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Nike Air Zoom Pegasus 39 Kröger und Gross

Nike Air Zoom Pegasus 39 im Test

Laufschuhklassiker Der Nike Air Zoom Pegasus 39 im Test

Etwas leichter, etwas flacher, etwas weicher – aber auch etwas besser? Wir verraten, was sich beim Nike Air Zoom Pegasus 39 im Vergleich zum Vorgänger verändert hat, wie er sich läuft und für wen er geeignet ist.

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Von den allermeisten der 39 Pegasus-Modelle, die Nike in den vergangenen Jahrzehnten auf den Markt gebracht hat, waren wir und Millionen von Läuferinnen und Läufern begeistert. Den Air Zoom Pegasus 38 lobten wir, weil er durch eine voluminösere Mittelsohle noch etwas komfortabler geworden ist. Der neue Pegasus kommt nun mit einer erneut überarbeiteten Mittelsohlenkonstruktion (ein weiteres Air-Element), veränderter Passform (mehr Platz für die Zehen) und geringerem Gewicht (je nach Größe wiegt der Schuh 10 bis 15 Gramm weniger) daher. Doch der Reihe nach.

Ein zusätzliches Luftkissen unterm Vorfuß

Der größte Unterschied zum Vorgänger: Nike setzt beim Pegasus 39 wieder auf zwei Air-Elemente in der Mittelsohle. Statt nur einem Luftkissen unter der Ferse wie beim 38er verbirgt sich nun auch eines unter dem Vorfuß. Das ist nichts gänzlich Neues, sondern war bei vorherigen Modellen bereits der Fall, etwa dem Pegasus 34 und 35.

Nike Air Zoom Pegasus 39
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Insgesamt fünf Millimeter flacher ist die Mittelsohle, die dafür im Vorfußbereich wieder mit einem zweiten "Air"-Element ausgestattet wurde.

Und obwohl Nike die Mittelsohle weniger voluminös gestaltet (28 Millimeter unter dem Vorfuß, 18 Millimeter unter dem Rückfuß), bleibt der „Peg“ weiterhin komfortabel und dynamisch. Im Vergleich wirkt es sogar, als sei der „React“-Schaumstoff noch etwas weicher und reaktiver geworden. Und da die Mittelsohle weniger hoch ist, zeigt die Waage auch ein paar Gramm weniger an – und weniger Gewicht ist eigentlich immer eine gute Sache.

Weitere Flexkerben in der Mittelsohle

Die Agilität des Pegasus 39 ist auch in der noch höheren Flexibilität begründet, für die Nike dem Schuh eine zusätzliche Flexkerbe in Querrichtung spendiert hat. Damit bleibt der Pegasus ein Neutralschuh. Durch seine breite und durchgängige Plattform ermöglicht er aber einen sicheren Abrollvorgang. „Mir gefällt, dass ich mit dem Pegasus sowohl schnell als auch lang laufen kann – und wenn nötig, auch lang und schnell“, so ein Tester.

Durch die leicht abgerundete Ferse eignet sich der Pegasus für alle Laufstile, egal ob Sie über die Ferse abrollen oder auf dem Mittelfuß beziehungsweise Vorfuß landen.

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Entfernt man die Innensohle, erkennt man die Flexkerbe, die einige unserer Testerinnen und Tester auch beim Laufen spürten.

Einziger Kritikpunkt: Einige Testläufer monierten, dass sie die neue Flexkerbe im Vorfußbereich unter dem Fußballen beim Laufen spüren. „Erst dachte ich, es sei das Air-Element, aber es ist eine Kerbe in der Mittelsohle“, so ein Tester. Und in der Tat sieht man die Kerbe deutlich, wenn man die eher dünne Einlegesohle hinausholt (siehe Foto). Andere Testläufer hingegen nahmen die Kerbe gar nicht wahr. Wenn Sie sich für den „Peg“ interessieren, sollten Sie unbedingt ausprobieren, ob die Kerbe Sie beim Laufen irritiert.

Griffige und haltbare Außensohle

Die Außensohle bietet unter allen normalen Laufbedingungen einen sicheren Halt. Dass Nike dabei zwei unterschiedliche Gummimischungen verwendet – eine besonders haltbare im Rückfuß, eine besonders griffige im Vorfuß –, fällt in der Praxis nicht auf. Mit asphaltierten Straßen, ausgetretenen Parks und geschotterten Waldwegen kommt der Pegasus unverändert gut zurecht – auch Nässe bringt ihn nicht an seine Grenzen.

Nike Air Zoom Pegasus 39
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Die Außensohle des Nike Air Zoom Pegasus 39.

Da sich an den Materialien der Außensohle nichts geändert hat, können wir davon ausgehen, dass der Pegasus 39 ebenso langlebig ist wie sein Vorgänger. Je nach Laufstil und Körpergewicht sind 800 und mehr Kilometer wohl kein Problem – ein echter Dauerlaufschuh eben.

Etwas mehr Platz für die Zehen

Im Gegensatz zum großen Update der Mittelsohle gibt’s beim Obermaterial nur einige kleine Veränderungen. War der Pegasus schon immer ein Schuh für eher schmale Füße, lässt die 39. Version den Zehen etwas mehr Raum, was jene Läuferinnen und Läufer freuen dürfte, die schmale und normal breite Füße haben. Für alle, die sich wirklich viel Platz im Zehenbereich wünschen, bleibt der Pegasus etwas zu schmal.

Nach wie vor richtig gelungen ist der bequeme, sichere Sitz. Die weich gepolsterte Zunge ist unverändert mit der Mittelsohle verbunden, sodass man in den Schuh wie in eine Socke schlüpft. Auch die „Flywire“-Schnürung, bei der die Schnürsenkel durch dünne Schlaufen gefädelt wird, die wiederum direkt mit der Mittelsohle verbunden sind, kennt man bereits länger. So gelingt es Nike, dass sich der Schaft des Pegasus sanft, aber sicher um den Mittelfuß legt.

Die gepolsterte Fersenkappe kommt ohne Kunststoffelement daher und ist angenehm flexibel, liefert aber genug Halt und Stabilität. Top: Die leicht nach hinten gebogene Fersenpartie entlastet die Achillessehne.

Testfazit: Idealer Alltagslaufschuh zum günstigen Preis

Der „Peg“ ist auch in der 39. Version ein angenehm gedämpfter, überraschend agiler und ausreichend stabiler Laufschuh, der für einen Großteil der Läuferinnen und Läufer einen idealen Begleiter im Laufalltag darstellt. Knapp 100 Euro oder weniger kostet der Nike Pegasus derzeit im Handel – in unseren Augen ein absoluter Preis-Leistungs-Tipp.

Der Nike Air Zoom Pegasus 39 in Zahlen

Typ: Neutralschuh
Gewicht: 255 Gramm (Männer), 232 Gramm (Frauen)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 120 Euro

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