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BIG 25 Berlin Kenianer erneut Favoriten bei BIG 25 Berlin

Ein halbes Dutzend Weltrekorde fielen in der Geschichte der BIG 25 Berlin. Dieses Jahr sind erneut die Kenianer favorisiert. runnersworld.de zeigt die Fotos.

Vorschau der BIG 25 Berlin +
Foto: photorun.net

Mit rund 10.000 Läufern werden am Sonntag die BIG 25 Berlin vor dem Olympiastadion gestartet. Die Favoriten kommen aus Kenia.

Ein halbes Dutzend Weltrekorde fielen in der Geschichte der BIG 25 Berlin, dem ältesten großen deutschen Citylauf. Obwohl die 25-km-Distanz inzwischen keine so große Bedeutung mehr hat wie früher, ist dies eine bemerkenswerte Anzahl. Vor einem Jahr erlebte die Veranstaltung dabei ihre spitzensportliche Sternstunde. Damals wurden gleich beide Weltrekorde gebrochen, was im internationalen Straßenlaufsport – unabhängig von der Distanz – nach wie vor einmalig ist. Der Kenianer Sammy Kosgei stürmte nach 1:11:50 Stunden ins Ziel, seine Landsfrau Mary Keitany lief mit 1:19:53 sogar die erste Zeit einer Frau unter 1:20 Stunden. RUNNER’S WORLD Fotograf Wolfgang Heise ist vor Ort und berichtet. Die schönsten Fotos sind noch am Wettkampftag ab 20 Uhr auf runnersworld.de zu finden.

Die Kenianer sind einmal mehr die großen Favoriten, wenn am Sonntag vor dem Berliner Olympiastadion die 31. Auflage des Rennens gestartet wird. In den vergangenen zehn Jahren kamen die Sieger des Männer- und Frauenrennens bei der Traditionsveranstaltung jeweils aus Kenia.

Sein erstes 25-km-Rennen läuft am Sonntag der 33-jährige William Kipsang, der 2008 einen herausragenden Erfolg feierte. Damals gewann der Kenianer den hochkarätigen Rotterdam-Marathon und steigerte sich dabei auf die Weltklassezeit von 2:05:49 Stunden. Zu seinen weiteren großen Siegen im Straßenlauf zählen der Amsterdam-Marathon 2003 und der Seoul-Marathon 2005. Im Halbmarathon weist er eine flotte Bestzeit von 60:25 Minuten auf.

William Kipsang wird in Berlin auf einen Landsmann treffen, der eine noch etwas schnellere Marathon-Bestzeit vorweisen kann. Eliud Kiptanui schaffte vor einem Jahr einen erstaunlichen Durchbruch, als er den Prag-Marathon in der Kursrekordzeit von 2:05:39 für sich entschied. Im April musste er sich in Rotterdam allerdings mit Rang vier in 2:09:04 zufrieden geben, nachdem er unterwegs unter Magenproblemen gelitten hatte.

Tujuba Beyu dürfte derjenige sein, der am ehesten die kenianische Siegserie in Berlin beenden kann. Der Äthiopier geht mit einer viel versprechenden Halbmarathon-Bestzeit von 59:43 Minuten ins Rennen. Zudem gewann er im März den Halbmarathon von Rom nach Ostia in der Kursrekordzeit von 59:58. Doch auch ein anderer, wiederum aus Kenia kommender Läufer, hat in diesem Frühjahr schon sehr gute Form bewiesen: Mathew Kisorio belegte Platz vier bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften im März in Spanien. Kurz darauf bestätigte der 21-Jährige seine starke Form mit einem Sieg beim Stramilano. Bei dem Halbmarathon-Klassiker in Mailand war er nach 60:03 Minuten im Ziel.

Bereits gute Erfahrungen mit der Berliner 25-km-Strecke hat Filomena Chepchirchir. 2007 gewann sie in 1:25:38 Stunden. Ein Jahr später steigerte sie sich auf 1:24:55 und lief als Zweite ins Ziel im Berliner Olympiastadion. Dass die 29-Jährige aktuell in guter Form ist zeigte sie im März, als sie den Den Haag-Halbmarathon mit 69:06 gewann und zum ersten Mal in ihrer Karriere über diese Distanz unter 70 Minuten blieb.

Auch für sie kommt die stärkste Konkurrenz im Rennen um den Sieg aus Kenia: Eunice Kales war im vergangenen Jahr Vierte beim weltweit bedeutendsten Rennen über diese Distanz in Berlin. Sie lief damals 1:29:05 und war 2010 zudem Zweite beim Berliner Halbmarathon mit 69:50 Minuten. Eine Rolle spielen könnte auch Diana Chepkemoi, die mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 70:40 nach Berlin kommt.
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Autor: race-news-service.com 06.05.2011

Hier finden Sie weitere Informationen zum BIG 25 Berlin 2018.

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