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Dresden-Marathon 2017 Fast 6.700 glückliche Sightseeing-Tour-Finisher

Der Kenianer Dickson Kurui und Tereza Durdiaková aus Tschechien gewannen souverän den 19. Dresden-Marathon. 6.671 Läufer erreichten über die vier verschiedenen Distanzen das Ziel.

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Foto: Norbert Wilhelmi

Der Marathon durch die Landeshauptstadt Sachsens hatte zahlreiche Attraktionen zu bieten.

Bevor am 21. Oktober 2018 bereits der 20. Dresden-Marathon ansteht, freuten sich tausende Läufer und Zuschauer erst einmal auf den 19. Dresden-Marathon, der ein Fest des Laufsports zu werden versprach. Über 7.500 Voranmeldern folgten rund 1.000 weitere Sportler, die sich am Freitag und Samstag noch nachmeldeten, um ebenfalls aktiver Teil des 19. Dresden-Marathons sein zu können. Während der Marathon durch Dickson Kurui und Tereza Durdiaková gewonnen wurde, setzten sich über die halbe Distanz die beiden Ostafrikaner Enyew Mekonnen Alem und Brendah Kebeya durch. Bei kühlen Bedingungen kamen 6.671 Läufer ins Ziel.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Norbert Wilhelmi beim Dresden-Marathon 2017 vor Ort. Seine schönsten Bilder finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb sowie inmitten dieses Artikels.

Den Dresden-Marathon eröffneten 533 Teilnehmer, die um 9:30 Uhr den Zehntelmarathon in Angriff nahmen. Ihnen folgten um 10:00 Uhr die 10-Kilometer-Läufer. Der Start, auf den jedoch alle gewartet haben, ging um 10:30 Uhr auf der Pieschener Allee mit dem Start des Marathons sowie des Halbmarathons über die Bühne. Weit über 4.000 Läufer, davon fast jeder Dritte über die Halbmarathon-Distanz, gingen gemeinsam auf die Strecke durch die sächsische Landeshauptstadt. Bei kühlen, wenn auch nicht idealen, Bedingungen schlugen die schnellsten Läufer von Beginn an ein beeindruckendes Tempo an.

Kenianer und Tschechin siegen

Nachdem im vergangenen Jahr der damals 24-jährige Kyen Joseph Munywoki den Streckenrekord auf schnelle 2:10:21 Stunden verbessert hatte, setzte sich dieses Mal dessen Landsmann Dickson Kurui in 2:25:14 Stunden durch. Bereits nach der halben Distanz hatte er mit seiner Durchgangszeit von 1:11:11 Stunden fast zwei Minuten Vorsprung auf den späteren Zweitplatzierten Marc Schulze (Citylauf-Verein Dresden), der gleichzeitig auf schnellster Deutscher wurde, herausgelaufen und lief so einem ungefährdeten Sieg entgegen. Schulze, der wie auch Tomas Mika aus Tschechien (EasyGoRun Pro Team) das Tempo auf der zweiten Hälfte deutlich reduzieren musste, kam nach 2:36:14 Stunden exakt elf Minuten nach dem kenianischen Sieger ins Ziel. Mika wurde in 2:38:03 Stunden Dritter. Bei den Damen kam als erste der 179 Finisherinnen die favorisierte Tschechin Tereza Durdiaková (AK Olymp Brno) ins Ziel. Ihre Bestzeit von 2:42:20 Stunden verpasste sie in 2:49:08 Stunden ähnlich deutlich wie ihre Landsfrau Dagmar Rychnovska, die mit einer Bestzeit von 2:45:00 Stunden angereist war und in Dresden 2:55:24 Stunden benötigte. Auf Platz drei kam die erste Deutsche, Grit Stich (3:03:20 Stunden) ins Ziel. Insgesamt finishten 1.162 Läufer über die volle Marathondistanz.
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Foto: Norbert Wilhelmi

Die Freude und der Spaß waren groß.

Fast 3.000 Halbmarathon-Finisher

Mit knapp 2.800 vorangemeldeten Läufern hatte sich wie erwartet bereits Tage vor dem Start des Laufes die halbe Marathondistanz als beliebteste Distanz herauskristallisiert. Während die Marathonläufer an die erste Runde durch das schöne Dresden, das jährlich von rund sechs Millionen Touristen als Reiseziel auserkoren wird, noch eine zweite, abgeänderte Runde dranhängten, beließen es die rund 3.000 Halbmarathonläufer bei einer Runde. Am schnellsten absolvierten diese Enyew Mekonnen Alem aus Äthiopien (1:04:21 Stunden) und die Kenianerin Brendag Kebeya (1:16:28 Stunden). Auf den weiteren Plätzen folgten Titus Kirwa Komen (1:05:12 Stunden) und Philipp Reinhardt (LC Jena, 1:05:17 Stunden) bzw. Israel Silass Geletu (1:20:49 Stunden) und Sandra Boitz (BMW-DHfK Leipzig, 1:21:18 Stunen). Die schnellsten Deutschen liefen somit jeweils auf den dritten Gesamtplatz. Insgesamt genossen 2.915 Läufer den 21,1 Kilometer langen Laufspaß.

Zwei Mal über die Elbe beim 10-Kilometer-Lauf

Mit 2.061 Finisher erfreute sich auch die 10-Kilometer-Distanz großer Beliebtheit. Ebenfalls auf der Pieschener Allee gestartet, hatten die Teilnehmer während ihres Laufes entlang der Elbe nach einem Kilometer die Marienbrücke und nach sechs Kilometer die Waldschlösschenbrücke zu überqueren. Trotz zweier Brücken erreichte Michael Marantelli bereits nach 31:53 Minuten das Ziel und gewann so verdient vor Daniel Rosenberg von der LG Hof (32:25 Minuten) und dem Polen Patryk Lukaszewski (Stowarzyszenie CROSS, 32:38 Minuten). Bei den Damen setzte sich Ina Zscherper (Citylauf-Verein Dresden) in 37:15 Minuten durch. Eine knappe halbe Minute später überquerte die Tschechin Adela Civínová (Salming Running Team, 37:44 Minuten) als Zweite die Ziellinie. Dritte wurde Hannah Kadner (LAC Quelle Fürth, 38:02 Minuten), die sich deutlich von den folgenden Läuferinnen absetzen konnte.

Sightseeing-Tour durch die Landeshauptstadt

Nach einem spektakulären Streckenrekord-Rennen im Vorjahr konnten die Dresdner sich in diesem Jahr über 6.671 Finisher freuen, die am dritten Oktober-Sonntag 2017 über eine der vier angebotenen Distanzen erfolgreich an den Start gegangen waren. Die Läufer freuten sich hingegen über schöne Momente, die sie während ihrer sportlichen Sightseeing-Tour vorbei an den Attraktionen Dresdens, wozu beispielsweise die Semperoper, der weltberühmte Zwinger und die einzigartige historische Stadtkulisse zählen, erleben durften und sicherlich noch lange in Erinnerung behalten werden – mindestens bis zum 21. Oktober 2018, wenn es zum 20. Mal 42,195 Kilometer lang durch Dresden gehen wird.
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Autor: Jonas Müller 23.10.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum Dresden-Marathon 2018.

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