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Kopenhagen-Marathon 2018 9.120 Läufer, ein Streckenrekord und jede Menge Wissenschaft in Kopenhagen

William Morwabe lief in der dänischen Hauptstadt so schnell wie niemand zuvor. Auch Shasho Insermu gewann. Zudem wurde intensiv über die mentalen Belastungen eines Marathons diskutiert.

Kopenhagen-Marathon 2018 (1) +
Foto: Telenor Copenhagen Marathon

William Morwabe gewann mit 14 Sekunden Vorsprung vor Abraham Girma.

Sonntag, der 13. Mai sollte der große Tag von William Morwabe werden. Der Kenianer griff beim Kopenhagen-Marathon nach dem Streckenrekord, der bei 2:12:10 Stunden stand. Bei schönem Wetter und wolkenlosem Himmel gelang es ihm bereits nach 2:11:15 Stunden zu finishen und den Streckenrekord so um eine knappe Minute zu verbessern. Nie war ein Mensch schneller auf den Straßen der dänischen Hauptstadt 42,195 Kilometer gelaufen. Bei den Frauen setzte sich Shasho Insermu aus Äthiopien in 2:32:17 Stunden durch. Insgesamt hatten sich 9.120 Läufer eine Startnummer gesichert.

Eine kleine Auswahl der schönsten Bilder vom Lauf finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Bei tollen äußeren Bedingungen hatten von den 9.120 gemeldeten Läufern nur 7.883 ihr Startrecht wahrgenommen, 7.428 kamen ins Ziel. Insgesamt absolvierten die Läufer so 323.973 Kilometer. Hierzu trug auch William Nyarondla Morwabe 42,195 Kilometer bei. Diese lief er nicht nur schneller als alle anderen gestarteten Läufer, sondern auch schneller als alle bisherigen Starter in der Geschichte des Kopenhagen-Marathons. Nach einer ersten Hälfte in 1:06:14 Stunden legte er eine schnellere zweite Hälfte, die er in beeindruckenden 1:05:01 Stunden lief, nach und gewann in 2:11:15 Stunden in neuer Streckenrekordzeit. Abraham Girma, der in 2:11:29 Stunden Zweiter wurde und auch unter dem alten Streckenrekord blieb, hatte vor der 35-Kilometer-Marke abreißen lassen müssen. Paul Waweru Chege aus Kenia wurde in 2:12:24 Stunden Dritter. Als erster Europäer kam nach 2:21:40 Stunden der Norweger Dadafo Dhaqabi Tesama auf Rang 15 ins Ziel. Auch im Damenfeld setzte sich eine Ostafrikanerin durch, nämlich Shasho Insermu aus Äthiopien. Sie absolvierte die Marathondistanz in 2:32:17 Stunden und distanzierte die zweitplatzierte Betty Chepleting so um 24 Sekunden. Insermus Landsfrau Tesfanesh Merga wurde in 2:33:03 Stunden Dritte. Die Norwegerin Tonje Gresslien finishte nach 2:55:14 Stunden als neunte Frau und erste europäische Läuferin.

Die mentalen Belastungen eines Marathons

Besonders in der Altersklasse der 40- bis 44-Jährigen gingen zahlreiche Läufer an den Start. Die durchschnittlich schnellsten Läufer stellte allerdings die Altersklasse der 30- bis 34-jährigen Frauen bzw. der 25- bis 29-jährigen Männer. Im Rahmen des Kopenhagen-Marathon 2018 wurde bei der Digital-Running-Konferenz auch über die Trends der Branche diskutiert. Darüber hinaus wurde gezielt der Frage nachgegangen, was während dem Laufen im Kopf eines Marathonläufers geschieht. Was denken Elite-Läufer, was Freizeitläufer? Wissenschaftler Thomas Z. Ramsøy stellte seine Sichtweise dar und sprach über sogenannte „Runners Highs“ und „Runners Lows“.
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Autor: Jonas Müller 14.05.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Kopenhagen-Marathon 2018.

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