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Pulsmessung während des Laufens Pulsuhr

Pulsuhren messen die Herzfrequenz während des Laufens und geben an, in welchem Belastungsbereich Sie gerade trainieren.

Die meisten modernen Sportuhren sind auch Pulsuhren, die die Herzfrequenz während des Laufens messen. Klassischer Weise liefern Pulsuhren durch Brustgurte zuverlässige Herzfrequenzwerte, die während des Laufens und danach auf der Uhr angezeigt werden. Mittlerweile setzen immer mehr Hersteller auf die optische Messung des Pulses direkt am Handgelenk. Diese Variante ist besonders komfortabel, weil Sie keinen zusätzlichen Pulsgurt benötigen. Wie genau diese Messung ist, hängt vom jeweiligen Modell ab.

Im Anschluss an das Training kann mithilfe einer Pulsuhr unter anderem die durchschnittliche Herzqfrequenz abgelesen werden - ein Wert, der darüber Auskunft gibt, in welchem Trainingsbereich trainiert wurde, sprich, ob das Training erholsam oder fordernd war. Bei vielen der aktuellen Pulsuhren können Sie von Ihnen, von Ihrem Arzt oder von Ihrem Trainer festgelegte Pulszonen eingeben. Die Uhr macht Sie dann durch einen Alarm darauf aufmerksam, wenn Ihr Puls zu hoch oder zu niedrig ist. So können zum Beispiel Laufeinsteiger oder Läufer mit gesundheitlichen Problemen einfach darauf achten, dass sie nicht zu schnell laufen. Ambitionierte Sportler möchten hingegen gezielt in bestimmtem Herzfrequenzbereichen, auch hohen Bereichen, trainieren. Der Alarm hilft ihnen, genau im richtigen Tempo zu laufen.

Spricht man von der Herzfrequenz, spielen zwei Pulswerte die entscheidende Rolle: Die Rede ist vom Ruhepuls und vom Maximalpuls; letzterer wird häufig auch als HFmax bezeichnet, die Abkürzung steht für maximale Herzfrequenz.

Als Ruhepuls wird der Herzfrequenzwert bezeichnet, den man im Zustand ohne körperliche Belastung misst. Der Wert kann sich von Mensch zu Mensch deutlich unterscheiden, Differenzen von bis zu 40 Schlägen sind möglich. Besonders für trainierte Ausdauersportler ist ein Ruhepuls um 40 Schläge pro Minute nichts Ungewöhnliches. So soll Jan Ullrich zu seiner aktiven Radsport-Karriere einen Ruhepuls von knapp über 30 Schlägen gehabt haben. Bei untrainierten Menschen liegt der Ruhepuls zumeist um die 70 Schläge. Am besten können Jogger am Morgen direkt nach dem Erwachen ihre Herzfrequenz in Ruhe messen.

Die maximale Herzfrequenz ist die Anzahl der Herzschläge pro Minute, die ein Mensch unter größtmöglicher körperlicher Belastung erreichen kann. Sie hängt ganz maßgeblich vom Alter ab. Trainieren lässt sich der Maximalpuls nicht, dafür sinkt er im Laufe des Lebens ab. Weil die maximale Herzfrequenz so individuell ist wie die körperlichen Konstitution eines jeden Joggers, eignet sich die gängige Faustformel 220 - Lebensalter auch nicht zur Bestimmung des Maximalpuls‘. Verlässlichere Resultate liefern stattdessen ein HFmax-Selbsttest oder eine Leistungsdiagnose.

Effektiver trainieren durch Pulskontrolle

In vielen Trainingsplänen ist der Puls derjenige Gradmesser nach dem sich die Trainingsintensität bestimmt. Es ist immer von einem bestimmten Prozentwert der maximalen Herzfrequenz die Rede (zum Beispiel 10 km oder 60 min mit 75 %). Das bedeutet, der Pulsdurchschnitt Ihrer 10 km langen oder 60 min andauernden Jogging-Einheit sollte in etwa 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz betragen. Eine Pulsuhr hilft dabei, dass Sie genau im für Sie richtigen Pulsbereich trainieren.

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