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Todesrisiko Marathon? Risiko bestimmen

Das können Sie für sich tun.

Läuft der Tod mit? +
Foto: Matt Mahurin

Natürlich halten sich die meisten Läufer für gesundheitsbewusst. Doch gewisse Risikofaktoren lassen sich nicht ausschalten – etwa das Lebensalter (mehr als 83 Prozent der Menschen, die an einem Herzleiden sterben, sind 65 Jahre alt oder älter), das Geschlecht (Männer haben mehr und schwerere Formen von Herzleiden als Frauen) oder eine familiäre Vorbelastung (Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Cholesterinwerte, Diabetes und sogar Fitness besitzen jeweils genetische Komponenten). Der Einfluss der Gene kann zwischen 30 und 50 Prozent (oder mehr) betragen, den Rest haben Sie selbst unter Kontrolle. Zum Glück ist die körperliche Fitness in geringerem Maß von den Erbanlagen abhängig als andere Risikofaktoren für Herzkrankheiten. Daher ist es relativ einfach, sie zu beeinflussen und zu verbessern. Dies sind die wichtigsten Risikofaktoren – und was Sie unternehmen können, um sie zu senken:

Risikofaktor Rauchen
Das hilft: Das Risiko, eine Herzkrankheit zu erleiden, ist für Raucher zwei- bis viermal höher als für Nichtraucher. Wenn Sie noch rauchen, versuchen Sie aufzuhören.

Risikofaktor Hohe Cholesterinwerte
Das hilft: Je höher der Cholesterinwert, desto höher ist das
Risiko, eine Herzkrankheit zu bekommen. Achten Sie auf Ihre Ernährung und nehmen Sie weniger gesättigte Fette zu sich.

Risikofaktor Bluthochdruck
Das hilft: Bluthochdruck erhöht das Risiko, einen Herz­infarkt zu erleiden, kann aber auch zu Nierenversagen oder einer Herzdekompensation führen. Achten Sie darauf, Ihr Essen nicht zu stark zu salzen und vermeiden Sie industriell hergestellte Nahrungsmittel, die einen hohen Salzgehalt aufweisen.

Risikofaktor Zu wenig Sport
Das hilft: Regelmäßige sportliche Betätigung verringert
das Herzerkrankungsrisiko, da sie hohen Cholesterinwerten, Bluthochdruck, Diabetes und Fettleibigkeit entgegenwirkt. Schon 10 Kilometer pro Woche zu laufen hat einen positiven Effekt. Und wer 25 bis 40 Kilometer pro Woche läuft, zählt bereits zur Fitness-Elite. Also, nehmen Sie die Beine in die Hand!

Risikofaktor Übergewicht und Fettsucht
Das hilft: Ein zu hohes Körpergewicht beansprucht das Herz in ­hohem Maße und kann zu Herzkrankheiten bis hin zum Herz­infarkt führen. Essen Sie 500 Kilokalorien pro Tag weniger.

Risikofaktor Diabetes
Das hilft: Diabetes stellt ein ernst zu nehmendes Risiko für die Herzgesundheit dar. Versuchen Sie Ihr Gewicht auf einem gesunden Niveau zu halten und vermeiden Sie Nahrungsmittel mit hohem Zuckeranteil sowie weißes Mehl und essen Sie stattdessen mehr Vollkornprodukte.

Risikofaktor Stress
Das hilft: Auch Stress kann das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Versuchen Sie es mit Meditation oder anderen Entspannungstechniken.

Risikofaktor Alkohol
Das hilft: Zwar kann mäßiger Alkoholkonsum (konkret: maximal eine Flasche Bier oder ein Glas Wein am Tag für Frauen, für Männer das Doppelte) das Risiko, Herzkrankheiten zu er­leiden, sogar vermindern. Doch wer zu viel trinkt, riskiert einen erhöhten Blutdruck, Fettleibigkeit, Herzversagen und letztlich sogar ­einen Herz­infarkt – ganz abgesehen von der erhöhten Unfall- und Suchtgefahr.
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19.10.2009
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