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Swiss Alpine-Marathon Davos 2017 Ehemalige Hindernisläuferin dominiert

Tausende Läufer kamen beim weltweit größten Berg-Ultramarathon ins Ziel. Über die längste aller Distanzen gewann Ida Nilsson mit über einer Stunde Vorsprung.

Swiss Alpine-Marathon Davos 2017 +
Foto: Veranstalter

Mit besten Wetter wurden die Läufer verwöhnt.

Am Wochenende vom Freitag, den 28. Juli bis zum Sonntag, den 30. Juli fand in und um Davos das größte Berg-Ultramarathon-Event der Welt statt. Unterteilt waren die zahlreichen Läufe in die des Swiss Alpine-Marathons über die Distanzen von 77,5 Kilometer (2.800 Höhenmeter), 47,2 Kilometer (1.750 Höhenmeter), 36,2 Kilometer (1.720 Höhenmeter), 31 Kilometer (570 Höhenmeter), 23,2 Kilometer (660 Höhenmeter) und den ebenfalls über 77,5 Kilometer stattfindenden Teamlauf sowie die 214,4 (11.030 Höhenmeter) bzw. 133,2 Kilometer (6.960 Höhenmeter) langen Läufe des Swiss Irontrails. Zudem konnte über 42,8 Kilometer (2.710 Höhenmeter), 20,5 Kilometer (1.130 Höhenmeter), 21,5 Kilometer (1.150 Höhenmeter) und 35,1 Kilometer (2.180 Höhenmeter) gestartet werden.

Die schönsten Fotos vom Swiss Alpine-Marathon Davos 2017 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Spanier und Schwedin siegen

Über die bekannteste Strecke im Programm des Swiss Alpine-Marathons Davos, die 77,5 Kilometer, entwickelte sich bei den Damen ein spannendes Duell um den Sieg, bei dem die siebenfache Siegerin Jasmin Nunige nach 35 Kilometern verletzt aufgeben musste. Nunige laborierte laut eigener Aussage bereits seit März an einem Knöchelödem, sodass ihr ein erfolgreiches Weiterlaufen verwehrt wurde. Den Sieg sicherte sich nach 7:05:19 Stunden hingegen die Schwedin Ida Nilsson, die erstmals an den Start ging. Während sie vor rund zehn Jahren noch zu den besten europäischen Hindernisläuferinnen zählte, geht sie nun auf deutlich längeren Distanzen und außerhalb des Stadionovals an den Start. Somit lag sie über eine Stunde vor den nächsten beiden Frauen, Sarah Morwood und Luzia Buehler, die nach 8:10:26 Stunden bzw. 8:12:43 Stunden finishten. Die Strecke von Davos über Filisur und Bergün über die Keschhütte und den Sertigpass zurück nach Davos legte jedoch der Spanier Tofol Castanyer, der auf Mallorca lebt, am schnellsten zurück. Er benötigte 6:25:46 Stunden und verwies somit Roman Wyss (6:33:19 Stunden) und Matt Flaherty (6:38:05 Stunden) auf die weiteren Plätze.

Zahlreiche Highlights entlang der Strecke

Die Strecke hielt bei bestem Laufwetter zahlreiche Highlights parat, darunter die Zügenschlucht, das Wiesnerviadukt, der Porchabella-Gletscher und die Ravaischseen. Der höchste Punkt der Strecke, der Sertigpass, wurde nach rund 57 Kilometern passiert. Im Startgeld inbegriffen waren neben einem Finisher-Shirt und zahlreichen Zusatzleistungen auch ein Regio-Bahnticket für beliebige Fahrten in weiten Teilen Graubündens sowie ein Swiss Runners Ticket, mit dem man von allen Bahnhöfen innerhalb der Schweiz entspannt mit dem Zug zum Event an- und später wieder abreisen konnte.
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Autor: Jonas Müller 30.07.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum Swissalpine Irontrail Davos 2019.

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