Ein Fazit aus unserem Test vorab: Der The North Face Altamesa 500 V2 ist ein Schuh, der Trailläufern eine Menge Spaß machen kann. Und wenn ihr nur gelegentlich Trail lauft, dann könnt ihr mit diesem Schuh den Spaß am Traillaufen entdecken.
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Als Outdoor-Marke betrat The North Face den Laufschuhmarkt vor ein paar Jahren mit, na klar, Trailrunning-Schuhen. Und mit der Altamesa-Linie wurde die „Door–to-Trai“-Idee realisiert: Schuhe, die von der Haustür weg den Weg über Straßen ebnen bis hin zum Trail.

Der erste Altamesa 500 war bereits sehr beliebt und hat im Laufschuhtest gute Ergebnisse erzielt. Der neue Altamesa 500 V2 ist sehr gründlich überarbeitet – das große Thema dabei:diee Gewichtsreduktion. Und die ist – so viel vorab – gelungen. Mit 294 Gramm bei einem Testschuh in US 10,5 ist die neue Version um 43 Gramm leichter als der Vorgänger. Eignungsprofil, Passform und grundsätzliche Produkteigenschaften sind gleichgeblieben.

Ein wesentlicher Unterschied beim neuen 500 V2 ist die Ausrüstung der Mittelsohle mit dem deutlich leichteren Vectiv-Schaum – der aus den Wettkampfmodellen von The North Face bereits bekannt ist. Es ist eine mit Stickstoff angereicherte „Dream-Foam“-Mittelsohle. Sie sorgt für einen sanfteren Auftritt und spürbar mehr Komfort. Ein Testläufer charakterisiert es so: „Die Sohle ist medium-soft, also die Mittelsohle dämpft, aber sie ist nicht zu weich.“ Sie bietet einen konstanten Komfort, auch bei langen Läufen.
Dabei sorgt die breite Plattform für viel Stabilität. Trotz einer 36-mm-Fersenhöhe und 6-mm-Sprengung ist die breite Sohlenkonstruktion des Altamesa 500 V2 Garant für gute seitliche Stabilität beim Abrollvorgang. Der Vorfuß-Rocker ist nicht so extrem wie in der Vectiv-Linie von The North Face, deshalb sind die Laufeigenschaften auch für Laufanfänger hervorragend.
Obermaterial gut belüftet
Das Obermaterial ist deutlich leichter geworden, es ist mit zonalen Verstärkungen für Struktur und Langlebigkeit ausgestattet: Das Upper ist dünner und somit auch sommertauglicher! Etwas weniger Polsterung gibt es an der Lasche – und sie ist etwas kürzer. Dafür bieten integrierte Zungenflügel guten Staubschutz.

Mehr Volumen gibt es im Innenraum des Schuhs. Er bietet eine großzügigere Passform! Schmale Füße können hier etwas schwimmen. Achte dann auf die richtige Sockenwahl und eine sorgfältige Schnürung. Ideal ist die Passform für normale oder etwas breitere Füße. Die Schnürsenkel mit gezackten Kanten garantieren in jedem Fall einen sicheren Halt.
Surface Control-Außensohle
Eine neue Gummi-Formel und ein neues Profil bietet die „Surface Control SC2“-Außensohle. Die 4-mm-hohen Stollen sind eine sehr gute Allround-Lösung für Traktion und Laufkomfort.

Das Laufgefühl profitiert von der recht flachen Stollenkonstruktion. „Der Schuh rollt!“, lobt ein erfahrener Testläufer, der den Altamesa V2 sogar für einen Ultratrail-Einsatz in Erwägung zieht; „die Kombination aus relativ leichtem Gewicht, gutem Komfort und Trail-Tauglichkeit passt.“
Vor- und Nachteile
Pro
✅ Rutschfeste Sohle auf unebenem Untergrund
✅ Leichtes Gewicht für die Performance
✅ Gute Temperaturregulierung
Negativ
❌ Lasche etwas kurz am oberen Rand
❌ Zu breite Sohle für enge, sich windende Downhills
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