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WHEW100 Wuppertal 2018 525 Starter laufen beim WHEW100 in Wuppertal

159 Läufer nahmen die 100-Kilometer-Distanz alleine in Angriff, knapp 90 Prozent finishten. Henning Vengels und Kathia Rached liefen als Erste ins Ziel.

WHEW100 Wuppertal 2018 (1) +
Foto: Wolfgang Steeg

Bereits um 7:00 Uhr gingen die Läufer auf die Strecke.

Zu Fahrradwegen umgebaute kleine Bahntrassen, auf denen früher Waren und Rohstoffe transportiert wurden, bilden die Grundlage der Strecke des WHEW100. Durch sieben Städte und entlang der Ruhr liefen am Samstag, den 05. Mai 525 Läufer, 333 von ihnen über die 100-Kilometer-Distanz, wenngleich lediglich 159 Sportler die längste angebotene Distanz alleine in Angriff nahmen. Henning Vengels und Kathia Rached absolvierten die 100 Kilometer am schnellsten.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Wolfgang Steeg in Wuppertal vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

An das Ruhrgebiet grenzt im Norden das Bergische Land an. Zu finden sind in dieser Gegend auch die Städte Wuppertal, Wülfrath, Velbert, Heiligenhaus, Essen, Hattingen und Sprockhövel, durch die die 100-Kilometer-Strecke führt. Seit 2017 wird diese im Uhrzeigersinn gelaufen, womit zuerst die Hügel im Westen, dann der Ruhrradweg und im Anschluss lange, aber vergleichsweise flache Steigung auf die Nordbahntrasse anstanden. Die letzten Kilometer wurden dann hoch über der Stadt absolviert. Gestartet wurde das Rennen im Mirker Bahnhof, von wo aus über den schnellen Asphalt der Nordbahntrasse ins Rennen gestartet wird. 159 Läufer stellten sich der Herausforderung alleine 100 Kilometer zu absolvieren. Ins Ziel kamen am Ende 142 Läufer, also gut 89 Prozent, ins Ziel. Am schnellsten absolvierte Henning Vengels (Pace Pack Runners) die 100 Kilometer. Er benötigte lediglich 7:56:06 Stunden, womit er deutlich vor Youssef Wehbi (Al Arz) und Mark van Hoorn (Altis Amersfoort) lag, die nach 8:32:59 Stunden bzw. 8:36:36 Stunden finishen konnten. Bereits nach 25 Kilometern hatte sich Vengels einen Vorsprung von rund 13 Minuten erlaufen. Neben 112 Herren erreichten auch 30 Frauen das Ziel. Als Erste schaffte dies Kathia Rached (Champions) nach 9:14:14 Stunden. Zweite wurde Simone Durry (TG Neuss, 9:18:34 Stunden), die mit der Startnummer eins ins Rennen gegangen war. Dritte wurde Miriam Kudermann, die nach 9:41:28 Stunden finishen konnte. Rached hatte nach den ersten 25 Kilometern noch auf Rang vier gelegen, übernahm durch ein schnelles drittes Rennviertel die Führung, die sie bis ins Ziel nicht mehr hergeben sollte.

Vier verschiedenen 100-Kilometer-Optionen

Statt die 100 Kilometer alleine in Angriff zu nehmen, gingen auch 86 Sportler in der Zweier- bzw. Vierer-Staffel an den Start. Das schnellste der neun Zweier-Teams war an diesem Tag der TC Kray 1892. Manuel Martins und Rafael Rodriguez Baena finishten 7:27:49 Stunden. Zweiter wurden Chris Anger und Achim Goldschmidt, die für Laufsport Bunert Wuppertal an den Start gingen, in 7:46:11 Stunden. Dritter wurden Olaf Piepenbreier und Stephan Boleslawsky in 8:46:09 Stunden. Unter den Vierer-Teams setzte sich das ErdnussbutterRacingTeam, bestehend aus Matt Schaake, Daniel Arnold, Tim Neugebauer und Lukas Wegrzinek, in 7:30:35 Stunden durch. Die Teams „8 Füße für Henning by PPR“ und „Zweihundert Plus“ komplettierten in 7:56:14 Stunden bzw. 8:26:02 Stunden das Podest. Eine interessante Möglichkeit zu zweit am 100-Kilometer-Rennen teilzunehmen stellte auch der Run-and-Bike-Wettbewerb dar. Dabei konnten die Teilnehmer selbst entscheiden, wer gerade läuft und wer auf dem Fahrrad in Sichtweite mitfährt. Durch eine gute Taktik gelang es Thomas Lindner und Marc Aschmoneit, den „Green Mamba Runners“, die 100 Kilometer bereits nach 7:03:12 Stunden zu absolvieren. Ihr Vorsprung auf das „rennwerk Ultra Team“ betrug im Ziel mehr als 23 Minuten.

192 Sportler starten über die kurzen Distanzen

Ergänzend zu den verschiedenen 100-Kilometer-Rennen wurden auch Läufe über zehn bzw. fünf Kilometer angeboten. Im Stadtzentrum Wuppertals kam Sascha Lange (Rockmonsters) nach 38:48 Minuten als schnellster Läufer ins Ziel. Ihm folgten Jörg Uibel (39:33 Minuten) und Sascha Strack (RTG Running Team Grafenberg, 40:29 Minuten). Bei den Damen gewann Nadine Roeder (Ausdauerschule by bunert) in 44:04 Minuten. Auf den weiteren Plätzen folgten Andrea Oppermann (48:16 Minuten) und Alexandra Krause-Kassebeer (48:34 Minuten). Insgesamt nahmen 90 Läufer die 10-Kilometer-Distanz in Angriff. Über die halbe Distanz starteten 102 Sportler. Marvin Jesinghaus (DAK-Gesundheit, 18:16 Minuten), Karsten Pawellek (LGO Bochum, 18:20 Minuten) und Francesco Gionfriddo (Bella Italia Sicilia, 18:56 Minuten) waren am schnellsten. Kurz darauf folgten mit Birte Bannert (20:19 Minuten), Corrina Mertens (LG Wuppertal, 20:50 Minuten) und Christina Meier (LGO Bochum, 21:49 Minuten) die schnellsten Läuferinnen. Am Abend ging der WHEW100 nach tausender absolvierter Kilometer zu Ende.
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Autor: Jonas Müller 05.05.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum WHEW100 Wuppertal 2018.

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