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Chicago-Marathon Moses Mosop will in Chicago Weltrekord

Der Kenianer Moses Mosop jagt beim Chicago-Marathon am Sonntag den Marathon-Weltrekord. Doch es ist warmes Wetter vorausgesagt.

Moses Mosop +
Foto: photorun.net

Moses Mosop startet am Sonntag in Chicago.

Warme Temperaturen könnten beim Chicago-Marathon am Sonntag die Hoffnungen der Veranstalter auf ein Rekordrennen bei den Männern zunichte machen. Bereits für 7 Uhr morgens, also eine halbe Stunde vor dem Start des Laufes, sind Werte von rund 18 Grade Celsius vorhergesagt. Für den Chicago-Marathon, der im Internet live auf www.nbcchicago.com zu sehen ist, liegen insgesamt etwas 45.000 Meldungen vor.

Höhepunkt der Veranstaltung soll die Weltrekordjagd von Moses Mosop werden. Der Kenianer will die dann gerade einmal zwei Wochen alte Bestzeit seines Landsmannes Patrick Makau, der in Berlin 2:03:38 Stunden gelaufen war)$, noch unterbieten. Die Strecke ist ebenfalls schnell, allerdings behinderten in Chicago schon oft unpassende Wetterbedinugngen die Läufer.

Zu Moses Mosops Gegnern im Rennen um die 125.000-Dollar-Siegprämie zählen unter anderen Ryan Hall (USA/Bestzeit: 2:04:58 in Boston im April), Bazu Worku (2:05:25), Getu Feleke (beide Äthiopien/2:05:44), Evans Cheruiyot (Kenia/2:06:25), Marilson dos Santos (Brasilien/2:06:34) und Bernard Kipyego (Kenia/2:07:01).

Moses Mosop, der mit der Berlin-Marathon-Siegerin Florence Kiplagat verheiratet ist, war im April in Boston das schnellste Marathondebüt aller Zeiten gelaufen. Nach 2:03:06 Stunden war er vier Sekunden hinter Geoffrey Mutai (Kenia) ins Ziel gekommen. Dass die Boston-Zeiten nicht als offizielle Rekorde anerkannt werden können, hängt damit zusammen, dass die Strecke nicht die dafür nötigen Anforderungen erfüllt. Der Boston-Kurs ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke, die insgesamt 139 m abfällt – trotzdem allerdings ist sie schwer zu laufen, denn es liegen eine Reihe von Hügeln auf dem Weg. Generell gilt, dass man eher auf Strecken wie Berlin oder Chicago persönliche Bestzeiten oder gar Rekorde laufen kann als in Boston. Das Rennen am kommenden Sonntag kann also vielleicht – gute Bedingungen vorausgesetzt – einen gewissen Aufschluss darüber geben, wie die famosen Zeiten von Boston zu bewerten sind und wie viel Einfluss der Rückenwind im April hatte.
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Autor: race-news-service.com 08.10.2011

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