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Transalpine-Run 2018 5. Etappe Durch Nebel und Kälte auf 2.475 Meter Höhe

Zwei Etappen vor Ende des Transalpine-Run 2018 wurde es noch einmal ein wenig spannend. Bei den Damen ist jedoch alles entschieden.

Transalpine-Run 2018 5. Etappe (1) +
Foto: Philipp Reiter

Auf, ab und auch über Bäche ging es für die Teilnehmer auf der fünften Etappe.

Von Sölden nach St. Leonhard in Passeier führte die fünfte Etappe des Transalpine-Run 2018. Auf der anspruchsvollen Etappe konnten sich nach 38,5 Laufkilometer zum dritten Mal Sebastian Hallmann und Lukas Naegele durchsetzen. Sie gewann in 4:15:57 Stunden vor den Spitzenreitern Markus Mingo und Hannes Namberger. Da das Duo Mingo/Namberger nur 50 Sekunden Rückstand hatte, bleibt die Situation in der Gesamtwertung jedoch nahezu unverändert. Gerade die Überquerun des 2.475 Meter hohen Timmelsjoch führte zu gravierenden Verschiebungen im Gesamtklassement. Mehrere Zweier-Teams mussten das Rennen zudem aufgeben. Das Team des Tages waren einmal mehr die beiden Schwedinnen Lina und Sanna El Kott Helander, die in 4:57:13 Stunden gewannen und ihren Vorsprung in der Gesamtwertung auf nunmehr gut sieben Stunden ausbauen konnten.

Einige der schönsten Impressionen von der fünften Etappe des Transalpine Runs 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Bevor es an Tag sechs des Transalpine-Run 2018 von St. Leonhard nach Sarnthein geht, standen auf der fünften Etappe 38,5 Kilometer an. Die atemberaubende Aussicht auf mehrere mindestens 3.000 Meter hohe Berge des Ötztals sorgte unter den Teilnehmern für zusätzliche Begeisterung. Bereits um 7:00 Uhr machten sich die verbleibenden 240 Teams aus 31 Nationen auf und starteten in die fünfte Etappe. Knapp 1.000 Höhenmeter ging es auf einer Länge von 13 Kilometern hinauf zur im Nebel liegenden Passhöhe. Auf 2.475 Metern Höhe herrschten dabei kalte Temperaturen.

Hallmann/Naegele attackieren erneut früh

Wie schon in den vergangenen Tagen forcierten Sebastian Hallmann aus Erding und Lukas Naegele aus Freiburg von Beginn an das Tempo. Ihr Vorsprung schwankte in der Folge zwischen einer halben und vier Minuten. Am Ende kamen sie mit 50 Sekunden Vorsprung vor dem führenden Duo Mingo/Namberger im Ziel an. In der Gesamtwertung trennte die beiden Teams somit noch 16:14 Minuten. Diesen großen Rückstand noch aufzuholen erscheint schwierig. Im Ziel angekommen streckte der 37-jährige Bayer Markus Mingo die geballte Faust in die Höhe, so, als wolle er sagen, dass ihnen der Sieg nicht mehr zu nehmen sei. Sebastian Hallmann zeigte sich derweil angriffslustig und möchte bis zur letzten Etappe angreifen. Den dritten Gesamtwertungsplatz festigten die Franzosen Vincent Viet und Guillaume Peretti, die mit 4:15 Minuten im Ziel ankamen.

Lina und Sanna El Kott Helander in den Top 10

Lina und Sanna El Kott Helander gewannen wie von den Experten erwartet auch die fünfte Etappe. Dieses Mal liefen nur neun Teams schneller als die beiden 34-jährigen Zwillingsschwestern aus dem schwedischen Östersund. Am letzten Anstieg überholten sie noch die Tagessieger der Masters-Kategorie Clemens Keller und Armin Friesinger. Auch für Keller und Friesinger könnte der Transalpine-Run 2018 nicht besser laufen. Auf eine durchwachsene erste Etappe folgten vier Etappensiege, sodass sie als Topfavoriten auf den Gesamtsieg gelten. Die größte Veränderungen gab es jedoch in der Kategorie Senior Master Men. Bereits vor dem Rennen musste der Gesamtzweite Thomas Miksch nach einer in der vierten Etappe zugezogenen Sturzverletzung das Rennen beenden. Sein Partner Jörg Schreiber macht derweil als Individual-Läufer weiter und möchte nun eben alleine das Ziel in Brixen erreichen. Die führenden Jürgen Kurapkat und Armin Bernard erwischten einen schwachen Tag, sodass sie an Vorsprung einbüßten. 4:16 Minuten trennen sie aktuell noch von Rang zwei.
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06.09.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Transalpine-Run 7. Etappe 2018.

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