Täglich 10.000 Schritte gehen – ein beliebtes Ziel für gesundheitsbewusste Menschen. Gerade in Zeiten von Homeoffice, wo der Schreibtisch nur wenige Meter von Kühlschrank, Sofa und Bett entfernt ist, mangelt es an Alltagsbewegung. Neben Job, Hobbys und Familie fehlt oft die Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang. Mit Walking-Pads kannst du deine Schritte bereits während der Arbeit oder beim Fernsehen absolvieren.
Was ist ein Walking-Pad?
Ein Walking-Pad ähnelt einem Laufband. Wie der Name andeutet, nutzt man es jedoch zum Walken, anstatt zum Joggen. Man kann es auch als Untertisch-Laufband bezeichnen, da es dank seiner kompakten Bauweise problemlos unter einen Schreibtisch passt und so Bewegung im Homeoffice oder Büro ermöglicht. Die Mini-Laufbänder sind also wesentlich kompakter als klassische Laufbänder. Da man sich auf einem Walking-Pad in einem langsameren Tempo bewegt, benötigt man keine Halterung zum Festhalten, eine reine Lauffläche reicht aus. So braucht es weniger Platz und kann einfacher verstaut werden. Selbst Walking-Pads mit einem Front-Bügel lassen sich auf eine Ebene zusammenfalten und etwa unter dem Schreibtisch aufbauen.
Die meisten Walking-Pads kommen auf eine Geschwindigkeit von bis zu 6 km/h, was einem zügigen Gehtempo entspricht. Manche haben auch einen Laufmodus und erreichen dann bis zu 12 km/h. Dies ist für die meisten Freizeitläuferinnen und -läufer ausreichend, sofern du kein Tempotraining auf dem Band durchführen möchtest.
Auf dem Rahmen oder dem Front-Bügel eines Walking-Pads befindet sich in der Regel ein Display, das Daten wie Trainingszeit, Kalorien, die absolvierte Distanz oder die Geschwindigkeit angibt. Letztere kann häufig mit einer Fernbedienung gesteuert werden. Komplexere Versionen besitzen die Möglichkeit, sich über Bluetooth mit dem Handy zu verbinden, um Musik oder Hörbücher abzuspielen und die Daten mit einer App auszuwerten.
Vorteile eines Walking-Pads im Alltag
Ein Laufband ist groß und schwer, weshalb es einen festen Standplatz braucht. Diesen nötigen Raum kann nicht jeder entbehren. Und zugegeben: Ein Hingucker neben der Couch, dem Esstisch oder dem Bett ist ein Laufband nicht. Ein Walking Pad ist dagegen deutlich kompakter, im Durchschnitt nicht länger als 1,30 Meter, und zudem meist klappbar. So lässt es sich nach der Nutzung einfach verstauen, etwa unter dem Bett oder dem Schreibtisch.
Der große Vorteil eines Walking Pads liegt darin, dass du wetterunabhängig in Bewegung bleibst, ganz ähnlich wie auf einem klassischen Laufband, aber deutlich alltagstauglicher. Du kannst deine Schritte problemlos in den Tag integrieren, während du arbeitest, Musik hörst oder eine Serie schaust. Der Effekt des regelmäßigen Walkens geht dabei weit über den Kalorienverbrauch hinaus: Es stärkt die Grundlagenausdauer, verbessert Gleichgewicht, Stabilität und Mobilität und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt, Übergewicht entgegenwirkt und das psychische Wohlbefinden steigert. Genau deshalb ist ein Walking Pad eine sinnvolle Möglichkeit, um Bewegung dauerhaft in deinen Alltag einzubauen.
Die Mini-Laufbänder bieten auch einen besonders niedrigschwelligen Einstieg in mehr Bewegung. Für Menschen mit höherem Körpergewicht kann klassisches Laufen schnell sehr anstrengend oder belastend für die Gelenke sein. Walking in moderatem Tempo ist hier eine schonendere und gut kontrollierbare Alternative. Auch Seniorinnen und Senioren profitieren von Walking-Pads: Sie ermöglichen regelmäßige Bewegung unabhängig vom Wetter, bei Bedarf mit zusätzlicher Sicherheit durch Haltebügel oder Handlauf.
