Die vollständige Modellbezeichnung "Aero Burst Slip-Ins" deutet an, dass sich der Skechers Aero Burst tatsächlich einfach überstreifen lässt, ohne zu schnüren. Dies ist aufgrund einer eigens dafür konstruierten Fersenkonstruktion möglich.
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Konstruktion: Alles für den Komfort
Beim Skechers Aero Burst zielt die gesamte Konstruktion in Richtung maximalem Komfort für lange Dauerläufe. Skechers ist bekannt für Modelle wie GoRun Ride oder GoRun Razor: gut gedämpfte oder auch schnelle Trainingsschuhe, die sich durch vielseitige Einsatzmöglichkeiten auszeichnen.
Der neue Skechers Aero Burst steht in der Nachfolge und Tradition des GoRun Max Road. Parallel gibt es als alternative Modelle noch den Skechers Aero Spark, etwas leichter und dynamischer und etwa vergleichbar mit Nike Pegasus oder Brooks Ghost. Daneben ist der Skechers Aero Tempo die schnellere Version für flotte Läufe.

Mittelsohle mit HyperBurst Ice
Der Hyper Burst-Schaum wird seit mehreren Modellvarianten bei Skechsers eingesetzt. Die neue Schaummischung HyperBurst Ice ist deutlich weicher als die bisherigen Mischungen. Und der Aero Burst hat eine sehr voluminöse Mittelsohle: 42 mm „HyperBurst Ice“-Dämpfungsschaum sitzen unter dem Rückfuß, bei 6 mm Sprengung – also starke 36 mm unter dem Vorfuß. Somit gilt der Komfortanspruch auch für Mittel- und Vorfußläufer.

Eine mit carbonverstärkte Platte im Vorfußbereich
Unterstützt wird die Reaktivität des Schaumes durch eine „H-Plate“ im Vorfußbereich: Die carbonverstärkte Platte hat die Form eines H und ist unterhalb der Einlegesohle in der Mittelsohle verbaut. Anders als eine „typische“ Carbonplatte , die sich über die gesamte Schuhbreite und Sohlenlänge ausdehnt, sind es im Hyperburst schmale Streifen, die entlang der Außenseiten nach vorne im Schuh bis unter den Fußballen reichen – in der angesprochenden H-Form. Sie sorgen für ein kleines bisschen Stabilität, und sie lassen ein Abrollen und Einknicken des Fußes im Zehengelenk zu – reagieren dann aber beim Abstoß des Fußes. Dies Rückstellmoment erzeugt ein durchaus dynamisches Abdruckverhalten. Übrigens: Der Skechers Hyper Burst Aero braucht etwas Zeit, bis sich die Mittelsohle „eingelaufen“ hat, sprich: Ihre gesamte Dämpfungskapazität aufbaut.
Sohle mit Grip
Die Außensohle verfügt partiell über Goodyear-Gummibesätze und „läuft sich damit auf jeglichem festen Untergrund phantastisch“, schwärmt ein Testläufer, „sie bietet sehr guten Grip.“ Bei früheren Skechers-Modellen mit Goodyear-Sohlenelementen zeigte sich zudem eine lange Haltbarkeit. Für Trails ist der Aero Burst weniger geeignet; „befestigte und ausgebaute Waldwege sind in Ordnung“, aber allein wegen der Bauhöhe der Mittelsohle ist der Aero Burst auf Trails nicht in seinem Terrain.

Ab in die Maschine
Das Obermaterial erweist sich als sommertauglich – nicht nur vom Design. Es bietet dem Fuß viel Platz und ist ausreichend belüftet. Durchsichtige Verklebungen vorne sorgen für Stabilität, verhindern hier allerdings den Luftzug. Je nach Farbkombination ist das Material recht schmutzempfindlich. Allerdings – eine weitere Skechers-Besonderheit, auf die der Hersteller explizit hinweist – lässt sich der Schuh auch in der Waschmaschine waschen.

Slip In: Anziehen ohne zu schnüren
Ein weiteres Alltags-Feature ist die Slip-In-Konstruktion: Tatsächlich kann man in den Schuh einfach hineinschlüpfen. Die feste Fersenkonstruktion ist so konstruiert, dass man einfach von oben in den Schuh einsteigen kann. Fürs Laufen allerdings empfiehlt sich sorgfältiges und etwas festeres Schnüren, "dann sitzt der Schuh Dank des komfortablen Obermaterials und der sehr guten Fersenschale sicher am Fuß", lobt eine Testläuferin, die ihre schmale Fußform betont und deshalb besonders auf einen guten Fersenhalt achtet.

Laufeindruck: Weicher Fußaufsatz
„Ich war wirklich beeindruckt vom Abrollkomfort“, fasst ein Testläufer zusammen, der durchschnittlich über 60 Kilometer in der Woche läuft. Dabei beeindruckte ihn der sehr hohe Dämpfungskomfort durch die weiche Mittelsohle – ohne dass man in ihr versinkt. Sondern im Test erzeugen die Rocker-Konstruktion und die Mittelsohlentechnologie einen harmonischen Abrollvorgang, egal, ob man auf der Ferse oder mehr auf dem Mittelfuß landet. Und: Durch die voluminöse und stabile Konstruktion eignet sich der Schuh auch für etwas schwerere Läuferinnen und Läufer.
Flexibel, auch mit Platte
Die aufwändige und voluminöse Konstruktion der Mittelsohle sowie die robuste Außensohle bedingen freilich ein etwas höheres Gewicht des Aero Burst, was aber beim Lauf nicht spürbar ist – und beim Training auch nicht stört. Das vorherrschende Laufgefühl ist ein super Komfort mit einem kleinen Pep beim Abstoß des Fußes – „aber ohne die Nachteile der ganz steifen Carbonplatte“, betont eint Testläufer, „quasi ein Carbon-Effekt ohne Carbon-Nachteil.“ Durch die Flexibilität der H-Plate ist der biomechanische Abrollvorgang näher am normalen Trainingsschuh als an einem Carbon-Modell.
Vor- und Nachteile
Positiv
✅ Sehr komfortabler Abrollvorgang
✅ Guter Langstreckenkomfort
✅ Guter Sitz des Obermaterials
Negativ
❌ Helle Version verschmutzt schnell
❌ Etwas schwer
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- Preis: 170 Euro
- Gewicht: 337 g (M); 278 g (W)
- Sprengung: 6 mm





