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Polar Vantage V

+Foto: Hersteller
13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
Kategorie GPS-Uhr, Pulsuhr, Multisportuhr Durchmesser keine Angabe
Erhältlich seit 2018 Gewicht 66 g
UVP-Preis 499,95 € Wasserdichtigkeit
RUNNER'S-WORLD-Testbericht zu Polar Vantage V

Autor: Urs Weber
Mit zwei auffallend stylishen Uhren meldet sich Polar zurück im Kampf um die Gunst technikaffiner Läufer, die heute neben GPS auch Pulsmessung am Handgelenk erwarten. Um deren Genauigkeit zu erhöhen, setzt der Herzfrequenzspezialist aus Finnland bei der Vantage V und M auf eine besonders ausgefeilte Technik. Statt der üblichen drei werden neun LEDs in zwei Farben sowie ein optimierter Algorithmus eingesetzt, der Fehler aus den Messwerten herausfiltert. Ganz neu ist die integrierte Wattmessung, ein Feature, das man bisher nur aus dem Radsport kennt. Vorteil: Bei der Leistungsmessung entfällt die zeitliche Verzögerung, mit der die Herzfrequenz auf Belastungsänderungen reagiert. Einen Fokus legt Polar auf die Regeneration: Trainingsbelastung und Erholungszustand lassen sich ebenso messen wie die Schlafqualität. Zum Tragen bei Nacht ist die Uhr allerdings recht groß.

Fazit
Mit ganzen neun LEDs und einem optimierten Algorithmus soll die Herzfrequenzmessung bei der Polar Vantage M so gut funktionieren wie nie.

Polar Vantage V - Funktionen allgemein
  • Stoppuhr
  • Trainings- und Erholungsempfehlungen
  • Rundenzeiten/Zwischenzeiten
  • Berechnung individueller Trainingsbereiche
  • Auto-Lap
  • Navigation
  • Programmierung von Intervallen
  • Kompass
  • Herzfrequenz
  • Höhenmesser/Barometer
  • Kalorienverbrauch
  • Schrittzähler
  • GPS
  • Aktivitäts-Tracking
  • Bewegungssensor
  • Schlaf-Tracking
  • Distanz
  • individuell einstellbares Display
  • Geschwindigkeit/Pace
  • zugehörige Smartphone-App
  • verschiedene Sportarten
  • Smart Notifications
  • VO2max/Fitnesszustand
Weitere Funktionen und Infos
  • Leistungsmessung während dem Laufen
Akkulaufzeit 40 Stunden
Trainingsanalyse
  • Uhr
  • Internet-Plattform
  • App
  • Computer
Hersteller-Beschreibung zu Polar Vantage V

Die Polar Vantage V ist eine Premium-GPS-Multisportuhr mit allem, was man braucht, um wie ein Profi zu trainieren. Die neue, hochmoderne und von Polar entwickelte Sensor-Fusionstechnologie kombiniert die optische Pulsmessung mit einer neuen Hautkontaktmessung. Dies ermöglicht auch unter anspruchsvollen Bedingungen eine noch präzisere Pulsmessung. So lässt sich das Training optimieren und mit den Funktionen Training Load und Recovery Pro ein Übertraining vermeiden - dank den neuen, einzigartigen und ganzheitlichen Lösungen zur Überwachung von Trainingsbelastung und körperlicher Erholung. Die Polar Vantage V unterstützt über 130 verschiedene Sportarten und ist die erste Multisportuhr von Polar, die die Laufleistung direkt vom Handgelenk aus misst. Die extrem lange Akkulaufzeit stellt sicher, dass auch während langer Trainingseinheiten alle Daten erhoben werden.