Vorteile bringt es jedoch vor allem für Menschen, die zu Hause viel am Schreibtisch sitzen, denn ein Walking-Pad lässt sich super als Stuhlersatz verwenden: Stell das Laufband fürs Homeoffice einfach unter den Tisch und walke los. So kannst du Multitasking betreiben und bei der Arbeit deine 10.000 Schritte absolvieren. Nach dem Feierabend kannst du dann tun, was du willst, mit dem guten Gefühl, schon ausreichend Schritte und Bewegung für den Tag gesammelt zu haben. Wenn du fertig bist, kannst du dein Walking-Pad einfach platzsparend unter dem Sofa verstauen. Also weg mit dem Stuhl, her mit dem Walking-Pad und Rückenschmerz gegen Bewegung eintauschen.
Checkliste: Tipps für den Kauf eines Walking-Pads
Bevor du dich für ein Walking Pad entscheidest, lohnt es sich, einige Punkte genauer anzuschauen. Denn die Modelle unterscheiden sich im Vergleich teils deutlich in Ausstattung, Qualität und Einsatzzweck. Die folgende Checkliste hilft dir dabei, ein Walking Pad zu finden, das zu deinem Alltag, deinem Arbeitsplatz und deinen persönlichen Anforderungen passt. Die passenden Empfehlungen und Erfahrungen der Redaktion findest du etwas weiter unten.
✅ Maximale Geschwindigkeit prüfen: Überlege dir zuerst, wie du dein Walking Pad nutzen möchtest. Wenn du schneller als 7 km/h gehen oder leicht joggen willst, solltest du ein Modell mit Handlauf wählen. Ab diesem Tempo steigt das Sturzrisiko. Wichtig: Halte dich nicht dauerhaft an den Griffen fest, das stört den natürlichen Bewegungsablauf und kann zu Verspannungen im Nacken, in den Schultern oder zu Sehnenscheidenproblemen führen. Auch beim Walken sollten deine Arme frei mitschwingen.
✅ Sicherheit geht vor: Achte auf Sicherheitsfeatures wie Not-Stopp-Funktion, rutschfeste Laufflächen und eine insgesamt stabile Konstruktion. Gerade im Arbeitsalltag, wenn deine Aufmerksamkeit zwischen Bildschirm und Bewegung wechselt, sind diese Punkte besonders wichtig.
✅ Laufbandgröße und Belastbarkeit: Ein ausreichend langes und breites Laufband sorgt für ein angenehmes und sicheres Gehgefühl. Prüfe außerdem die maximale Gewichtsbelastung, damit das Walking Pad dauerhaft stabil bleibt.
✅ Lautstärke beachten: Wenn du das Walking Pad im Homeoffice oder in einer Wohnung nutzt, ist ein leiser Motor entscheidend. Nutzererfahrungen und Tests geben dir hier oft bessere Hinweise als Herstellerangaben.
✅ Klappbar und platzsparend: Hast du wenig Platz, lohnt sich ein klappbares Modell, das du nach dem Training unter dem Bett oder Sofa verstauen kannst. Achte auch auf das Gewicht: Je leichter das Gerät, desto einfacher lässt es sich bewegen.
✅ Passend zu deinem Arbeitsplatz: Möchtest du während der Arbeit gehen, brauchst du unbedingt einen höhenverstellbaren Schreibtisch. Nur so bleiben Haltung, Bildschirmhöhe und Ergonomie korrekt.
✅ Einfache Bedienung: Eine intuitive Steuerung per Fernbedienung, App oder Display macht die Nutzung deutlich angenehmer. Gerade während der Arbeit solltest du Tempo und Start/Stopp schnell anpassen können, ohne dich ablenken zu lassen.
✅ Preis-Leistungs-Verhältnis abwägen: Ein günstiger Preis oder vermeintlich gute Angebote können verlockend sein, sagen aber wenig über Verarbeitung oder Haltbarkeit aus. Gerade wenn du dein Walking Pad regelmäßig nutzt, lohnt es sich, auf Qualität und Sicherheit zu achten und nicht nur auf den niedrigsten Preis.
Welche Modelle von Walking-Pads gibt es?
