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Abu Dhabi-Marathon 2018 Superzeit bei der Marathon-Premiere

Der 30-jährige Marius Kipserem siegte in Abu Dhabi und lief dabei in 2:04:04 Stunden die viertschnellste in diesem Jahr gelaufene Marathonzeit.

Abu Dhabi Marathon +
Foto: ADNOC Abu Dhabi Marathon

Der Startschuß der Marathonpremiere in Abu Dhabi ist gefallen.

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Marius Kipserem hat die Premiere des Abu Dhabi-Marathons gewonnen. Der Kenianer erreichte dabei in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine absolute Weltklassezeit mit 2:04:04 Stunden. Der 30-jährige Kipserem lief in Abu Dhabi die viertschnellste in diesem Jahr gelaufene Zeit über die 42,195-km-Distanz. Noch schneller liefen 2018 lediglich Eliud Kipchoge (Kenia) bei seinem Weltrekord in Berlin (2:01:39) sowie die Äthiopier Mosinet Geremew (2:04:00) und Leul Gebrselassie (2:04:02), die die Plätze eins und zwei in Dubai belegten.

Für Marius Kipserem war es der zweite große Marathonsieg seiner Karriere. Vor zwei Jahren hatte er den Rotterdam-Marathon in 2:06:11 Stunden gewonnen. Diese persönliche Bestzeit unterbot er nun in Abu Dhabi deutlich. Mit seiner Siegzeit schob sich Marius Kipserem in der Liste der schnellsten Marathonläufer aller Zeiten auf Platz zwölf nach vorne. Der Kenianer, der für seinen Sieg eine Prämie von 100.000 US-Dollar erhielt, entschied ein spannendes Duell für sich. Noch bei Kilometer 40 lag er gleichauf mit seinem Landsmann Abraham Kiptum, der vor kurzem den Halbmarathon-Weltrekord auf 58:18 Minuten verbessert hatte. Im Ziel hatte Kipserem dann jedoch einen Vorsprung von zwölf Sekunden auf Kiptum (2:04:16), der ebenfalls eine Weltklassezeit erreichte und seine persönliche Bestzeit deutlich steigerte.

Mit deutlichem Abstand belegte Dejena Debela Gonfa (Äthiopien) in 2:07:06 Rang drei. Die Kenianer Thomas Rono (2:07:12) und der ehemalige New York-Marathon-Sieger Stanley Biwott (2:09:18) liefen auf den Rängen vier und fünf ebenfalls noch Zeiten von unter 2:10 Stunden.

Eine sensationelle Steigerung gelang der schnellsten Frau in Abu Dhabi: Siegerin Ababel Yeshaneh verbesserte sich um über zwölf Minuten auf die Weltklassezeit von 2:20:16 Stunden. Die 27-jährige Äthiopierin hatte 2013 in Mailand 2:33:10 erreicht, war danach jedoch keinen Marathon mehr gelaufen. Über die Halbmarathondistanz hatte sie sich allerdings in diesem Jahr auf hochklassige 65:46 Minuten verbessert, so dass ihre Marathonzeit von Abu Dhabi nicht ganz unerwartet kam.

Hinter Ababel Yeshaneh, die ebenfalls 100.000 Dollar für ihren Sieg erhielt, lief auch die zweitplatzierte Eunice Chumba (Bahrain) mit 2:20:54 eine Topzeit. Dritte wurde Gelete Burka (Äthiopien/2:24:07) vor ihrer Landsfrau Chaltu Tafa Waka (2:25:09).

In der Golf-Region könnte sich nun ein zweiter hochklassiger Marathon etablieren. Denn auf Anhieb kam das Rennen in Abu Dhabi bis auf vier Sekunden an den Männer-Streckenrekord des etablierten Dubai-Marathons heran, der nur rund 100 Kilometer entfernt im Januar stattfindet.
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Autor: race-news-service.com 07.12.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Abu Dhabi-Marathon 2018.

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