Kurzer Stand: Ich habe nach Anraten von Polar die Uhr auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Seitdem zeigt sie die Akkuanzeige deutlich besser an, es gibt diesbezüglich nichts mehr zu beanstanden. Der Support von Polar hat in meinem Fall vorbildlich reagiert, auch die Reaktionsgeschwindigkeit war spitze. Das hat mit dem seit vorgestern verfügbaren Update nichts zu tun, die Aktion mit den Werkseinstellungen habe ich ein paar Tage vorher durchgeführt. Mit zwei Trainingseinheiten (H10, jeweils 1 Stunde mit GPS) war der Akku nach 5 Tage auf etwa 50%.
Hätte nicht gedacht, dass Werkseinstellungen so viel bringen können.
Mit dem Support und mit dem gelösten Problem der Akkuentladung ist die Uhr für mich eine Kaufempfehlung, mit der Einschränkung, dass der Puls nach meinem Empfinden nur mit Brustgurt gut gemessen wird. Das würde jedoch für jede Uhr gelten, dem Licht am Handgelenk traue ich die Genauigkeit nicht zu. Und die zweite Einschränkung ist, dass man sich bewusst sein muss, dass man viele Daten nur mit der Flow App oder dem Flow Web Service sieht, nicht auf der Uhr (siehe meine Rezension).
Ich benutze die Vantage V seit 6 Wochen und habe natürlich die aktuelle Firmwareversion. Mir gefällt Polar generell besser als Garmin, weil die Produkte weniger verspielt sind und sich aufs wesentliche konzentrieren. Bei der Vantage muss man aber leider zu oft auf die App zurückgreifen, um seine Informationen zu erhalten. Das ist bei der M430 deutlich besser gelöst.
Ein weiterer Kritikpunkt ist zumindest in der aktuellen Version die Akkuanzeige. Ich habe das Gerät zuletzt vor 3 Tagen voll aufgeladen und jetzt ist es bei 46%. Dabei zeigt es schon ein merkwürdiges Verhalten, weswegen ich jetzt auch Kontakt zum Support aufgenommen habe. Am zweiten Tag habe ich eine Vier-Stunden-Wanderung mit GPS und Pulsmessung unternommen, sonst nichts. Ich habe die dauerhafte Pulsmessung nicht aktiv. Nach der Vier-Stunden-Wanderung war der Akku noch bei etwa 80% und heute mittag noch auf ca. 74% - wobei er heute früh bei 73% war, das am Rande. Seit heute mittag purzelt die Prozentanzeige und ist jetzt wie gesagt bei 46%. Wenn das so weitergeht, darf ich spätestens übermorgen wieder aufladen, vermutlich eher morgen, weil ich morgen Jogging eingeplant habe. Bei den Versprechungen (40 Stunden Training am Stück mit GPS und Pulsmessung) finde ich das ehrlich gesagt nicht gut. Der Balken, den man normalerweise sieht (die Prozentanzeige bekommt man nur, wenn man das Gerät an ein Ladegerät anschließt), sieht aber noch nach 60 bis 65 Prozent aus. Diesen Wert könnte ich nach 72 Stunden akzeptieren, aber 46% definitiv nicht.
Jetzt ist natürlich die Frage, ob das Verhalten aufgrund der aktuellen Softwareversion so ist oder ob der Akku schon nach wenigen Wochen zickt. Bei vielen Geräten ist die Software nicht gut kalibriert, so dass sie den Akkuzustand nicht korrekt darstellen, vielleicht auch bei dieser Uhr. Mal sehen, wie lang der Support braucht, um zu antworten.
Im Moment ist die Vantage V für mich keine echte Kaufempfehlung. Wenn ich jogge oder ins Fitnessstudio gehe, benutze ich immer einen Brustgurt, weil mir die Messung am Handgelenk einfach zu ungenau und zu träge ist, auch wenn sie bei der Vantage V im Vergleich zur M430 schon deutlich besser geworden ist.. Die Uhr motiviert mich, Sport zu treiben, und mit Brustgurt habe ich eine sehr gute Kontrolle über meinen Puls. Die hier beschriebene Situation mit der Akkuanzeige gibt einem das ungute Gefühl, dass die Uhr nicht zuverlässig bis zum Schluss durchhält, und das stört mich sehr.
Im Vergleich zur Handyortung. Im Stadtgebiet wird hier ja über die Sender gemittelt (Sendemasten, Wlan Router etc.). Das ist schneller und bei genügend Sendern auch sehr genau. Da gibt es Ungleichheiten, bei denen ich denke, dass die Vantage ungenauer ist (V800 und V650 fast exakt zu Handymessungen). Aber wir reden hier von 200 - 300 m auf 10 km. Das ist bei mir in der Toleranz drin. Ich habe hier die RadBahn Münsterland vor der Haustür - da ist eine Vermessungsstrecke markiert. Da werde ich es mal ganz genau beobachten.