Walking-Pads gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich vor allem in Größe, Ausstattung und Einsatzbereich unterscheiden. Im Test zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen kompakten, flachen Modellen fürs Gehen unter dem Schreibtisch und Varianten mit Handlauf, die bei höheren Geschwindigkeiten oder für mehr Sicherheit sinnvoll sind. Einige Walking Pads setzen auf besonders leise Motoren für das Homeoffice, andere bieten stärkere Antriebe, größere Laufflächen oder smarte Funktionen wie App-Anbindung. Welche Ausführung passt, hängt davon ab, ob du das Walking Pad gelegentlich, regelmäßig oder auch in etwas höherem Tempo nutzen möchtest.
Walking-Pads im Test: Unsere Empfehlungen
Zwischen günstigen Einsteigermodellen und hochwertig verarbeiteten Geräten gibt es teils große Unterschiede bei Laufkomfort, Lautstärke und Sicherheit. Wir haben uns verschiedene Walking-Pads genauer angesehen:
Das Faltbare: WALKINGPAD G1

Das WALKINGPAD G1 verfügt über ein doppeltes Faltsystem und einen Bügel mit Handgriffen. Du kannst das Walkingpad entweder ohne Bügel verwenden, um beispielsweise am Schreibtisch zu walken, oder mit Bügel, wenn du ein flotteres Lauftraining absolvieren möchtest. Letzteres ist dank des Geschwindigkeitsbereichs zwischen 1 und 12 km/h auch für ambitioniertere Sportlerinnen und Sportler möglich.
Das maximale Tragegewicht beträgt 110 Kilogramm. Die Lauffläche ist 120 Zentimeter lang und 44 Zentimeter breit, der Gurt besteht aus stapazierfähigem PET, eine EVA-Dämpfung sorgt für gelenkschonendes Laufen. Auf einem in den Bügel integrierten Display liest du deine Trainingswerte ab, mit dem drehbaren Knopf lässt sich die Geschwindigkeit intuitiv einstellen. Zudem kannst du dein Smartphone oder Tablet in einer abnehmbaren Halterung befestigen. So kannst du beim Training deine Lieblingsserie schauen oder das Training über die zugehörige App steuern und auswerten.
Aufgebaut hat das WALKINGPAD G1 die Maße 144 Zentimeter Länge, 74 Zentimeter Breite und 105 Zentimeter Höhe, das Gehäuse besteht aus Aluminium. Gefaltet misst es nur gut 98 x 74 x 19 Zentimeter. Auch bei diesem Gerät ist keine Montage erforderlich, die Stromversorgung erfolgt über ein Netzkabel.
Hier bestellen: WALKINGPAD G1
Das Sportliche: Mobvoi Home Laufband SE

Für die sportlichen Läufer und Läuferinnen, denen auch in der Wohnung ein flottes Walking-Tempo nicht reicht, eignet sich ebenso das Mobvoi Home Laufband SE. Es hat eine Walking-Pad-Funktion bis zu 6 km/h und eine Lauf-Funktion bis zu 12 km/h, die mit einer Fernbedienung eingestellt werden kann.
Das Mobvoi Home Laufband SE hat eine maximale Tragkraft von 120 Kilogramm und die Maße betragen lediglich 100 cm x 40 cm x 13 cm (LxBxH). Bei diesem Walking-Pad kannst du den Bügel herunterklappen und es so unter dem Schreibtisch verwenden. Dank der integrierten Räder lässt es sich mühelos bewegen. Außerdem besitzt das Mobvoi Home Laufband SE eine Stoßdämpfungsschicht, um deine Gelenke zu schonen.
Das Laufband verfügt über eine integrierte LED-Anzeige, die in regelmäßigen Abständen alle relevanten Trainingsdaten übersichtlich darstellt. Alle fünf Sekunden wechseln die angezeigten Werte, darunter Geschwindigkeit, Dauer, zurückgelegte Distanz und der Kalorienverbrauch. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Smartwatch zu verbinden, um die Daten beider Geräte zu synchronisieren. So kannst du nicht nur die vom Laufband erfassten Werte wie Distanz, Geschwindigkeit und Trainingsdauer auswerten, sondern auch weitere Informationen wie Herzfrequenz, Schrittzahl und Kalorienverbrauch, die von der Smartwatch aufgezeichnet werden.
