Ultraboost-Geschichte – und bildet gleichzeitig die Basis für den UB 5 GTX.

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Mittelsohle: Weicher Schaum

Der UB5 GTX ist super bequem! Die Mittelsohle besteht aus Light Boost – bekannt und eingeführt beim UB Light (2023), eine mittlerweile deutlich leichtere Version des Boost-Schaumes. Für den Adidas Ultraboost 5 GTX setzt der Hersteller jedoch mehr Mittelsohlenschaum ein, die Entwickler sprechen von 9 Millimetern dickerem Schaum unter der Ferse. Man spürt eine Qualitätsverbesserung gegenüber dem Vorgängermodell vor allem im Mittel- und Vorfußbereich, so urteilen Testläufer.

Der Abrollkomfort der Sohleneinheit ist dynamisch – dabei hilft auch das neu konstruierte Torsion-System, das für einen guten Übergang vom Rück- auf den Mittelfuß sorgt. Der UB5 GTX ist komfortabel, aber nicht supersoft, wie bei supersoften Mittelsohlen von anderen Herstellern, die noch höher aufbauen. Die UB5-Sohle baut 32 mm hoch unter der Ferse. Die Sprengung beträgt 10 Millimeter. Auch Mittelfußaufsetzer fanden den Support unterm Mittelfuß angenehm.

Adidas Ultraboost 5 GTX
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Bis zum Kragen wasserdicht

Während das Obermaterial beim normalen UB 5 aus „Primeknit“ in unterschiedlich dichten Strickdichten besteht, ist es bei der GTX-Version deutlich robuster an der äußeren Oberfläche. Dazu ist es – nicht sichtbar – mit einer Gore-Tex-Membran ausgerüstet, die bis zum Schuhkragen hochreicht: Somit ist der Schuh bis zum Einstiegsbereich wasserdicht. Solange der Schnee oder die Tiefe einer Pfütze nicht höher als bis zum Schaftrand reicht, bleiben die Füße trocken. Dabei fällt auch in der GTX-Version der spürbar geräumige Vorfußbereich auf – allerdings ist das Gewebe hier nicht so flexibel wie in der Nicht-GTX-Variante.

GTX-Version etwas größer wählen

Das Obermaterial erwies sich im Testzeitraum als äußerst robust. Etwas Kritik gab es bisweilen – wie schon bei den Vorgängern – am Einstiegsbereich: Das Stretch-Material macht das Anziehen des Schuhs zur fummeligen Angelegenheit; mitunter muss man beide Hände zu Hilfe nehmen. Allerdings orientiert sich die Passform wieder mehr an der „normalen“ Größensortierung; beim Vorgänger UB Light hatten die Testläufer stets geraten, eine halbe bis ganze Nummer größer zu wählen, das ist beim UB 5 aufgrund der üppigeren Platzverhältnisse im Schuh nicht mehr nötig. Allerdings gilt für die GTX-Version: Aufgrund des weniger dehnbaren Materials im Oberschuh, sollte man eine halbe Nummer größer wählen, mindestens!

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Außensohle mit gutem Grip bei Nässe

Die mit Spezial-Sohlengummi von Continental versehene Außensohle in Winterversion erweist sich als äußerst rutschfest auf feuchtem Asphalt. Das Profil ist straßentauglich flach: Daher rollt es auf Asphalt und festem Untergrund harmonisch ab, zumal die gesamte Länge der Außensohle Kontakt zum Untergrund hat. Das Komfort-Plus hat einen Nachteil: Den Biss einer Trailsohle hat der Ultraboost nicht – für tiefen Matsch oder Läufe im Gelände oder auf Trails ist die Sohle wenig geeignet. Bei trockenem Schnee reicht der Grip, für tiefen Schnee wäre eine grobprofiliertere Sohle im Vorteil.

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Fazit