Gruß
Tom
GPS ist im Vergleich genau
Verglichen mit welchem Produkt?
Im Vergleich zur M430 kann ich das mit Stand 12/18 nicht bestätigen - da war die Vantage teilweise deutlich ungenauer und für mich letztendlich KO Kriterium …
Entweder ich hatte ein Montagsmodell oder man hat das zwischenzeitlich verbessert…
Hm. Ich nutze seit 1994 Pulsuhren von Polar und ich besitze jetzt seit ein paar Wochen die Vantage V. Ich nehme an, dass die Uhr seit dem erscheinen stabiler geworden ist und Funktionen implementiert / verbessert wurden. Denn ich finde kaum einen Kritikpunkt an der Uhr. GPS ist im Vergleich genau, Licht und Display völlig in Ordnung, Funktionen ausgereift und Bedienung durchdacht. Ich nehme sie für Calisthenics, Laufen und Inline-Skaten - immer in Verbindung mit dem H10 - damit hat Sie neben dem Alltag täglich eine Sporteinheit. Ich mache tgl. einen OT und ich nutze eigentlich alle Funktionen exezessiv. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe: Der Akku könnte länger halten. Nach vier Tagen wird es eng, aber da gibt es andere Produkte, die gehen an Tag zwei in die Knie. Einmal musste ich die Uhr neu starten, da sich das Display aufgehängt hatte - auch das kommt bei anderen Geräten vor.

Die Radfunktionen kann ich nicht beurteilen, da ich dafür den V650 verwende. Eine riesige Verbesserung ist die völlig unkomplizierte Synchro via BlueT. Da habe ich beim V800 ab und zu in die Kante des Tisches gebissen :)

Von meiner Seite klare Kaufempfehlung!
Gruß
Tom
Ich kann Deine Kritik nicht ganz teilen. Das Display finde ich in jeder Hinsicht völlig OK nicht schlechter oder besser als das der Fenix 5. Wer vernünftige HR Werte möchte der nutzt einen HR Brust /Oberarmgurt, da keine am Markt befindliche Uhr die HR Messung am Handgelenk kann zuverlässig ist. Weder Polar, Garmin oder Suunto liefern hier vernünftige Werte, wenn man es ganz genau haben möchte. Die Auswertung der Daten auf der Uhr und besonders im WEB sind meiner Meinung nach die Besten. Schnickschnack wie Etagenzähler oder Stressmessung braucht kein Mensch. Musik höre ich sowieso immer über das Handy mit BT Kopfhörer. Also ich bin mit der Uhr sehr zufrieden!!
REZENSION Polar Vantage aus der Sicht des Marathonläufers:


DESIGN

Die Vantage hatte mich sofort nach dem ersten Anblick an eine abgeschnittene Cola-Dose erinnert. Okay, geschenkt. Alles in allem finde ich das Design gelungen, da es sehr funktional gehalten wurde und ohne Verzierungen und sonstige Dinge auskommt, die man als Läufer nicht braucht. Die Funktionalität der Knopf-Bedienung ist wesentlich besser als die der V800. Insbesondere die für Läufer wichtige Start/Stopp-Taste ist nun wieder (wie früher vor der V800) sehr gut bedienbar und somit kein Ärgernis mehr.