Hier bestellen: Mobvoi Home Laufband SE
Das Smarte: WalkingPad R1 Pro Laufband

Das WalkingPad R1 Pro Laufband ist ein schlichtes und hochwertiges Modell mit einem Mehrschichten-Dämpfungssystem. Das macht insbesondere das Joggen auf dem Band angenehm – hierbei beträgt die maximale Geschwindigkeit 10 km/h. Wenn du den Handlauf einklappst, kannst du das Laufband als Untertisch-Laufband mit einer Geschwindigkeit von 0,5 bis 6 km/h verwenden. Mit hochgeklapptem Handlauf beträgt der Geschwindigkeitsbereich 0,5 bis 10 km/h.
Besonders smart ist der Steuerungsmodus: Das WalkingPad R1 Pro lässt sich auf drei Arten steuern. Im manuellen Modus lässt sich die Geschwindigkeit über die Fernbedienung oder die KS-Fit-App einstellen. Alternativ kann der R1 Pro im Auto-Modus dank eines integrierten Drucksensors auch mit den Füßen gesteuert werden. Mit der KS-Fit-App lässt sich übrigens auch die Startgeschwindigkeit und die Kindersicherung des R1Pro einstellen.
Mit dem integrierten LED-Panel bietet das WalkingPad R1 Pro eine visuelle Überwachung deiner Geschwindigkeit, Entfernung und Trainingszeit. Die App kannst du auch mit Apple Health synchronisieren und somit deine Schritte aufzeichnen.
Besonders praktisch: Das Walking-Pad brauchst du zuhause nicht zusammenbauen, sondern kannst es einfach aus dem Karton nehmen, aufklappen, anschließen und mit dem Training starten. Außerdem lässt sich das WalkingPad R1 Pro Laufband zusammenklappen und ist daher besonders platzsparend. Die maximale Gewichtsbelastung beträgt 110 Kilogramm.
Hier bestellen: WalkingPad R1 Pro Laufband
Für Einsteiger: CITYSPORTS Treadmill

Für Anfänger und Einsteigerinnen eignet sich das CITYSPORTS Treadmill. Das Tempo ist auf Walking ausgelegt und liegt je nach Modus zwischen etwa 1 und 6 km/h. Das Besondere: Die Lauffläche lässt sich leicht neigen, wodurch du eine Walking-Einheit inklusive Steigung bekommst.
Das CITYSPORTS Treadmill wird einsatzbereit geliefert und lässt sich ohne Aufbau nutzen. Ein LED-Display zeigt während deines Trainings Zeit, Distanz, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch an, gesteuert wird das Walking Pad per Fernbedienung. Der Motor arbeitet vergleichsweise leise, zudem sorgen mehrere Dämpfungsschichten für ein ruhiges Laufgefühl und entlasten Gelenke. Dank der Transportrollen kannst du das Walking Pad nach der Nutzung einfach unter dem Bett oder Sofa verstauen.
Hier bestellen: CITYSPORTS Treadmill
Fürs Büro und Wohnzimmer: Sportstech sWalk Lite Laufband

Das Sportstech sWalk Lite ist ein kompaktes Walking Pad, das sich besonders für den Einsatz im Homeoffice eignet. Gesteuert wird es bequem per Fernbedienung, sodass sich Tempo und Start-Stopp auch während der Arbeit schnell anpassen lassen. Zusätzlich lässt sich die Steigungsfunktion nutzen, um das Gehen etwas intensiver zu gestalten. Über die App-Anbindung können Trainingsdaten erfasst und ausgewertet werden, zudem kannst du es mit Fitness-Uhren und Apps wie Apple Health verknüpfen. So lassen sich Schritte, Zeit oder Kalorien unkompliziert dokumentieren. Das Tempo ist auf ruhiges Gehen während der Arbeit ausgelegt, zum Beispiel bei Videocalls, Podcasts oder Serien.
Auffällig ist das schlanke Design mit integrierter LED-Anzeige, die Trainingsinformationen sichtbar macht. Dank der kompakten Bauweise und Transportrollen lässt sich das Walking Pad flexibel im Wohn- oder Arbeitsbereich nutzen und bei Bedarf platzsparend verstauen. Zusammenklappen lässt es sich leider nicht, bei der kompakten Größe ist das jedoch kein Problem. Auch die RUNNER’S-WORLD-Autorin hat das Sportstech sWalk Lite im Homeoffice genutzt und schätzt die unkomplizierte Handhabung.
