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Transalpine-Run 2018 2. Etappe Deutsches Duo meldet sich in Imst zurück

Sebastian Hallmann und Lukas Naegele haben die zweite Etappe des Transalpine-Run 2018 gewonnen. In der Gesamtwertung ergaben sich wenig Änderungen.

Transalpine-Run 2018 2. Etappe +
Foto: Tom Schlegel

Über 27,2 Kilometer und 1.333 Höhenmeter konnten die Läufer bei der zweiten Etappe die Landschaft genießen.

Auf einen ereignisreichen Tag eins des Transalpine-Run 2018 folgte ein ähnlich spektakulärer zweiter Renntag. Das deutsche Duo Sebastian Hallmann/Lukas Naegele, das gestern nach zwischenzeitlicher Führung auf den finalen Kilometern noch 20 Minuten einbüßte, sorgte am zweiten Tag des Transalpine-Run 2018 für einen Paukenschlag. Gemeinsam liefen sie nach 2:27:17 Stunden nach 27,2 Kilometern ins Ziel und sicherten sich so den Tagessieg. Das in der Gesamtwertung führende Duo Hannes Namberger/Markus Mingo konnte ihre Führung auf die Konkurrenten David Wallmann/Thomas Farbmacher auf fast fünf Minuten ausbauen. Das französische Duo Guillaume Peretti/Vincent Viet liegt weiterhin auf Rang drei. Bevor am Dienstag die 51 Kilometer lange „Königsetappe“ von Imst nach Mandarfen im Pitztal ansteht, endete am mit dem Zieleinlauf der zweiten Etappe der „Run2“, an dem 2018 etwa 200 Läufer teilnahmen.

Einige der schönsten Impressionen von der zweiten Etappe des Transalpine Runs 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

„Dieser Sieg war wichtig für die Psyche. Für mich ganz besonders. Nach dem Zeitverlust auf der ersten Etappe hatte ich doch meine Zweifel, aber wir haben beide einen guten Rhythmus gefunden“, meinte Lukas Naegele ein Tag nach seinem „Hungerast“. Auch sein Teamkollege Sebastian Hallmann zeigte sich über den Sieg erfreut: „Natürlich kam uns entgegen, dass die Etappe ausgesprochen läuferisch war. Aber da sind wir als Bahn- und Straßenläufer nun mal im Vorteil. Ich bin froh, dass sich Lukas wieder so gut erholt hat und wir unseren Rhythmus laufen konnten.“ Lediglich 1:35 Minuten hinter dem Erdinger Hallmann und dem Freiburger Naegele kam das in der Gesamtführung führende Duo Namberger/Mingo ins Ziel. Gemeinsam fanden sie schnell in ihren Rhythmus. Die Spitze war dabei immer in Sichtweite, sodass ihre Gesamtführung nie in Gefahr war, zumal das Duo Hallmann/Naegele aufgrund des letzten Rennabschnitts des ersten Tages bereits einen nicht unbeachtlichen Rückstand von rund 15 Minuten haben.

Baur-Brüder zeigen sich stark

Die Blicke der Zuschauer gingen aber auch auf die an Rang zwei liegenden Österreicher David Wallmann und Thomas Farbmacher. „Vor diesem Tag habe ich die meiste Angst gehabt. Ich bin froh, dass es wie geplant gelaufen ist. Das war etwas zu läuferisch für mich, gut, dass der Tag vorbei ist“, zeigte sich der Salzburger Ausdauer-Spezialist Wallmann zufrieden. In die dritte Etappe wird das Duo mit einem Rückstand von 6:31 Minuten gehen. Überraschen konnten derweil Marcus und Matthias Baur. Auf der schnellen Etappe mit Ziel im Imster Zentrum mussten sich die beiden Brüder erst am finalen Anstieg geschlagen geben. Den erhofften Podestplatz verpassten sie somit nur knapp. Weniger sportliche Höhepunkte beim Transalpine-Run 2018 durfte hingegen Moritz auf der Heide bislang genießen. Als Mitfavorit gestartet, erkrankte sein Partner Nils Riegel, sodass sie an Tag zwei als neuntes Team das Ziel erreichten. Mit großen Ambitionen ins Rennen gestartet äußerte sich der Deutsche enttäuscht: „Das ist natürlich schade, ich habe meine gesamte Saisonplanung auf den Transalpine-Run hin ausgerichtet. Erst habe ich mit Florian Neuschwander meinen eigentlichen Partner verloren. Und jetzt wird Nils auch noch krank. Er bekommt einfach keine Luft. Möglicherweise muss er ausscheiden. So viel Pech geht gar nicht.“

