Beim Trailrunning ist für eine gute Sicht mehr nötig, als die Augen vor Licht zu schützen. Du musst das Gelände lesen, deine Strecke voraussehen und visuell mit der Landschaft verbunden sein. In den Bergen, wo sich die Umgebung und die Sichtbedingungen schnell verändern, musst du dich ständig anpassen. Die Sehqualität wird essenzieller Teil des Laufs selbst.
Dies ist ein Punkt, den Toni McCann, Trailrunnerin und adidas Sport Eyewear-Botschafterin, anhand ihrer eigenen Erfahrungen sehr anschaulich erklärt. „Beim Trailrunning ist das Sehen eines deiner wichtigsten Werkzeuge: Du brauchst es, um das Gelände zu lesen, deinen Kurs zu wählen, dein Tempo anzupassen und vorauszusehen, was vor dir liegt. Wenn du klar sehen kannst, bewegst du dich flüssiger, entspannter und präziser.“ Doch für McCann geht es nicht nur um die Funktion. „Gut zu sehen bedeutet auch, sich präsenter zu fühlen, mehr mit der Umgebung verbunden zu sein. Und diese Präsenz ist für mich während eines Rennens unerlässlich.“

Die neue adidas Sport Eyewear-Kollektion spielt genau auf dieser doppelten Ebene. Es geht nämlich nicht nur um die Technik. Heute nimmt eine Laufbrille einen viel größeren Stellenwert ein: Sie ist ein Werkzeug, das deine Leistung unterstützt, aber auch ein Element, das dir dabei hilft, eine visuelle Identität zu definieren, eine Art, sich zu bewegen, Raum einzunehmen und sportliche Bewegung zu interpretieren.
Die neue Kollektion – für Performance und Vielseitigkeit
Die Frühjahr/Sommer-Kollektion 2026 baut auf dieser Idee von Bewegung als einer alltäglichen Haltung auf. Auf der einen Seite steht die Performance-Linie, die für diejenigen entwickelt wurde, die maximale Ergebnisse im Training und Wettkampf anstreben. Auf der anderen Seite eine eher übergreifende Dimension, die die Sprache des Sports auf einen vielseitigeren, alltäglichen Gebrauch ausweitet. In beiden Fällen bleibt der Ausgangspunkt derselbe: die Art und Weise zu verbessern, wie wir unsere Umgebung sehen und uns darin bewegen.

Hochfunktionelle Linsentechnologie
Im Mittelpunkt der Kollektion steht das neue POWERVIZN™-Linsensystem, das entwickelt wurde, um mehr Klarheit, stärkeren Kontrast und eine präzisere Wahrnehmung der Umgebung zu bieten. Die Linsentechnologie wurde entwickelt, um die Erkennung von Oberflächen, die Tiefenwahrnehmung und die Geländedefinition zu verbessern und gleichzeitig Störungen durch Reflexionen, Wasser, Schweiß und Schmutz zu reduzieren. In der Praxis bedeutet dies eine klarere, zuverlässigere Sicht – insbesondere bei wechselnden Bedingungen.
Nicht nur ein Sonnenaccessoire
Und dies ist einer der interessantesten Aspekte beim Laufen im Freien. Brillen sollten nicht nur als Sommerartikel oder Sonnenaccessoire betrachtet werden. In den Bergen – und darüber hinaus – können sie auch bei Regen, bei flachem Licht oder bei windigen und feuchten Bedingungen nützlich sein. Es ist kein Zufall, dass Toni McCann auch bei Regen eine Brille mit klaren Gläsern als Schutz trägt. Ein einfaches, aber bedeutungsvolles Detail, das den Fokus von der Ästhetik auf die tatsächliche Funktion verlagert und eine Nutzung von Brillen widerspiegelt, die näher an der gelebten Erfahrung von Läufern liegt.
„In den Bergen hängt dein Gefühl der Kontrolle eng damit zusammen, was du sehen kannst“, erklärt sie. „Wenn sich die Sicht verschlechtert – selbst wenn es nur wegen Regen, flachem Licht oder Wind ist –, wirst du sofort zögerlicher: Du wirst langsamer, zweifelst mehr an deinem Tritt und verlierst etwas an deiner Bewegungsflüssigkeit.“ Hier wird der technische Aspekt von Brillen wirklich interessant: nicht als Accessoire, sondern als aktiver Teil der Beziehung zwischen dem Sportler, dem Gelände und den Bedingungen.
Zwei Modelle – unterschiedliche Interpretationen
Innerhalb der Kollektion repräsentieren die Modelle Kentro und Kaphiros zwei unterschiedliche Interpretationen dieses Ansatzes.
Kentro: Stabilität und Schutz beim täglichen Laufen

