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London-Marathon Irina Mikitenko: „London ist wie eine Weltmeisterschaft“

Die deutsche Spitzenläuferin spricht vor dem London-Marathon über ihre Vorbereitung und ihre Erwartungen.

Irina Mikitenko 220 +
Foto: photorun.net

Irina Mikitenko

Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) wird am Sonntag, den 25. April 2010, als Titelverteidigerin beim London-Marathon an den Start gehen. Die 37-Jährige könnte sogar einen "Hattrick" schaffen, denn auch 2008 hatte sie den bestbesetzten City-Marathon des Jahres gewonnen. Vor ihrem Start an den Themse gab die deutsche Marathon-Rekordlerin (2:19:19 Stunden in Berlin 2008) das folgende Interview:

Dreimal sind Sie bisher bei Straßenrennen in London an den Start gegangen und immer hieß die Siegerin Irina Mikitenko – neben zwei Marathonsiegen gewannen Sie 2008 auch ein 10-km-Rennen in London. Mit welchen Gefühlen werden Sie nun in die britische Metropole zurückkehren?

Irina Mikitenko: London gefällt mir. Die Organisation der Rennen ist perfekt und ich bin dort immer gut gelaufen. Deswegen freue ich mich darauf, nach London zurückzukehren. Zugleich gibt es aber auch ein Gefühl von Spannung: Wie werden zum Beispiel die Wetterbedingungen sein, wie stark ist die Konkurrenz und wie wird sich das Rennen entwickeln? Jeder Marathon ist anders – es passiert immer irgendetwas, womit man vorher nicht rechnen kann.

Mit welchem Ziel gehen Sie in London an den Start?

Irina Mikitenko: Natürlich möchte ich gerne wieder gewinnen – wenn du dieses Ziel nicht hast, brauchst du gar nicht erst an den Start gehen. Aber da spielen natürlich viele Faktoren eine Rolle. Der Virgin London-Marathon ist der bestbesetzte City-Marathon des Jahres. Das ist in etwa so wie eine Weltmeisterschaft. Auch wenn man in solch einem Wettbewerb ein sehr gutes Rennen läuft, kann es passieren, dass es nicht zum Sieg reicht.

Ist es ein Vorteil, wenn Sie sich auf ein Rennen vorbereiten, das Sie gut kennen?
Irina Mikitenko: Es ist natürlich einerseits gut, wenn man sich auskennt. So kann man zum Beispiel das Training im Vorfeld auch nach den Gegebenheiten der Strecke ausrichten. Andererseits aber weiß man, wie gesagt, nie genau, wie es wird.
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23.04.2010

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