Lina und Sanna Kott Helander führen deutlich

Lediglich geringe Veränderungen gab es an der Spitze der weiteren Klassen. Lina und Sanna Kott Helander aus Schweden sicherten sich in schnellen 2:47:22 Stunden den Tagessieg der Damen. Somit sind die beim diesjährigen Transalpine-Run noch ungeschlagen, schließlich hatten sie bereits die erste Etappe für sich entschieden. Nach zwei Etappen sind nur acht Herren-Duos in der Gesamtwertung schneller als die beiden jungen Schwestern aus Östersund. Auf Gesamtrang zwei liegen weiterhin Ina Forchthammer und Jennifer Eisenhuber, die inzwischen schon 2:26:17 Stunden Rückstand haben. Ähnlich dominant traten bislang auch die in der Kategorie Master Women startenden US-Amerikanerinnen Brandy Erholtz und Christine Lundy auf, die sich in 2:54:10 Stunden ebenfalls den zweiten Sieg sicherten. In der Gesamtwertung führen sie nun mit rund eineinhalb Stunden vor dem deutschen Duo Sandra Schmid/Biggi Fauser.

Deutsches Duell um die Spitze

Spannender ist das Rennen in der Kategorie Master Men. Die beiden deutschen Duos Wolfgang Sieder/Uli Morgen und Clemens Keller/Armin Friesinger liefern sich einen packenden Zweikampf. An Tag zwei gewann das Duo Keller/Friesinger in 2:53:38 Stunden vor Sieder/Morgen (2:59:07 Stunden), die dank der ersten Etappe in der Gesamtwertung noch mit 6:59 Minuten führen. Die Kategorie Senior Master Men führen nach zwei Tagen Jürgen Kurapkat und Armin Bernard an. In 3:00:25 Stunden siegten die Münchner in Imst erneut. In der Gesamtwertung liegen die Bayern inzwischen bereits mit fast einer halben Stunde Vorsprung in Führung vor den Österreichern Ralph Klisch und Oliver Steininger. Knapp vier Minuten dahinter belegt das Duo Jörg Schreiber/Thomas Miksch in 8:48:48 Stunden aktuell Rang drei.

Sperger und Ramsay im Mixed in Führung

In den drei Mixed-Kategorien haben sich die stärksten Duos herauskristallisiert, wenngleich das Rennen in allen Kategorien noch lange nicht entschieden ist. So führen in der Kategorie Mixed aktuell Eva Sperger und Jamie Ramsay, die in 2:52:28 Stunden ihren zweiten Tagessieg feiern konnten. Mit 18:26 Minuten Rückstand wird das US-amerikanische Duo Zac Marion/Amanda Basham als erstes Verfolger-Duo in die dritte Etappe starten. Die Master-Mixed-Wertung wird aktuell von Markus Planötscher und Annelise FElderer angeführt, die am zweiten Tag in 2:57:19 Stunden ebenfalls noch unter drei Stunden bleiben konnten und so ihren ersten Tagessieg einfuhren. Auf Rang zwei landeten Kathrin Schichtl und Petru Muntenasu (3:04:30 Stunden). Mit einer aktuellen Gesamtzeit von 8:26:41 Stunden liegt das Duo Planötscher/Felderer nun mit knapp zehn Minuten vor den Schweizern Reinhold Hugo und Melanie Rousset (8:36:34 Stunden) in Führung. Schichtl/Muntenasu rangieren mit weiteren zwei Minuten Rückstand auf Rang drei. In der neu geschaffenen Kategorie Senior Master Mixed scheint aktuell kein Weg an Maja Dorfschmid und Urs Salzmann aus der Schweiz vorbeizuführen. Nachdem sie am Vortag bereits in Nassereith gewonnen hatten, kamen sie auch in Imst als Sieger ins Ziel. In der Gesamtwertung trennte sie 8:08 Minuten vom zweitplatzierten Duo Gaby Marek-Schmid/Peter Kriegl.

Run2-Premiere findet ihre erfolgreiches Ende

Das erste Rennen des Transalpine-Run 2018 hat bereits einen Sieger gefunden. Die Premiere des „Run2“, bei dem an den ersten beiden Etappen teilgenommen werden konnte, zeigte sich als voller Erfolg. Bei den Herren setzten sich die Deutschen Daniel Kraus und Martin Pfeffer in 8:00:08 Stunden durch, bei den Damen Alexandra Raddatz und Ida-Sophie Hegemann (8:54:21 Stunden). Die Mixed-Wertung wurde von Fabio Crescenti und Aoife Quigly in 8:33:47 Stunden gewonnen.
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03.09.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Transalpine-Run 7. Etappe 2018.

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