Die Vantage wirkt schlicht und elegant und schnörkellos - gut gelungen!


GEHÄUSE

Das Gehäuse der Vantage scheint sogar NOCH größer als das der V800 - es ist auch noch höher. Eigentlich wurde hier in den Medien etwas Anderes suggeriert.
Trotz der unten verbauten neuen optoelektronischen Einheit schmiegt sich das Gehäuse aber gut und angenehm an den Arm. Befürchtungen, die ich hatte, wurden komplett zertreut.
Die Tasten haben einen satten Druckpunkt, zeigen aber einen recht hohen Widerstand, der gerade noch nicht zu schwergängig ist.


ARMBAND

Aus dem Desaster des V800-Armbands ist ein schmaleres, sehr geschmeidiges, dünneres und an der Oberfläche fein strukturiertes Band bei der Vantage V hervorgegangen, das sich sehr angenehm und weich tragen lässt. Nur das Einfädeln in die beiden Schlaufen ist noch schlimmer als bei der V800. Sehr ärgerlich.


GEWICHT

Die Vantage V wiegt exakt 66 Gramm. Dies habe ich auf meiner digitalen Feinwaage nachgemessen.


TRAGEEIGENSCHAFTEN

Die Uhr ist aufgrund ihrer doch beachtlichen Größe erstmal insofern schwierig zu tragen, weil sie entsprechend aufträgt. Gerade im Spätherbst und Winter, wenn man entsprechende Lagen Kleidung trägt und die Vantage im Alltag benutzt, merkt man das Problem sehr deutlich. Schade!
Insgesamt trägt sich die Uhr aber erstaunlich leicht und weich, was an dem etwas geringeren Gewicht der Vantage gegenüber der V800, dem viel besseren und zarteren Armband und dem deutlich! besseren Sitz der Uhr am Arm liegt.

Die Vantage ist zwar nicht allzu viel leichter als die V800, doch insgesamt fühlt sie sich wesentlich besser an und erinnert mich hinsichtlich des Sitzes sogar an die sehr gute alte RS800CX.


DISPLAY

Das Display der Vantage ist wohl das größtes Desaster, das sich diese Uhr leistet und das ich jemals bei einer Polar-Uhr gesehen habe. Das ist insofern erschütternd, nachdem doch alle Leute glaubten, jetzt schießt die neue Vantage richtig durch die Decke, nachdem die V800 so eine Enttäuschung war.
Nachdem ich bereits das Display der V800 monierte wegen des nicht so guten Kontrasts, der schlechter ist als der einer alten Polar-Uhr mit Standard-LCD-Display, war ich beim Display der Vantage schockiert!

Ich habe ein paar Momente gebraucht, um mich vom "Display-Schock" zu erholen und durchzusteigen, was da Polar eigentlich fabriziert hat. Es sieht so aus, dass das Display "ganz raffiniert" gebaut wurde: Wenn Licht drauf fällt, kann man auf dem Display richtig was erkennen, manchmal sogar fast so gut wie auf den Werbebildchen in der Presse/Online. Aber wehe, es fällt kein direktes Licht drauf: Dann wirds richtig finster. Ich kann kaum noch etwas erkennen und muss zur Bedienung der Uhr das Uhr-Licht einschalten. Katastrophe! Zwei typische Beispiele: Ich sitze (so wie jetzt) am Rechner oder ich befinde mich in der Wohnung und draußen ist der Himmel bewölkt. Keine Chance! Selbst wenn ich das Uhr-Display jetzt in Richtung meines 27-Zoll-Grafikmonitors drehe, gelingt es mir kaum, etwas auf dem Uhr-Display zu erkennen. Sowas DARF einfach nicht sein! - Und wenn ich an einem bewölkten Tag die Uhr in Richtung Balkontür drehe, bewirkt das Tageslicht aber immerhin eine ausreichende Reflexion, um ein zumindest befriedigendes Bild zu bekommen.
Was auch auffällt: In der Restlicht-Situation (also Alltag/ohne direkte Lichtquelle): Ausgerechnet wenn man korrekt auf das Display schaut, kann man kaum was erkennen, dreht man aber das Display etwas aus der direkten Sichtachse, erkennt man etwas. Verkehrte Welt, würde ich sagen.

