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Zürich-Marathon 2015 Souveräne Siege für Japan und Kenia

Für die Läufe beim Zürich-Marathon 2015 waren 9.698 Läufer gemeldet. Davon sind 8.782 gestartet und 8.675 erreichten das Ziel. Edwin Kemboi Kiyeng siegte in 2:11:34 Stunden.

Yoshi Sakamoto +
Foto: Alphafoto.com

Yoshi Sakamoto kam als Siegerin beim Zürich Marathon 2015 mit einer Zeit von 2:37:46 Stunden ins Ziel .

Internationale Spitzensportler zeigten beim Zürich-Marathon 2015 packenden Laufsport. Yoshi Sakamoto holte den Sieg für Japan bei den Damen, der Kenianer Edwin Kemboi Kiyeng lief nach 35 Kilometern aus einer Gruppe von zehn Läufern ab und erreichte als Erster mit 2:11:34 das Ziel. Favorit Yuki Kawauchi lief eine Minute später mit 2:12:12 über die Ziellinie. Auch die Schweizer Läufer zeigten starke Leistungen: Adrian Lehmann (Langenthal/BE) finishte mit einer persönlichen Bestzeit von 2:17:24 als bester Schweizer, Nicola Spirig (Bachenbülach/ZH) wurde gesamt Zweite und beste Schweizerin mit 2:46:08.

Die Voraussetzungen für schnelle Rennen waren zwar gegeben, eine Brise und niedrige Temperaturen erschwerten jedoch die ersten Kilometer für die Athleten. Nicht nur beim Marathon, sondern auch beim Cityrun über 10 Kilometer und beim Teamrun konnten jedoch optimale Leistungen erzielt werden. Marathon-Streckenrekorde fielen aber nicht, was zum einen an der Zusammensetzung der Teilnehmerfelder lag, zum anderen an taktisch gelaufenen Rennen.

Favoritin bei Damen siegt mit Abstand beim Zürich-Marathon 2015

Die japanische Favoritin Yoshiko Sakamoto hatte ihre persönliche Bestzeit dieses Jahr in Osaka bereits auf 2:36:29 Stunden gesenkt und konnte somit die beste persönliche Zeit aller Teilnehmerinnen vorweisen. Prompt tauchte sie schon bald allein an der Spitze des Rennens der Frauen auf und konnte in der Folge ihren Vorsprung sukzessive ausbauen. Das Ziel am Mythenquai erreichte sie mit fast achteinhalb Minuten Vorsprung in einer Zeit von 2:37:46 Stunden. «Während der Vorbereitung auf den Zürich Marathon machten mir Schmerzen in den Beinen zu schaffen. Darum bin ich durchaus zufrieden, so nah an meine persönliche Bestzeit heran zu kommen – und in Zürich bei meinem ersten Marathon in Europa gleich gewinnen zu können», so Yoshiko Sakamoto nach ihrem Sieg. Schweizer Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig wurde bei den Damen Zweite in 2:46:08 Stunden. Sie motivierte sich durch die Zurufe des Publikums, übte ab 10 km Druck aus und steigerte sich von Rang fünf auf Rang zwei bis ins Ziel.

Kenianer Edwin Kemboi Kyeng trotzt der Kälte und gewinnt den Zürich-Marathon 2015

Im Rennen der Herren war der Japaner Yuki Kawauchi der Starter mit der besten persönlichen Bestzeit. Aber eine ganze Reihe von Konkurrenten aus Kenia und Äthiopien konnte ebenfalls Zeiten um die 2:10 Stunden vorweisen. Es entwickelte sich ein taktisches Rennen mit einer Spitzengruppe von zehn Läufern, in der Yuki Kawauchi der einzige Nichtafrikaner war. Bei Kilometer 35 erzwang der Kenianer Edwin Kemboi Kyeng die Vorentscheidung: «Vor dem Start und auf den ersten Kilometern setzte mir die Kälte noch zu, aber das wurde im Verlauf des Rennens nur besser. Als niemand die Initiative ergreifen wollte, hab ich das Tempo erhöht, so konnte ich mich absetzen und zum Sieg laufen», erklärt der kenianische Gewinner. Yuki Kawauchi war schon bis auf Rang sieben zurückgefallen, ehe er sich mit einem starken Finale auf den letzten zwei Kilometern noch auf Rang zwei vorkämpfen konnte. Für ihn war es sein erster Marathon in Schweiz, bei dem er jedoch persönlich auf eine bessere Zeit gehofft hatte. Nur drei Sekunden hinter ihm wurde der Äthiopier Gebre Mekuant Ayenew Dritter in 2:12:16 Stunden.
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20.04.2015

Hier finden Sie weitere Informationen zum Zürich-Marathon 2018.

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