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London-Marathon 2017 Mary Keitany fordert Olympiasiegerin Jemima Sumgong heraus

Olympiasiegerin Jemima Sumgong, Weltmeisterin Mare Dibaba und Afrika-Rekordlerin Mary Keitany werden am 23. April beim London-Marathon starten.

Mary Keitany, hier bei ihrem Sieg beim New York-Marathon 2016, startet in London. +
Foto: photorun.net

Mary Keitany, hier bei ihrem Sieg beim New York-Marathon 2016, startet in London.

Der Lauf an der Themse ist in der Regel der am besten besetzte City-Marathon des Jahres. Vergleichsweise zum zuvor bekannt gegebenen Männerfeld (wir berichteten hier), das nicht ganz so stark ist wie zuletzt, ist bei den Frauen kaum eine bessere Besetzung denkbar.

Die kenianische Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Jemima Sumgong ist dabei gemessen an den persönlichen Bestzeiten lediglich die Nummer sieben in dem Topfeld. Sie hat eine Bestzeit von 2:20:41 Stunden. „London ist der Marathon, den jeder gewinnen möchte“, sagte Jemima Sumgong.

Die schärfste Rivalin der Olympiasiegerin könnte ihre Landsfrau Mary Keitany sein. Die zweimalige London-Siegerin und Afrika-Rekordlerin (2:18:37) ist die schnellste Läuferin im Feld. Ein Sturz, in den auch Jemima Sumgong verwickelt war, brachte sie vor einem Jahr an der Themse um den Olympiastart. Sie wurde in London damals nur Neunte. „Ich will jedem zeigen, was ich kann. Mein Ziel ist es, in London zu gewinnen, um zu beweisen, dass ich auch bei Olympia im vergangenen Jahr hätte siegen können, wenn ich nominiert worden wäre“, erklärte die dreifache New York-Marathon-Siegerin. Dass Keitany nicht für die Spiele in Rio nominiert wurde, war überraschend aufgrund ihrer Erfolge.

Neben Mary Keitany stehen drei weitere Läuferinnen auf der Startliste, die bereits unter 2:20 Stunden gelaufen sind: Aselefech Mergia (Äthiopien/2:19:31), die Halbmarathon-Weltrekordlerin und zweimalige Berlin-Siegerin Florence Kiplagat (Kenia/2:19:44) sowie die aktuelle Marathon-Weltmeisterin und Olympia-Dritte Mare Dibaba (Äthiopien/2:19:52).

Nach einer Babypause will Tirunesh Dibaba in London ihren zweiten Marathon laufen. Vor drei Jahren erreichte sie bei ihrem Debüt über die 42,195 km an der Themse Rang drei in hochklassigen 2:20:35. Die dreimalige Olympiasiegerin (5.000 und 10.000 m) hat sicherlich das Potenzial ganz vorne mitzumischen und unter 2:20 Stunden zu laufen. Ihr Debüt läuft in London Vivian Cheruiyot. Die Kenianerin ist die aktuelle 5.000-m-Olympiasiegerin und 10.000-m-Weltmeisterin.

Deutsche Eliteläufer stehen in London in diesem Jahr nicht auf den Startlisten. Dabei ist jedoch die Schweizerin Maja Neuenschwander, die eine Bestzeit von 2:26:49 aufweist.
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Autor: race-news-service.com 17.01.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum London-Marathon 2019.

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