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Wolfgangseelauf 2018 Rekord! 6.059 Läufer beim 47. Wolfgangseelauf

Teilnehmer aus 41 Nationen nahmen am beliebtesten Erlebnis- und Landschaftslauf Österreichs teil. Ndiema gewann den 27-Kilometer-Klassiker.

Wolfgangseelauf 2018 +
Foto: Wolfgang von Bohlen/Hörmanndinger

Nie zuvor nahmen so viele Läufer am Wolfgangseelauf teil.

6.059 Läufer aus 41 Ländern hatten für den Wolfgangseelauf 2018 gemeldet, so viel wie noch nie. Die Traditionsveranstaltung ging in diesem Jahr bereits zum 47. Mal über die Bühne. Neben dem 27-Kilometer-Klassikers stand einmal mehr besonders der Salzkammergut-Marathon im Fokus. Darüber hinaus wurde der 10-Kilometer-Uferlauf sowie der 5,2-Kilometer-Panoramalauf angeboten. Charles-Juma Ndiema lief bei seinem ersten Rennen außerhalb von Kenia in 1:28:19 Stunden auf Anhieb zum Sieg über 27 Kilometer. Bereits seinen sechsten Sieg beim siebten Start feierte Lokalmatador Andreas Pfandlbauer, der den Marathon Salzkammer-Marathon in 2:46:34 Stunden gewann. Der Oberösterreicher Jürgen Aigner verbesserte über 5,2 Kilometer derweil den Streckenrekord.

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Einige Kilometer vor dem Ziel trat der 25-jährige Charles-Juma Ndiema an und lief der Konkurrenz davon. Mit großer Motivation war der Kenianer ins Rennen gegangen und konnte diese gleich in eine tolle sportliche Leistung ummünzen. In 1:28:19 Stunden gewann er am Ende vor Samuel Ndungu Mwangi, der vor vier Wochen beim Wachau-Marathon die Halbmarathon-Distanz in 1:00:42 Stunden bewältigt und damit auf Platz drei gekommen war. Dieser finishte nach 1:28:23 Stunden. Dritter wurde Evans Kipngetich in 1:29:22 Stunden. Seriensieger Hosea Tuei, der nach seinem zehnten Tagessieg greifen wollte, landete am Ende nur auf dem für ihn enttäuschenden vierten Rang. Nach 1:37:30 Stunden erreichte mit Robert Gruber der erste Österreicher unter besonderem Applaus seiner Landsleute das Ziel in St. Wolfgang. Somit belegte er Rang sechs.

Ruth-Nundu Mbatha durchgehend an der Spitze

Bei den Damen setzte sich ebenfalls eine Kenianerin durch. Ruth-Nundu Mbatha feierte in 1:49:35 Stunden einen Start-Ziel-Sieg und ließ von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie nicht zu schlagen sei. Am Ende lag sie knapp drei Minuten vor ihrer ersten Verfolgerin. Hellen Kimutai erreichte in 1:52:15 Stunden Platz zwei, die Deutsche Thea Heim wurde in 1:52:36 Stunden Dritte. Die erste österreichische Läuferin, Andrea Springer, kam nach 1:58:43 Stunden genau wie Robert Gruber auf Platz sechs.

Sieg Nummer sechs für Andreas Pfandlbauer

Noch weiter als die Teilnehmer des 27-Kilometer-Klassikers galt es für die Teilnehmer des Salzkammergut-Marathons zu laufen. 42,195 Kilometer lagen vor ihnen. Mit großer Erfahrung ging der mehrfache Sieger Andreas Pfandlbauer in sein Heimrennen. Zum wiederholten Male konnte der Bad Ischler überzeugte. Beim siebten Start gewann er zum sechsten Mal. Dieses Mal benötigte er 2:46:34 Stunden. Seinen Streckenrekord verpasste er lediglich um sechs Sekunden. „Heute gingen wir das Rennen mit einem hohen Anfangstempo an, was die zweite Hälfe ziemlich hart machte. Daher bin ich doppelt froh, zum sechsten Mal mit einer sehr guten Zeit gewonnen zu haben“, meinte Pfandlbauer nach dem Rennen. Marco Bscheidl aus Deutschland wurde in 2:51:14 Stunden Zweiter, Dominik Egger in 2:55:42 Stunden wie im Vorjahr Dritter. In der Damenkonkurrenz dominierte Monika Winkler. Die Österreicherin gewann in 3:24:26 Stunden mit über neun Minuten Vorsprung. Alexandra Heiml (3:33:46 Stunden) und Anne Staves (3:36:01 Stunden) komplettierten das Gesamtpodest.

Streckenrekord über 5,2 Kilometer

Ein Ausrufezeichen setzte der Oberösterreicher Jürgen Aigner über 5,2 Kilometer. In 16:38 Minuten knackte er erstmals die 17-Minuten-Grenze und verbesserte gleichzeitig den Streckenrekord. Tobias Rattinger aus Steyr finishte nach 17:09 Minuten als Zweiter. Johannes Nussbaumer (17:29 Minuten) kam auf Rang drei. Die erst 17 Jahre alte Lena Baumgartner gewann in 20:09 Minuten das Damen-Rennen. Andrea Oberbichler (20:47 Minuten) aus Osttirol und die 58-Jährige Irmi Kubicka (21:07 Minuten) erreichten die Plätze zwei und drei.

Bernadette Schuster gewinnt in schnellen 36:42 Minuten

Die zweitschnellste jemals auf dieser Strecke gelaufenen Zeit gewann Bernadette Schuster den 10-Kilometer-Uferlauf. Für die erfahrene Läufern, die bereits zum achten Mal gewann, blieb die Uhr nach 36:42 Minuten stehen. Nach 40:30 Minuten folgte Christina Traxler auf Platz zwei. Dritte wurde Michaela Gradl in 41:02 Minuten. Etwas knapper war es bei den Herren. Hier gewann Christian Guttenbrunner in 34:06 Minuten vor Hans Wieser (34:14 Minuten) und Daniel Rohringer (34:29 Minuten).

Großes Dank an alle Beteiligten von Seiten des Rennleiters

Über den nahezu perfekten Verlauf der 47. Ausgabe des Wolfgangseelaufs zeigte sich Rennleiter Franz Sperrer sehr erfreut. „Ich bin überwältigt von den Leistungen, den Teilnehmerzahlen und vor allem von der positiven Stimmung beim diesjährigen Rennwochenende. Ich möchte mich bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung und bei den Teilnehmern aus 41 Nationen für die Treue bedanken,“ so Sperrer. Mit jeweils rund 2.160 Anmeldungen waren die Läufe über 27 und zehn Kilometer am liebtesten.
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21.10.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum "Rund um den Wolfgangsee" 2018.

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