Die "Farben" auf dem Uhrendisplay sind so scheu wie Rehe. Man sieht sie kaum und wenn, dann eher zufällig.
Das Farbspiel dieser Uhr ist auf eine bestimmte Lichtsituation angewiesen, die im Alltag nicht allzu oft vorkommt.
Dazu muss man dann aber auch den optimalen Blickwinkel erwischen...

Das Wischen auf dem Display funktioniert leidlich gut.

Damit ist eines klar: Polar gaukelt (andes kann ich es nicht nennen) nicht nur in den Medien ein Display vor, das es so nie und nimmer gibt, die gute Akkulaufzeit scheint sich über dieses Display-Desaster zu definieren. Da wollte wohl jemand verdammt schlau sein, hat aber auf Kosten der Kunden etwas Schlimmes fabriziert.


LICHT IM DISPLAY

Da eiert Polar mächtig herum.
Zunächst vermisse ich die für mich wichtige Funktion des einschaltbaren Dauerlichts, die es noch an der V800 gab.
So bleibt es wieder bei grauen Vorzeiten: Licht an und dann schnell gucken, bis das Licht wieder ausgeht und man erneut drücken muss...
Das Licht selbst ist gerade noch ausreichend hell.

Da Polar die HeartTouch-Funktion wegrationalisiert hatte, machte ich mir Sorgen, wie ich schnell und beim Laufen im Dunkeln das Licht an bekomme, um zu sehen, was läuft. - Polar hat eine Ersatzfunktion eingebaut, die leidlich gut funktioniert. Durch Drehen des Handgelenks schaltet sich das Licht ein. Clever - ABER die Einschaltzeit ist zu kurz und das zugeschaltete Licht ist irre dunkel. Ich kann also trotzdem kaum was erkennen. Zumal beim Laufen...
Krise!


OPTISCHE PULSMESSUNG

Optische *Pulsmessung misst eine *mechanische Größe - die **Herzfrequenz-Messung misst eine **elektrische Größe, zumal hier das Signal selbst auch elektrisch ist, um es mal fachlich auf einfachem Niveau zu sagen.
Damit war allerdings schon immer klar, dass die Optik gegen die Elektrik verliert. Die einzige Frage war stets nur: um wieviel.

Die Vantage-PM misst gut, hat beim Start aber den erwarteten Einschwingmoment.

Ich sehe die neue Messfunktion an der Polar als ein nettes Zubrot, da ich mich immer geärgert habe, dass ich mir morgens erstmal den HF-Gurt anlegen musste, nur um mal meinen Ruhepuls einsehen zu können.
Hatte ich mir für die Nacht den Gurt umgelegt, war das in gewisser Weise immer ein Glücksspiel, da der Gurt mithin einen schlechten Kontakt bekam, was an der geringen Feuchtigkeit lag... Es sei denn, ich schwitzte nachts wie ein Affe.

Auch musste ich im Alltag mithin einen Gurt unter meiner Straßenkleidung anlegen und ihn auf der Arbeit umständlich wieder ablegen - denn: Eine meiner alternativen Trainingsmethoden ist das sehr zügige Gehen (7 km/h). Wenn man das 1-2 Stunden macht, dann leistet man was - mit der optischen Pulsmessung ist das sehr unkompliziert zu überwachen und so können auf einfachste Weise auch andere Einheiten erfasst werden, die man außerhalb der üblichen Trainings absolviert.