Hier bestellen: Sportstech sWalk Lite Laufband[Link auf https://www.amazon.de/Sportstech-Treadmill-Walking-Incline-Control/dp/B0DHHBH1WS?tag=rw-walking-pad-472700-21]
Kann ich mit einem Walking-Pad abnehmen?
Mit Walking trainierst du den gesamten Körper, deine Ausdauer und zusätzlich kurbelst du den Stoffwechsel an. Ob du mit dem Walken abnehmen kannst, hängt von mehreren Faktoren ab. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass du über eine längere Zeit ein Kaloriendefizit erreichen musst, um deine Pfunde purzeln zu lassen. Das heißt: Du musst weniger Kalorien zu dir nehmen, als du verbrauchst. Dies kannst du hauptsächlich über die Bewegung und Nahrungszufuhr regulieren.
Bei einer einstündigen Walking-Session mit dem Tempo 6,5 km/h verbrennt eine 80 kg schwere Person ungefähr 360 Kilokalorien. Dies ist aber schon ein ziemlich flottes Tempo, konzentrierte Schreibtischarbeit könnte dabei schwierig werden. In der folgenden Tabelle kannst du den Kalorienverbrauch beim Walking bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und unterschiedlichem Körpergewicht ablesen:
Um ein Kilogramm Körpergewicht zu verlieren, ist ein Kaloriendefizit von rund 7.000 Kilokalorien notwendig. Für eine gesunde und nachhaltige Gewichtsabnahme empfiehlt es sich jedoch, das tägliche Defizit auf 300 bis 500 Kilokalorien zu begrenzen. So lassen sich pro Woche realistisch etwa 0,3 bis 0,5 Kilogramm abnehmen. Eine tägliche Walking-Einheit von rund einer Stunde ist ideal, um dieses Defizit über Bewegung zu unterstützen. Entscheidend bleibt jedoch die Ernährung: Nur wenn die verbrannten Kalorien nicht unmittelbar wieder aufgenommen werden, kann Walking langfristig beim Abnehmen helfen.
Du möchtest dich ausgewogener und gesünder ernähren? Unser RUNNER'S WORLD Ernährungscoaching unterstützt dich dabei! Mit diesem Tool erhältst du personalisierte Ernährungspläne, die genau auf deine Bedürfnisse und Ziele abgestimmt sind. Übrigens wirkt das Ernährungscoaching nachgewiesenermaßen, sodass deine Krankenkasse bis zu 100 % der Kosten übernimmt!
Training mit dem Walking-Pad: So funktioniert’s
Statt eine feste Sporteinheit einzuplanen, kannst du mit dem Walking-Pad Bewegung direkt in deinen Alltag integrieren. Entscheidend ist dabei nicht das Tempo, sondern die Regelmäßigkeit. Schon langsames Gehen mit zwei bis vier Kilometern pro Stunde steigert den Kalorienverbrauch, aktiviert die Muskulatur und ist deutlich besser als stundenlanges Sitzen. Starte am besten mit „Einheiten“ bis 20 Minuten, um dich an die gleichmäßige Bewegung zu gewöhnen. Anschließend kannst du Dauer und Tempo erhöhen. Für das Arbeiten am Schreibtisch sind moderate Geschwindigkeiten besser, bei denen du dich noch problemlos konzentrieren und tippen kannst. Achte außerdem auf eine aufrechte Haltung: Blick nach vorne, Schultern locker. Vermeide es, dich am Handlauf festzuhalten, das verändert den Bewegungsablauf und kann zu Verspannungen führen.
Wie oft sollte ich aufs Walking-Pad?
Die meisten Menschen setzen sich die Zielmarke von 10.000 Schritte am Tag. Eine Studie zeigt, dass das Sterberisiko niedriger ist bei Menschen, die täglich ungefähr 8.000 Schritten gehen, im Vergleich zu Menschen, die nur 4.000 Schritte schaffen. Ob es also die runde Zahl von 10.000 Schritten sein soll oder du dir 8.000 Schritte als Ziel vornimmst, positive gesundheitliche Auswirkungen wirst du in beiden Fällen spüren.
Zum Walken kannst du dein Walking Pad grundsätzlich täglich nutzen. Wenn du es hingegen zum Laufen oder für höhere Intensitäten verwendest, sind regelmäßige Ruhetage sinnvoll. Fühlen sich deine Beine schwer an oder bist du insgesamt erschöpft, ist eine Pause ratsam. So beugst du Überlastung und Übertraining vor.
