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Transalpine-Run 2018 4. Etappe Markus Mingo und Hannes Namberger schlagen zurück

20 Teams stiegen auf der 28,1 Kilometer langen Etappe von Mandarfen nach Sölden aus. An Tag vier ging es bis auf knapp 3.000 Höhenmeter hinauf.

Transalpine-Run 2018 4. Etappe (2) +
Foto: Harald Wisthaler

Knapp 3.000 Meter über dem Meeresspiegel liefen die Teilnehmer teilweise.

Lediglich 28,1 Kilometer galt es auf der vierten Etappe des Transalpine-Run 2018 zu bewältigen. Nach zwei Siegen des deutschen Duos Sebastian Hallmann/Lukas Naegele schlugen auf dem vierten Teilstück über die Alpen die Gesamtführenden Markus Mingo und Hannes Namberger zurück und ließen den Vorsprung auf das siegreiche Duo der zweiten und dritten Etappe wieder auf 17:05 Minuten anwachsen. An Tag vier zeigten sich zudem die beiden französischen Läufer Vincent Viet und Guillaume Peretti, die 5:50 Minuten nach den siegreichen Deutschen ins Ziel kamen. Wie erwartet setzten sich die 24-jährigen Zwillingsschwestern aus Schweden, Lina und Sanna El Kott Helander, auch auf der vierten Etappe durch und bleiben somit weiter ungeschlagen. Ihr Vorsprung auf Ina Forchthammer und Sarah Doerschlag beträgt inzwischen bereits 5:31:11 Stunden und somit mehr als ihre heutige Laufzeit, die 4:31:44 Stunden betrug. Die beiden Österreicherinnen kamen nach gut 28 Kilometern mit 70 Minuten Rückstand ins Ziel.

Einige der schönsten Impressionen von der vierten Etappe des Transalpine Runs 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Von Mandarfen im Pitztal wurde an Tag vier des Transalpine-Run 2018 nach Sölden im Ötztal gelaufen. Auf den 28,1 Kilometern galt es 2.294 Höhenmeter im Anstieg zu bewältigen. Besonders drei schwere Steigungen und technische Trails machten den Teilnehmern bei tollem Laufwetter zu schaffen. Auch bergab mussten sich die Läufer beweisen. Dass die Strapazen der vergangenen Tage nicht an allen spurlos vorbeigegangen waren, zeigte sich daran, dass an der Verpflegungsstation gleich 20 Teams das Rennen aufgeben mussten.

Mingo/Namberger laufen zum zweiten Etappensieg

Jedoch gab es auch die, die trotz der harten Etappe vom Vortag mit dem anspruchsvollen Teilstück besonders gut zurecht kamen. Bei den Herren überzeugte das führende Duo Mingo/Namberger, die in 3:46:26 Stunden gewannen und sich in Sölden sichtlich freuten. Das deutsche Duo Hallmann/Naegele kam mit 6:19 Minuten Rückstand ins Ziel. Für die Straßenspezialisten schienen die Trails doch etwas zu anspruchsvoll gewesen zu sein, sodass sie zwar schnell, aber nicht schnell genug waren, um mit den Deutschen mithalten zu können. Wenigen Sekunden vor den Deutschen kam das französische Duo Viet/Peretti als zweites Team ins Ziel. Keinen guten Tag erwischten die bis dato Gesamtdritten Thomas Farbmacher und David Wallmann. Sie rutschten auf Rang vier ab. „Bergauf waren wir gut dabei, im Downhill war es verdammt schwer. Da haben wir allein gut sieben Minuten auf die Franzosen verloren“, haderte David Wallmann mit der eigenen Leistung.

Schwedinnen weiter unschlagbar

Das gewohnte Bild sah man bei den Damen: die beiden Schwedinnen Lina und Sanna El Kott Helander gewannen mit deutlichem Vorsprung und bauten ihren Vorsprung auf über 5:30 Stunden aus. Als nächstes Ziel gaben sie in Sölden an, dass sie „mit den schnellen Jungs“ mithalten wollen. Die Plätze zwei und drei erreichten die österreichischen Duos Forchthammer/Doerschlag und Jennifer Eisenhuber/Veronika Hamminger. Eisenhuber und Hamminger erreichten das Ziel mit 1:40:30 Stunden Rückstand auf die Siegerinnen.
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05.09.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Transalpine-Run 7. Etappe 2018.

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