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Ebbser Koasamarsch 2019 1.250 Teilnehmer bei 50. Austragung

Zum 50. Mal lockte der Ebbser Koasamarsch am 15. Juni 2019 Bergfreunde ins Kaisergebirge. 1.250 Wanderer und Trailrunner aus 24 Nationen gingen beim Jubiläum an den Start.

Ebbser Koasamarsch 2019 +
Foto: freundderberge

Bei schönstem Wetter konnte die beeindruckende Bergkulisse genossen werden.

Besonderheiten gab es viele beim 50. Ebbser Koasamarsch am Samstag, den 15. Juni 2019: Der einmalig stattfindende Koasa-Jubiläums-Ultralauf, Kaiserwetter wie es im Buche steht, eine herausragende Teilnehmeranzahl und nicht zuletzt der 50. Geburtstag der Kultveranstaltung. „Wir sind regelrecht überwältigt, dass im Jubiläumsjahr so viele Sportbegeisterte unserer Einladung gefolgt sind und wir die 1000er-Teilnehmer-Marke knacken konnten“, freute sich Organisator Jürgen Sevignani vom Wintersportverein Ebbs. Der Deutsche Moritz Auf der Heide und die Tirolerin Marie-Luise Mühlhuber kürten sich zu den strahlenden Siegern.

Eine Auswahl der schönsten Bilder vom 50. Ebbser Koasamarsch 2019 finden Sie in der Bildergalerie ober- sowie unterhalb dieses Artikels.

Je nach Leistungsniveau konnten sich die 729 Wanderer und 518 Trailrunner auf insgesamt sieben abwechslungsreichen Distanzen austoben, die allesamt einzigartige Aussichten auf das markante Kaisergebirge boten. Bereits um sechs Uhr fiel der Startschuss für die vier Wanderbewerbe, um sieben Uhr wurde es für die Läufer der Königsdisziplin, dem 52,4 Kilometer langen Ultralauf, ernst. Der Koasa-Classic Run mit 33 KIlometern Länge startete um neun Uhr und für die Teilnehmer des Koasa-Halbmarathons ging es ab elf Uhr ans Eingemachte. Das Gemeinschaftsgefühl der Wanderer und Trailrunner, die sich auf der Strecke gegenseitig anfeuerten, zeichnet den Ebbser Koasamarsch seit Jahren aus.

Einmaliger, besonders herausfordernder Jubiläumslauf

52,4 Kilometer und 3.450 Höhenmeter. So lauteten die knallharten Fakten vom Koasa-Jubiläums-Ultralauf, der einmalig an die Stelle vom Koasa-Marathons getreten ist. Rund 130 äußerst hartgesottene Bergläufer ließen sich am Samstag weder von der anspruchsvollen Strecke, die teils über hochalpine Passagen führte, noch von der gnadenlosen Hitze abschrecken und stellten sich der Herausforderung. Moritz Auf der Heide aus Deutschland, kein Unbekannter aus der Szene, war von Beginn an vorne dabei. Nach der Kaindlhütte konnten er und Benjamin Bublak, der Gewinner vom Koasa-Marathon 2017, sich im Streckenverlauf von den anderen Läufern absetzen und ihren Vorsprung immer weiter ausbauen. Die Entscheidung fiel auf dem letzten Streckenabschnitt: Mit einer beeindruckenden Zeit von 6:19:25 Stunden entschied Auf der Heide das Rennen für sich.
Ebbser Koasamarsch 2019 +
Foto: ofp kommunikation

Marie-Luise Mühlhuber und Moritz Auf der Heide konnten die längste Distanz für sich entscheiden.

Der Wahl-Kufsteiner Bublak überquerte knapp fünf Minuten später nach 6:24:03 Stunden als Zweiter die Ziellinie. Den dritten Platz ergatterte sich Marian Staller in 6:46:51 Stunden - ebenso ein „Koasamarsch-Wiederholungstäter“: 2017 gewann er den Koasa-Classic Run. Bei den Damen hatte die Tirolerin Marie-Luise Mühlhuber die Nase vorn. Nach 8:07:35 Stunden wurde sie von den zahlreichen Zuschauern im Zielbereich in Empfang genommen. Zweitschnellste war Esther Fellhofer aus Tirol mit 8:41:08 Stunden und die Polin Julia Slowik kam nach 9:14:13 Stunden als Dritte ins Ziel.

Gelungenes Jubiläum des Ebbser Koasamarschs 2019

Auch abseits der Trails und Wanderwege wurde den zahlreichen Besuchern im Start- und Zielbereich in Ebbs so einiges geboten. Wie schon vor 50 Jahren sorgte die Musikkapelle Ebbs mit einem Platzkonzert für den musikalischen Part. Kulinarisch begeisterten die Veranstalter mit allerlei Schmankerln vom Grill. Das Organisationsteam rund um den Wintersportverein Ebbs und den TVB Kufsteinerland zeigte sich am Ende des Tages mehr als zufrieden. „Aufgrund der extremen Witterungsbedingungen sahen die Trails noch vor zwei Wochen ganz anders aus. Nur durch die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir letztendlich wieder erstklassige Verhältnisse für unsere Teilnehmer schaffen. Besonders bedanken möchte ich mich bei den Wegewarten der Wanderwege“, so Vanessa Stitz vom TVB Kufsteinerland.
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Autor: Veranstalter 15.06.2019
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