Hilfreich ist es außerdem, realistisch zu bleiben. Überlege dir, wie viele Schritte oder wie viel Gehzeit du im Alltag tatsächlich schaffst. Setze dir lieber ein gut erreichbares Ziel, das du konstant einhältst, statt zu hoch anzusetzen und am Ende ganz darauf zu verzichten. Regelmäßigkeit schlägt Ehrgeiz.
Häufige Fragen und Antworten zu Walking-Pads
Ein Walking-Pad ist ideal für Menschen, die mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren möchten. Besonders geeignet ist es für Berufstätige im Homeoffice oder Büro, die viele Stunden sitzend verbringen: Unter dem höhenverstellbaren Schreibtisch kannst du auf dem Mini-Laufband locker Gehen während du Telefonate oder Meetings hast.
Ein weiterer Pluspunkt: Bewegung fördert die Konzentration. Leichtes Gehen auf dem Walking-Pad regt die Durchblutung an, versorgt das Gehirn besser mit Sauerstoff und kann helfen, geistig wacher zu bleiben. Gerade für Menschen mit ADHS oder ausgeprägtem Bewegungsdrang kann ein Walking-Pad im Arbeitsalltag hilfreich sein. Die Bewegung ermöglicht es, überschüssige Energie abzubauen, ohne von der eigentlichen Aufgabe abzulenken. Studien zeigen, dass Bewegung die Aufmerksamkeit und kognitive Leistungsfähigkeit unterstützen kann.
Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger, die (wieder) aktiver werden möchten, ist ein Walking-Pad eine perfekte Option. Du kannst das Tempo selbst wählen, brauchst außer dem Laufband nicht viel Ausrüstung und musst kannst dich langsam steigern. Gleiches gilt für Menschen, die nach Verletzungen oder längeren Pausen behutsam Bewegung aufbauen wollen, vorausgesetzt, medizinisch spricht nichts dagegen.
Kurz gesagt: Eher nicht. Zwar wirkt Barfußgehen auf den ersten Blick natürlich, bei Walking-Pads ist davon jedoch meist abzuraten. Viele Hersteller weisen in ihren Bedienungsanleitungen sogar explizit darauf hin, das Gerät nicht barfuß oder nur mit Socken zu nutzen. Walking-Pads haben in der Regel ein fest gespanntes, dünnes Laufband ohne Dämpfung. Ohne Schuhe fehlt dem Fuß der nötige Schutz. Das kann zu Druckstellen, Blasen oder Überlastungen der Fußmuskulatur und Achillessehne führen. Auch die Rutschgefahr ist barfuß oder in Socken höher, vor allem bei längeren Einheiten auf dem Walking-Pad oder leicht erhöhtem Tempo. Wenn du im Homeoffice oder Büro öfter auf dem Walking-Pad bist, dann solltest du leichte Walking- oder Laufschuhe mit einer guten Sohle benutzen.
Der Stromverbrauch eines Walking-Pads ist natürlich nicht unwichtig. Je nach Modell und Leistung liegt die Leistungsaufnahme in der Regel zwischen 700 und 2.200 Watt. Das entspricht einem Verbrauch von 0,7 bis 2,2 Kilowattstunden (kWh) pro Stunde. Rechnet man mit dem aktuellen Strompreis von 39,69 Cent pro kWh (BDEW, Stand: Mai 2025), kostet eine Stunde Training auf dem Walking Pad etwa 28 bis 87 Cent. Wer sein Walking Pad rund 100 Stunden jährlich nutzt – also etwa zwei Stunden pro Woche – kommt auf einen Verbrauch von 70 bis 220 kWh. Das entspricht jährlichen Stromkosten von ungefähr 28 bis 87 Euro.
Natürlich steigen diese Kosten, wenn das Walking Pad täglich und über mehrere Stunden pro Woche genutzt wird, zum Beispiel im Homeoffice. Wer durch regelmäßiges Gehen Rückenschmerzen lindert, Verspannungen vorbeugt oder insgesamt mehr Bewegung in seinen Tag bringt, investiert damit jedoch sehr gut in die eigene Gesundheit.





