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Marathonszene Boston-Sieger Cheruiyot konvertiert zum Islam

Neuer Glaube, neuer Name: Als Ahmed Omar Kipkoech Cheruiyot will der Kenianer zum fünften Mal in Boston siegen.

Robert K. Cheruiyot Ziel Boston 2006 +
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Robert K. Cheruiyot, hier bei seinem Ausrutscher unmittelbar vor dem Ziel des Chicago-Marathons, will sich nach langer Verletzungspause und mit einem neuen Namen zurückmelden.

Robert K. Cheruiyot, einer der erfolgreichsten Marathonläufer der vergangenen Jahre, will sich nach langer Verletzungspause 2009 wieder zurückmelden. Der Kenianer hatte im April 2008 zum vierten Mal den prestigeträchtigen Boston-Marathon gewonnen und galt als einer der großen Favoriten für die Olympischen Spiele. Doch verletzungsbedingt konnte der 30-Jährige weder in Peking noch bei einem der Herbst-Marathonrennen an den Start gehen. Cheruiyot hatte 2007 die erste Serie der World Marathon Majors (WMM) gewonnen und hätte auch 2008 noch Chancen gehabt, wenn er im Herbst in Berlin, Chicago oder New York gewonnen hätte.

Wenn der Kenianer nun voraussichtlich beim Boston-Marathon an den Start gehen wird, dann unter einem neuen Namen: Ahmed Omar Kipkoech Cheruiyot will am 20. April zum fünften Mal gewinnen. Der Läufer, der eine Marathon-Bestzeit von 2:07:14 Stunden hat, ist zum Islam konvertiert. „Ich habe gemerkt, dass Glaube, Humanität und Erfolg untrennbar zusammen gehören“, erklärte Cheruiyot im Rahmen eines Benefiz-Fußballspiels in Nairobi gegenüber der Internetseite des Leichtathletik-Weltverbandes iaaf.org. Auf einem Bild ist dabei zu erkennen, dass Cheruiyot sich während seiner Verletzungspause auch physisch verändert hat. Er hat deutlich an Gewicht zugenommen, so dass er zurzeit sicher nicht in der Lage ist, an seine Topleistungen anzuknüpfen. Dennoch hat der Kenianer große Pläne: Er will bei den Weltmeisterschaften in Berlin im August an den Start gehen und sein Fernziel ist das Marathon-Olympiagold in London 2012.

Im Oktober 2006 war das Bild von Cheruiyot um die Welt gegangen. Beim Sieg des Chicago-Marathons war der Kenianer kurz vor dem Ziel nach hinten ausgerutscht und hatte auf dem Boden rutschend die Ziellinie überquert. Dabei zog sich Cheruiyot eine Gehirnerschütterung zu.

Kenia hat derartig viele Lauftalente, dass auch zukünftig ein Robert K. Cheruiyot in der Marathon-Weltelite mitmischen kann. Der 20-Jährige Newcomer gewann den Frankfurt-Marathon im Oktober in der Kursrekordzeit von 2:07:21 Stunden. Verwechselungen der beiden, wie nach dem Frankfurt-Marathon, sind künftig dann ausgeschlossen.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net
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07.01.2009
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