Hoka One One Clifton 6 Hersteller

Die neue Version: Zurück zum Ursprung Hoka One One Clifton 6 im Test

Der Clifton gilt seit jeher als Wegbereiter der Maximal-Schuhe: Die fette Mittelsohle sorgt für ein ganz neues Komfortgefühl.

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So schnell geht das: War der erste Clifton von Hoka noch eine kleine Sensation, als er 2014 erstmals die Straßen eroberte, hat man sich heute, beim Clifton 6, an das volumige Design mit der fetten Mittelsohle und vor allem an das damit verbundene, softe Laufgefühl schon sehr gewöhnt. Es gibt mittlerweile – anders als 2014 – viele Laufschuhe mit ähnlichem technischen Ansatz, die auf maximalen Dämpfungskomfort ausgelegt sind. Und wie beim ersten Clifton ist es auch beim Clifton 6 wiederum erstaunlich, wie leicht der Schuh am Fuß sitzt; ganz anders, als der optische Eindruck des Clifton erwarten lässt.

Komfort ist Trumpf

In der sechsten Version hat sich an der grundsätzlichen Charakteristik des Schuhs nichts verändert. Der maximale Dämpfungskomfort ist nach wie vor das Kennzeichen des Clifton. Im direkten Vergleich zu den Vorgängern fällt jedoch das geringere Gewicht auf – erstmals unter 260 Gramm (US 9) - der 4. Clifton war der bislang der schwerste. Hoka hat sich den Clifton also zur Brust genommen, ihn deutlich unter die Lupe genommen und in vielen Details leicht verändert. Das betrifft die von außen ersichtlichen Punkte, wie das Mittel- und Außensohlendesign samt technischer Änderungen, daneben aber auch das Obermaterial und die Schnürung. Härtere, abriebfeste Besätze an der Außensohle deuten auf eine längere Lebenszeit der Außensohle hin.

Bessere Passform beim Clifton 6

Aber auch die inneren Werte überzeugen beim neuen Modell. Das Innenmaterial ist etwas weicher geworden. Das fällt direkt bei der ersten Anprobe positiv auf, ebenso wie die etwas geräumigere Leistenform, gerade im Mittelfußbereich. Wer den Clifton 5 gelaufen ist, wird jetzt feststellen, dass er den Clifton 6 etwas enger schnüren muss. Dabei ist die Passform besser geworden – vor allem für Läufer, die normal breite bis etwas breitere Füße haben. Gerade im Vorfußbereich, hier gab es bei früheren Versionen Kritik an der eher schmalen Passform, bietet der Schuh jetzt mehr Platz. Das Obermaterial macht zudem einen robusteren Eindruck. Gleiches gilt übrigens auch – auch hier war in der Vergangenheit ein größerer Kritikpunkt – für die Einlegesohle: Sie ist jetzt komfortabler und besser ausgeformt, sitzt damit sicherer im Schuh.

Das typische Clifton-Laufgefühl

Das Laufgefühl ist vertraut, wenngleich auch hier eine Änderung auftaucht. Die Ferse steht gefühlt flacher als im Vorgänger Clifton 5 im Verhältnis zum Vorfuß. Gleichzeitig ist die Mittelsohle aber immer noch sehr voluminös für einen hohen Dämpfungskomfort. Und die Dämpfung ist vielleicht sogar noch eine Spur weicher und komfortabler als beim Vorgänger. Das spüren allerdings vor allem die Fersenläufer – weniger die Mittelfußaufsetzer.

Die Hoka-typische Rocker-Sohlenkonstruktion (wieder ausgeprägter als beim Vorgänger) bestimmt das Abrollverhalten, „was ziemlich gewöhnungsbedürftig ist“, urteilt ein Testläufer, „wenn man die Marke noch nicht kennt oder nur selten läuft.“ Unser Testläufer, der zum ersten Mal mit dem Clifton lief, beschreibt es sehr bildlich: „Die „integrierte Bodenwelle“ unter dem Mittelfuß fühlt sich ein bisschen so an, als würde einem ein eilfertiger Hauself bei jedem Schritt eine Nackenrolle unter den Fuß schieben, um den Aufprall zu dämpfen.“

Wie man mit dieser „Nackenrolle“ unter dem Mittelfuß zurecht kommt, ist eine Frage des Laufstils und des Abrollverhalten – und nicht zuletzt auch der persönlichen Präferenz. Unser Testläufer fand: „Das ist zwar bequem, mir persönlich aber ein zu starker Eingriff in die Biomechanik der Laufbewegung. Ich bevorzuge Schuhe mit einem unauffälligeren Laufverhalten.“ Umgekehrt ist es aber genau diese Abrolldynamik, die viele Hoka-Fans an der Marke so schätzen – und vor allem beim Clifton.

Der Schuh wird für lange und sehr lange Trainingsläufe eingesetzt, „und man weiß am Anfang schon, dass man auch am Ende nur gering ermüdet den Schuh wieder ausziehen wird“, so ein begeisterter Testläufer. Das idealtypische Einsatzprofil des Clifton ist nach wie vor der lange Trainingslauf in moderatem oder ruhigem Tempo. Zwar macht der Clifton auch ein Tempo von 4 min/km problemlos mit, zumal in der neuen Version – aber für diese Tempobereiche gibt es wiederum besser geeignete Laufschuhmodelle, auch von Hoka.

Fazit: Breites Einsatzspektrum im Training

Gut geeignet ist der Clifton für leichte bis mittelschwere Läufer, die keine auffälligen biomechanischen Besonderheiten haben. Da taugt der Clifton im besten Sinne als neutraler Trainingsschuh für viele Kilometer.

Hoka One One Clifton 6 in Zahlen

Kategorie: Neutralschuh / Dämpfungsschuh
Gewicht: 252 g (Herren) / 206 g (Damen)
Sprengung: 5 mm
UVP: 140 €

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