FUNKTIONEN

An der V800 nutzte ich bereits den orthostatischen Test, der allerdings zu schlecht bzw. gar nicht dokumentiert war. Ich hoffe, zukünftig mit der Vantage hier mehr Gewinn zu haben. Mal sehen...
Allerdings müsste der OT funktionieren, um ihn einschätzen zu können, doch der funktioniert gar nicht! Der Test bricht immer zum Ende hin ab - Ursache unbekannt. (Firmware: aktuell - 1.2.3.)

Ansonsten nutze ich kaum Funktionen und wenn, dann sicher im Laufe der nächsten Monate - sofern sie trainingsmethodisch wirklich Sinn machen. "Spaßfunktionen" brauche ich nicht.


GPS

Ich hätte so gern GPS auch wieder sofort deaktiviert. Aber offenbar hat Polar diese Funktion "gewaltsam" in die Vantage implementiert. Ich finde keinen Weg, GPS abzuschalten.

GPS zeigt sich bei meinem ersten 2-Stunden-Lauftest als fast so unbefriedigend wie ich es bereits befürchtet hatte. Die schlechten Erfahrungen machte ich bereits mit der V800, an der ich GPS deaktiviert hatte.


ZUGRIFF AUF UHREINSTELLUNGEN

Man muss sich als alter Polar-User bei der Vantage umgewöhnen. Das Menü sitzt bspw. nun unten links.
Es hat mich einigen Ärger gekostet, bis ich so halbwegs durchgestiegen war, wo ich was finde.

Ansonsten sind die Einstellfunktionen irgendwie unbefriedigend.


LADEFUNKTION

Das Einzige, das an der Vantage - neben der Gehäuseform und dem Armband - ausdrücklich lobenswert ist: Die kleine Ladebuchse mit ihrer magnetischen Kopplung, nach 25 Jahren Polar-Uhr-Entwicklung.


FAZIT

Die Polar Vantage sollte ein Meilenstein werden, insbesondere nach der technischen Stagnation ab dem Jahrtausendwechsel und dem Desaster der V800. Was ist die Vantage geworden?
Teilweise ein Rohrkrepierer und eine weitere Enttäuschung für mich, die sich maßgeblich an dem unverschämt schlechten Display manifestiert und der dreisten Werbung, die falsche Tatsachen über dieses Display kommuniziert.

Kunden sollen 499 Euro UVP dafür berappen - NO!
Ich kann heilfroh sein, dass ich die Uhr für 396 Euro (neu) bekam, im Rahmen der bekannten Kaufhof-Rabattaktion.
Aber auch dafür finde ich sie im jetzigen Zustand zu teuer.

Ich kann nur hoffen, dass Polar irgendwie nachbessert und das Display benutzbarer macht.
Und ich hoffe sehr, dass diese nötige Verbesserung auch dann bei den ersten Uhren (wie meiner) möglich wird.


effell
Ich bin von der Polar Vantage V ehrlich gesagt bislang enttäuscht. Habe die Uhr jetzt knapp 3 Wochen, sie bietet wenig neue Features, benötigt für den orthostatischen Test einen Brustgurt, auf den ich ja gerade verzichten wollte und ist nach dem ersten langen Lauf (3h) abgestürzt - alle Daten des Long Runs waren weg.

Momentan nutze ich die Polar parallel mit der Garmin Forerunner 935, die aus meiner Sicht mehr Funktionen bietet und auch besser zu bedienen ist. Das Armband der Garmin ist liegt ausserdem besser an und ist flexibler.

Die Polar Vantage 5 is relativ dick und lässt sich so z. B. auch schlechter im täglichen Gebrauch nutzen als andere Modelle.

Für diesen Preis aus meiner Sicht nur bedingt zu empfehlen, probiert die Uhr auf jeden Fall aus, bevor ihr sie kauft.
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Autor: Urs Weber 10.10.2018
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