Kentro ist für das tägliche Laufen konzipiert. Sie verfügt über eine Vollrandkonstruktion, die strukturierter ist und den Fokus auf Stabilität und Schutz legt, mit einem breiten seitlichen Sichtfeld, das die Wahrnehmung der Umgebung und die Sicherheit verbessert. Verstellbare Bügel und Nasenpads, rutschfeste Details und fortschrittliche Belüftung vervollständigen ein Modell, das für konsequentes Training entwickelt wurde.
Zu den leistungsorientiertesten Versionen gehören die Gläser in Rot und Photochrom, wobei Letztere bei wechselnden Wetterbedingungen besonders interessant sind.
Kaphiros: Leichtigkeit für intensive Runs

Kaphiros hingegen verfolgt einen minimalistischeren und leichteren Ansatz. Ihr randloses Design mit torischen Gläsern zielt darauf ab, Ablenkungen zu minimieren und die Bewegungsfreiheit zu erhöhen, insbesondere in intensiveren Phasen. Auch hier finden wir Belüftung, rutschfeste Griffe, verstellbare Bügel und anpassbare Nasenpads in einer Konstruktion, die Unmittelbarkeit und Klarheit in den Vordergrund stellt.
Zu den Farbvarianten gehören:
- Mid Brown mit Silver Mirror für mittlere Lichtverhältnisse;
- Purple mit Blue Mirror für Trail-Oberflächen und helle Lichtverhältnisse;
- Gold Mirror für jedes Gelände und helle Lichtverhältnisse.
Details für toughe Bedingungen
Für Läuferinnen und Läufer kommt es oft auf Details an, die erst beim Laufen selbst deutlich werden. „Kontraste, Tiefe und Oberflächenstruktur besser wahrnehmen zu können, hilft dir, vorauszusehen statt nur zu reagieren“, bemerkt McCann. „Wenn du ein klareres Gespür für das Gelände hast, kannst du selbstbewusster und entspannter laufen. Du fühlst dich präziser und kannst dein Tempo und die Qualität deiner Bewegung natürlicher aufrechterhalten.“
Der Umgang mit Feuchtigkeit, Schweiß, Regen und Nebel ist ebenfalls Teil dieses Ansatzes. Beim Trailrunning, wo sich die Bedingungen innerhalb von Minuten ändern können, werden klare Sicht und Zuverlässigkeit zu einem wesentlichen Bestandteil der Gesamtleistung. „Eine zuverlässige Brille zu haben bedeutet, dass man seine Aufmerksamkeit nicht auf ein weiteres Element lenken muss, das es zu bewältigen gilt. Man kann sich auf das Gelände, das Tempo und die eigenen Empfindungen konzentrieren. Und das ist sowohl im Wettkampf als auch im Training ein bedeutender Vorteil.“
Klare Ästhetik
Auch die Ästhetik der Kollektion ist bewusst gestaltet. Die Farbpalette umfasst matte Metallic-Effekte, Transparenzen und schillernde Oberflächen, die harmonisch auf die Rennbekleidung der adidas-Athleten abgestimmt sind. Doch mehr als nur eine stilistische Übung ist das Ergebnis eine interessante Balance zwischen technischer Innovation und visueller Identität: ein Produkt, das für das Laufen entwickelt wurde, aber gleichzeitig eine bestimmte Art der Bewegung verkörpert.
„Es gibt Situationen, in denen man Leichtigkeit, Einfachheit und Bewegungsfreiheit sucht; andere, in denen man ein größeres Gefühl von Schutz und Struktur wünscht“, sagt McCann. „Was ich interessant finde, ist genau die Möglichkeit, verschiedene Modelle zu haben, die im Geist einheitlich sind.“
Und hier liegt vielleicht der überzeugendste Punkt: nicht in der Idee eines Accessoires, das den Look vervollständigt, sondern in der eines Werkzeugs, das die sportliche Bewegung und das Erlebnis dabei wirklich begleitet. „Ich möchte eine Brille, die, sobald man sie trägt, fast nicht mehr existiert“, fügt McCann hinzu. „Sie muss einfach funktionieren, damit ich mich voll und ganz auf den Lauf konzentrieren kann.“






