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mozart 100 Salzburg 2018 Erster österreichischer Sieger der mozart-100-Geschichte

Über sechs Distanzen konnte beim mozart 100 gestartet werden. Die siebte Auflage war aufgrund bester Bedingungen ein purer Trailrunning-Genuss.

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Foto: mozart 100®

Zum ersten Mal gewann ein österreichischer Mann den mozart 100 Salzburg.

Anspruchsvolle 103 Kilometer mit 4.600 Höhenmetern lagen vor den Teilnehmern des mozart 100. Der Startschuss für die Einzelstarter sowie des Staffelwettbewerbs fiel bereits am Samstag, den 16. Juni um 5:00 Uhr am Kapitelplatz in Salzburg. An selber Stelle wurde drei Stunden später auch der mozart Ultra sowie der mozart Marathon gestartet. Später sollten die Startschüsse des mozart City Trail sowie des mozart Half Marathon und des mozart Light folgen. Der Halbmarathon wurde jedoch in Koppl, der mozart Light in Fuschl am See gestartet. Bei tollen äußeren Bedingungen hatten die Läufer fortan großen Spaß an den anspruchsvollen Läufen. Veranstalter Josef Mayerhofer zeigte sich derweil erfreut über mehr als 1.300 Anmeldungen von Sportlern aus 60 verschiedenen Nationen.

Grasel und Trimmel sorgen für österreichischen Doppelsieg

Bei der siebten Runde des mozart 100 konnte sich erstmals ein Österreicher die Ultra-Trail-Krone aufsetzen. Florian Grasel finishte als Erster unter 245 Finishern. Für ihn blieb die Uhr nach schnellen 10:26:36 Stunden stehen. Den Briten Damian Hall (Inov-8, 10:29:45 Stunden) distanzierte er somit um etwas mehr als drei Minuten. Alexander Rabensteiner (Team Skinfit) aus Italien, der im vergangenen Jahr gewonnen hatte, kam dieses Mal in 10:32:44 Stunden auf Rang drei. Bei den Damen setzte sich Martina Trimmel (Union Leichtathletik St. Pölten) in 11:57:50 Stunden durch. Wie ihr britischer Landsmann lief auch Sarah Morwood (Torq/mudcrew, 12:12:03 Stunden) auf Gesamtrang zwei. Das Podest des längsten Rennens wurde von Veronika Limberger (Salewa Store Wien & USI, 12:21:20 Stunden) komplettierte, die wie auch Trimmel und Grasel aus Österreich kommt.

167 Finisher beim mozart Ultra über 61 Kilometer

Auch die kürzeren angebotenen Distanzen begeisterten die Läufer und die Zuschauer. 167 Läufer kamen beim mozart Ultra, bei dem 61 Kilometer und 2.000 Höhenmeter zu bezwingen waren, ins Ziel. Andreas Pfandlbauer (Mammut Pro Team Austria) finishte nach 5:30:36 Stunden und gewann somit mit mehr als 20 Minuten Vorsprung vor dem Franzosen Frederic Gabry (5:51:24 Stunden) und Patrik Verme (Oscars Stjernor, 6:00:36 Stunden) aus Schweden. Nach 7:25:11 Stunden hatte es auch die erste Frau geschafft. Kathy Michelitsch aus Wien erreichte das Ziel und konnte sich über ihren souveränen Sieg freuen. Auf Platz zwei folgte Julia Möse (7:41:05 Stunden), Andrea Hartleb um lediglich die 39 Sekunden auf Rang drei verweisen konnte. Dany Moehle machte nach 7:48:39 Stunden als Viertplatzierte den österreichischen Vierfach-Erfolg perfekt.
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Foto: mozart 100®

Die schnellsten Läuferinnen und Läufer wurden unmittelbar nach deren Zieleinlauf geehrt.

Deutscher Sieger über die klassische Marathondistanz

Auch die klassische Marathon- und die halbe Marathondistanz wurden angeboten. Über die 42,195 Kilometer, die 1.600 Höhenmeter beinhaltete, setzten sich der Deutsche Jürgen Stefke (TrumerTriTeam, 3:56:44 Stunden) und Veronika Ecker (Lauftreff Weißkirchen, 4:53:04 Stunden) durch. Balthasar Laireiter aus dem österreichischen Engendorf sicherte sich dahinter in 4:05:35 Stunden Platz zwei. Dritter wurde Andreas Steinbrugger (CLG Gestringen, 4:06:38 Stunden). Bei den Damen kamen Patrizia Berger (TrumerTriTeam, 5:00:33 Stunden) und die US-Amerikanerin Jayna Whitcher (5:09:13 Stunden) auf die Plätze zwei und drei. Während über die volle Marathondistanz 144 Läufer finishten, kamen über die halbe Distanz 131 ins Ziel. Hier gewannen Leopold List (1:57:19 Stunden) und Christina Schörghofer (La Sportiva Mountain Running Team, 2:08:54 Stunden).

mozart Light ebenfalls beliebt

Auch über 31 Kilometer mit 1.100 Höhenmetern sowie über 13 Kilometer mit lediglich 300 Höhenmetern konnte gestartet werden. Den 31 Kilometer langen mozart Light gewannen Julian Edlinger (USC Abersee, 2:54:30 Stunden) und Diana Dzaviza (Trail Running Vienna, 3:13:45 Stunden). 173 Läufer finishten über diese Distanz. Die kürzeste angebotene Strecke, der mozart City Trail, wurde von Michael Holzner (Team LaraRunsFast, 56:24 Minuten) und Viktoria Trappmaier aus Linz (1:10:43 Stunden) am schnellsten absolviert. Im Staffelwettbewerb des mozart 100 setze sich der Lauftreff Nussdorf 1 in 9:50:03 Stunden durch. Die schnellste Staffel des 61 Kilometer langen mozart Ultra war hingegen „Taekwondo Oberndorf“ in 6:24:29 Stunden.
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Autor: Jonas Müller 18.06.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum mozart 100 – Salzburg Ultra Trail 2019.

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