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Luxemburg-Marathon 2019 Komens dritter Sieg beim Luxemburger Lauffest

Kenianische Läufer setzten sich beim 14. Luxemburg-Marathon durch. Rund 16.000 Sportler nahm teil und wurden dabei von einem tollen Publikum mit reichlich Applaus unterstützt.

Luxemburg-Marathon 2019 +
Foto: Norbert Wilhelmi

Um 19:00 Uhr fiel der Startschuss des Luxemburg-Marathons 2019.

Ein wahres Fest des Laufsport fand am Samstag, den 1. Juni in Luxemburg statt. Bereits zum 14. Mal waren tausende Sportbegeisterte nach Luxemburg gekommen, um entweder selbst zu starten oder die Teilnehmer an der Strecke zu unterstützen. Insgesamt wurden rund 16.000 Starter gezählt. 1.331 Läufer absolvierten die vollen 42,195 Kilometer, so auch John Komen, der sich nach 2:16:05 Stunden über seinen dritten Sieg beim Luxemburg-Marathon freuen konnte. In 2:38:55 Stunden machte etwas später Betty Chepkwony den kenianischen Doppelsieg perfekt. Über die halbe Distanz setzten sich die Luxemburgerin Liz Nepper (1:25:20 Stunden) und der Belgier Justin Mahieu (1:10:27 Stunden) durch. Gerade beim Zieleinlauf der Luxemburgerin applaudierte das Publikum begeistert.

Für runnersworld.de war Fotograf Norbert Wilhelmi beim Luxemburg-Marathon 2019 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Für die meisten Teilnehmer fiel der Startschuss um 19:00 Uhr. Neben den Marathonläufern wurden schließlich auch die Starter des Halbmarathons und die Startläufer der Team-Run-Staffeln auf die Strecke geschickt. Um 19:40 Uhr folgte an der Luxexpo The Box der Start der Nachwuchsläufer, die beim Mini Minimarathon mitliefen. Weitere fünf Minuten startete der Minimarathon für die etwas älteren Nachwuchshoffnungen. Den Abschluss machten die Teilnehmer des 5-Kilometer-Laufs "Run for Success", der um 20:00 Uhr und somit genau eine Stunde nach dem Marathon startete.

John Komen schnappt sich Sieg Nummer drei

Unter dem Applaus der zahlreichen Zuschauer entwickelte sich wieder ein interessantes Rennen. Dabei konnte sich der Kenianer John Komen bereits nach gut der Hälfte der Renndistanz entscheidend absetzen und seinem dritten Sieg nach 2015 und 2016 fortan allein entgegenlaufen. Am Ende kam er nach 2:16:05 Stunden ins Ziel, wo er sich sichtlich über seinen dritten Sieg, den er im dritten Anlauf errang, freute. Der Streckenrekord wurde nicht erreicht. Zweitschnellster Läufer aller 1.105 männlichen Marathonfinisher war Joseph Kyengo Munywoki in 2:18:53 Stunden. Den dritten Platz sicherte sich Philip Kiplagat Birech (2:20:16 Stunden). Die ersten sechs Plätze gingen an kenianische Läufer. Schnellster Deutscher und gleichzeitig schnellster Europäer war der in der Altersklasse M55 startende Marcel Gounot, der in 2:33:09 Stunden auf den siebten Rang lief. Als bester Luxemburger kam Philippe Gillen nach 2:40:57 Stunden als Gesamtachter ins Ziel.

Kenianische Frauen laufen in einer eigenen Liga

Bei den Damen gewann Betty Chepkwony, die ebenfalls aus Kenia stammt, in 2:38:55 Stunden. Dahinter erreichten ihre Landsfrauen Rebby Cherono Koech (2:39:27 Stunden) und Sarah Jerop Lagat (2:41:46 Stunden) die Plätze zwei und drei. Anita Kiptum Jepchumba machte nach 2:44:19 Stunden den kenianischen Vierfach-Sieg perfekt. Bis mit Karin Schank die fünfte Läuferin das Ziel erreichte, sollte es in der Folge über 20 Minuten dauern. Nach 3:05:21 Stunden hatte sie die recht anspruchsvolle Strecke bewältigt und konnte sich als erste Luxemburgerin und erste Europäerin über einen Sonderapplaus der Zuschauer freuen. Schnellste Deutsche war Kerstin Kotz, die nach 3:51:55 Stunden als 19. Frau ins Ziel kam.

Luxemburgerin Liz Nepper feiert einen Heimsieg

Beim Halbmarathon setzte sich Justin Mahieu aus Belgien in 1:10:27 Stunden vor dem Luxemburger Christophe Kass (1:11:30 Stunden) und Yannick Lieners (1:13:02 Stunden), dem es als dritter und letzter Läufer gelang die 21,1 Kilometer und 75 Minuten zu finishen, durch. Als elfter von 4.584 männlichen Halbmarathon-Finishern kam Oliver Ewen nach 1:17:14 Stunden als schnellster Deutscher ins Ziel. Gut acht Minuten später folgte mit Liz Nepper (1:25:20 Stunden) die verdiente Halbmarathon-Siegerin. Aufgrund ihres großen Vorsprungs konnte die Luxemburgerin den emotionalen Zieleinlauf sichtlich genießen. Nach exakt 90 Minuten Laufzeit hatte es auch Jackie Mores geschafft, die Zweite wurde. Den dritten Platz sicherte sich die Französin Amélie Franc in 1:30:41 Stunden. Die Deutsche Marina Wierz kam in 1:33:05 Stunden als fünfte von 2.114 Frauen ins Ziel. Insgesamt wurden somit knapp 6.700 Halbmarathon-Finisher gezählt.
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02.06.2019

Hier finden Sie weitere Informationen zum Marathon Luxemburg 2019.

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