Sigma iD. RUN HR Hersteller

Günstige GPS-Laufuhr mit Herzfrequenzsensor Sigma iD. RUN HR im Test

Die Sigma iD. RUN HR mit optischem Herzfrequenzsensor kostet nicht viel. Was die GPS-Uhr kann, verraten wir im Test.

Unter der Übersichtstabelle finden Sie alle ausführlichen Testberichte. Kleines Extra: Die Preise in der Tabelle sind immer die tagesaktuellen Angebote – einfach anklicken und zum günstigsten Shop kommen.

Nach dem ersten Einschalten der Sigma iD. RUN HR fühlt man sich ein Stück weit in die Vergangenheit zurückversetzt, erinnert das Display mit den riesigen Pixeln doch an Videospiele aus den 80er-Jahren. Abgesehen vom Display – das übrigens trotz der überschaubaren Auflösung hervorragend abzulesen ist – zeigt sich die Uhr aber durchaus zeitgemäß. So steckt in dem eckigen, nicht zu wuchtigen Gehäuse ein optischer Herzfrequenzsensor. Wer etwas weniger Geld ausgeben möchte bekommt die Sigma iD. RUN ohne HR (also ohne optischen Herzfrequenzssensor). Die Messung der Herzfrequenz war bei unseren Testern recht zuverlässig, wobei es wie bei jeder Uhr mit optischer Herzfrequenzmessung die bauartbedingten Ausreißer nach oben und unten gibt. Leider fehlt es an der Möglichkeit einen Brustgurt zu koppeln, wodurch die Pulsmessung genauer ausfallen würde.

Die Bedienung der Uhr mittels vier Knöpfe ist intuitiv und schnell gelernt. Während des Laufens hat man vier Datenfelder (Pace, Distanz und Herzfrequenz; Schrittfrequenz und -länge; Zeit, Rundenzeit, vergangene Rundenzeit; Herzfrequenzzone und Herzfrequenz; Uhrzeit) und die Uhrzeit im Blick. Die voreingestellten Datenfelder sind nicht anpassbar.

Nettes Feature: Durch ein druckvolles Tippen auf das Display – im Grunde schlägt man einfach auf die Uhr – nimmt die Sigma i.D. RUN HR eine Runde. Die "Screen Tap" genannte Funktion ist beim Tempotraining sehr praktisch, muss man doch nicht erst den Knopf finden. Top: Sogar die Schrittfrequenz und -länge misst die Uhr.

Gute Nachricht für alle Triathleten und Radfahrer: Die Sigma iD. RUN HR hat auch einen Rad-Modus, sodass sie durchaus als simple Multisport-Uhr durchgeht. Eine Schwimmfunktion bietet sie indes nicht, wobei sie so wasserdicht ist, dass man mit ihr duschen kann. Das ist wichtig, fungiert die Uhr doch auch als Activity-Tracker, der die Schritte, zurückgelegte Strecke und Kalorien zählt. Hier finden Sie weitere Activity-Tracker.

Die Auswertung der täglichen Aktivität und des Trainings ist direkt in der Uhr möglich oder erfolgt am Computer und Smartphone. Und hier sind wir bei einem großen Manko der Sigma iD. RUN: Sie unterstützt kein Bluetooth und damit auch keine iOS-Geräte. Android-Nutzer können die Uhr problemlos mittels NFC koppeln, iPhone-Nutzer nicht – womit man sich Millionen potenzieller Kunden verwehrt. Ob Ihr Smartphone mit der Uhr kompatibel ist, können sie unter www.sigma-compatibility.com selber prüfen.

Fazit zur Sigma iD. RUN HR

Die Sigma iD. RUN HR liefert mit GPS und Herzfrequenz (am Handgelenk) die für Läufer wichtigsten Funktionen. Auch wenn bei der optischen Herzfrequenz die üblichen Ausreißer dabei sind, gehen die Messergebnisse in Ordnung. Wen das wenig zeitgemäße Display nicht stört, kann mit der Sigma iD. RUN HR gut trainieren und muss auf nichts verzichten, was beim Training wirklich entscheidend ist. Die Akkulaufzeit von 5 bis 6 Stunden im GPS-Modus geht völlig in Ordnung. Für iPhone-Nutzer ist die Uhr nur zu gebrauchen, wenn sie sich nicht daran stören, dass sie die Uhr am Computer synchronisieren müssen.

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