Garmin Fenix 5 Hersteller

Outdoor-Multisportuhr mit langen Akkulaufzeit Suunto 9 Baro im Test

Die Suunto 9 ist eine Outdoor-Multisportuhr und soll eine extrem lange Akkulaufzeit von 120 Stunden haben.

Die Suunto 9 (Baro) ist eine Highend-Multisportuhr und richtet sich ganz gezielt an Ultraläufer und Sportler, die lange Abenteuer in der Natur erleben und aufzeichnen möchten. An Bord ist alles, was heutzutage bei Multisportuhren an Sensoren (bei der Suunto 9 (ohne Baro) fehlt der barometrische Höhenmesser und die Höhe wird mittels GPS-Satellit ermittelt) und Ausstattung möglich ist. Das wichtigste Merkmal der Suunto 9 ist jedoch die extrem lange Batterielaufzeit. So gibt es drei vordefinierten Batteriemodi: Performance, Endurance und Ultra. Sie versprechen bei eingeschaltetem GPS-Tracking zwischen 25 und 120 Stunden lang Akkulaufzeit. Technisch wird dabei – stark vereinfacht ausgedrückt – die Aufzeichnungsgenauigkeit gemindert, indem die Häufigkeit gesenkt wird, mit der die Position über die Satelliten erfasst wird. Zudem kommt eine Technologie namens Fusedtrack zum Einsatz, sodass in die Aufzeichnung auch der weniger Energie-hungrige Bewegungssensor mit einbezogen wird. Welchen Modus man benutzt, kann man ganz bequem vor dem Start einer Einheit bestimmen. Die Suunto 9 zeigt einem sogar die Restlaufzeit vor dem Start an. Wird der Akku schwächer, ist es sogar möglich, den Modus während einer Aufzeichnung zu ändern.

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Die Uhr richtet sich ganz klar an die Outdoor-Klientel. Entsprechend ist sie extrem Robust gebaut, wiegt allerdings auch 81 Gramm. An schmalen Handgelenken wirkt sie sehr wuchtig, sitzt dennoch gut.Selbstredend fungiert die Suunto 9 als Activity-Tracker. Auch Notifications vom Smartphone zeigt sie an. Echte Smartwatch-Funktionen wie ein Musikplayer oder Bezahldienste sind nicht an Bord. Ein Trainingsprotokoll mitsamt Trainingsbelastung ist aber vorhanden und auf der Uhr und in der App abrufbar. Im Vergleich zu Polar- und Garmin-Modellen fehlt es der Suunto 9 allerdings an tiefgehender Trainingsanalyse und -auswertung.

Die wichtigsten Funktionen der Suunto 9

  • 24/7-Aktivitätstracking (Activity-Tracker)
  • intelligentes Batteriemanagement (soll maximal für 120 Stunden Akkulaufzeit sorgen)
  • barometrischer Höhenmesser (nur in der Version Suunto 9 Baro)
  • Unterstützung mehrerer Satelliten (GPS, GLONASS, Galileo und QZSS)
  • Laufeffizienz-Auswertung (Bodenkontaktzeit, Schrittlänge, ... mit optionalem STRYD-Sensor)
  • Physiologische Messwerte Belastungswert und Erholungszeit

  • Speicherung und Auswertung der Daten via Movescount (Smartphone-App und Browser)

  • Navigation anhand erstellter Routen (Kartendarstellung und automatische Routenerstellung sollen kommen (Stand: Juni 2019)

  • mehr als 80 verschiedene Sportprofile fürs Laufen, Radfahren, Schwimmen, ... (Multisport-Uhr)
  • Smart Notifications

Testeindruck der Suunto 9 Baro

Die Suunto 9 zeigte im Test Stärken und Schwächen. Der Funktionsumfang ist enorm, die Verarbeitung hochwertig und die Akkulaufzeit enorm (auch wenn wir im Performance-Modus nicht über 19 Stunden hinweg kamen). Doch ein großes Manko ist die Genauigkeit der Aufzeichnung. Meist ist diese nicht zu beanstanden. Wir machten jedoch auch ab und an die Erfahrung von abstrusen Messungen der Distanz und der Geschwindigkeit. Nicht nur unser Testmodell fiel durch solche Fehler auf – bei Strava finden sich Einheiten von Nutzern der Suunto 9 bei denen die Uhr die ersten Kilometer nicht aufzeichnete oder jemand eine Pace von 2 Sekunden pro Kilometer gelaufen sein soll. Wir gehen davon aus, dass sich diese Fehler auf die Software beziehen und mittels Firmware-Update behoben werden können. Ebenfalls via Update sollen Funktionen wie Kartendarstellung und automatische Routenerstellung nachgeliefert werden – dieses Update wird aber bereits seit dem Erscheinen im Juni 2018 angekündigt und ist bis heute (Stand: Juni 2019) nicht in Sicht. Leider machten wir im Test die Erfahrung, dass die Synchronisation mit der Suunto-eigenen App Movescount sowohl via Smartphone als auch am Computer nicht immer reibungslos klappte. Zusammenfassen empfehlen wir als ausgereiftere Alternative die Modelle aus der Fenix-5-Serie von Garmin. Neben umfangreichere Trainingsanalyse und -auswertung läuft hier die Firmware stabiler. So sind Fehler bei der Aufzeichnung und der Synchronisation seltener. Zudem verfügen die Fenix-5-Plus-Modelle bereits über eine funktionierende Kartendarstellung und -navigation.

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