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Leipzig-Marathon 2018 9.679 Sportler trotzen der Leipziger Hitze

Juliane Meyer sicherte sich in Leipzig ihren dritten Marathon-Heimsieg. Mit knapp 3.000 Läufern war die Halbmarathon-Distanz wie erwartet die beliebteste. Auch die Inline-Skater gaben ihr Bestes.

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Foto: Norbert Wilhelmi

Die zu warmen Bedingungen konnten den Läufern ihre gute Laune nicht nehmen.

Mit ihrem dritten Sieg binnen vier Jahren wusste die Leipzigerin Juliane Meyer beim Leipzig-Marathon zu überzeugen. Bei ausgesprochen warmen Bedingungen gewann sie souverän in 3:00:37 Stunden und distanzierte Saskia Mangold und Dorothea Stepan so um neun bzw. 20 Minuten. Bei den Herren setzte sich der Slowake Gabriel Svajda in 2:35:23 Stunden durch. Auch er gewann mit deutlichem Vorsprung. Nach 2:42:05 Stunden folgte Christian Hupel auf Rang zwei. Dritter wurde der Pole Lukasz Kondratowicz in 2:42:51 Stunden. Während das Siegertreppchen über die halbe Marathondistanz fest in Leipziger Hand war, gewann über zehn Kilometer ein Vogtländer sowie eine Rostockerin. Beim Inline-Halbmarathon setzte sich der Venezolaner Alexander Bastidas durch.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Norbert Wilhelmi beim Leipzig-Marathon 2018 vor Ort. Seine schönsten Bilder finden Sie in den Bildergalerien ober- und unterhalb sowie inmitten dieses Artikels.

Im Osten Deutschlands zählt der Leipzig-Marathon zu den größten Marathons. Kein Wunder also, dass auch in diesem Jahr wieder tausende Sportler den Weg nach Leipzig fanden. Exakt 9.679 Sportler aus 75 Ländern gingen bei warmen Bedingungen zwischen 9:40 Uhr und 13:45 Uhr an den Start. Dieser befand sich am Leipziger Sportforum. Die Strecke führte die Halbmarathon- u. Marathonteilnehmer über die Friedrich-Ebert-Straße und die Prager Straße zum südöstlichsten Punkt der Strecke. Über die Connewitzer Straße wurde die 10-Kilometer-Markierung erreicht. Vom Stadtteil Marienbrunn weiter in die Südvorstadt, wo auf der Kurt-Eisner-Straße bei Kilometer 15 einer der zahlreichen Verpflegungsstellen auf die Sportler wartete. Über Schleußig gelangten die Läufer zurück zum Start-Ziel-Bereich, wo die einen finishten und die anderen sich auf die zweite 21,1 Kilometer lange Runde machten.

Meyer läuft zu drittem Heimsieg

Das Highlight des Tages stellte der Marathon dar. Die Läufer begaben sich bereits um 10:00 Uhr auf die Strecke und hatten so etwas weniger mit der aufkommenden Hitze zu kämpfen als die Halbmarathon-Läufer, die um 12:45 Uhr starteten. Überragende Teilnehmerin des Tages war einmal mehr Juliane Meyer (SC DHfK Leipzig). Sie gewann nach 2015 und 2017 bereits zum dritten Mal über die vollen 42,195 Kilometer. 2018 benötigte sie 3:00:37 Stunden. Zweite wurde Saskia Mangold aus Halle (3:09:40 Stunden), Dritte Dorothea Stepan (3:20:38 Stunden). Bei den Herren gewann Gabriel Svajda in 2:35:23 Stunden. Svajda gewann nach seinem fünften Platz beim Leipzig-Marathon 2015 somit erstmals in Leipzig. Mit deutlichem Abstand folgten Christian Hupel aus Jena und der Pole Lukasz Kondratowicz auf den weiteren Plätzen.
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Foto: Norbert Wilhelmi

Der Leipzig-Marathon sorgte einmal mehr für große Emotionen.

Leipziger Läufer beim Halbmarathon am schnellsten

Über die halbe Distanz setzte sich Vincent Hoyer (1:10:01 Stunden) durch. Gut sechs Minuten später folgten Hendrik Löschner (1:16:08 Stunden) und Paul Clauß (1:16:41 Stunden) auf den Plätzen zwei und drei. Nach 1:25:12 Stunden finishte mit Sandra Boitz auch die erste Frau. Auf Platz zwei kam Maria Heinrich (1:31:07 Stunden) ein, auf Rang drei Kathrina Purcz (1:31:22 Stunden). Nach ihrem Sieg über die volle Marathondistanz beim Leipzig-Marathon 2013 gewann Boitz nun bereits zum achten mal über die halbe Distanz des Leipzig-Marathons. Das 10-Kilometer-Feld wurde von Philipp Dressel-Putz aus Plauen angeführt. Er finishte nach schnellen 33:52 Minuten noch unter der 34-Minuten-Grenze und gewann so vor den Leipzigern Olaf Ueberschär (34:23 Minuten) und Marc Werner (34:33 Minuten). Bei den Damen siegte Marie Buchard aus Rostock in 37:24 Minuten. Astrid Hartenstein (37:41 Minuten) und Kathrin Bogen (40:05 Minuten), die beide ebenfalls aus Leipzig kommen, komplettierten das Podest.

Sekundenbruchteile entscheiden den Halbmarathon der Inline-Skater

Die knappste Entscheidung des Tages fiel im Halbmarathon-Rennen der Inline-Skater. Der hochgehandelte Favorit Alexander Bastidas aus Venezuela setzte sich am Ende mit einer Zehntelsekunde Vorsprung nach 35:12 Minuten gegen Sebastian Mirsch aus Berlin durch. Auf Rang drei kam der Leipziger Patrick Sieber in 35:19 Minuten. Auch bei den Frauen fiel die Entscheidung erst auf den letzten Rennzentimetern. Am Ende gewann die Hallenserin Tina Lauer knapp vor Jessica Löschke und Stephanie Reuter. Alle drei Inline-Skaterinnen war nach 38:21 Minuten ins Ziel gekommen.
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Autor: Jonas Müller 22.04.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Leipzig-Marathon 2018.

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