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Berlin-Marathon 2018 Tirunesh Dibaba könnte auf Weltrekordjagd gehen

Tirunesh Dibaba wird am 16. September erstmals beim Berlin-Marathon an den Start gehen. Den Veranstaltern ist mit der Verpflichtung der wohl besten Langstreckenläuferin aller Zeiten ein echter Coup gelungen.

Tirunesh Dibaba startet beim BMW Berlin-Marathon. +
Foto: photorun.net

Tirunesh Dibaba startet beim Berlin-Marathon.

Die 32 Jahre alte Äthiopierin gewann dreimal Gold bei Olympischen Spielen (2008 über 5.000 und 10.000 m sowie 2012 über 10.000 m) und fünfmal bei Weltmeisterschaften über die Bahn-Langstrecken. Dazu kommen fünf Titel bei Crosslauf-Weltmeisterschaften. Nach wie vor hält Tirunesh Dibaba den Weltrekord über 5.000 m. Mit ihrer Bestzeit von 2:17:56 Stunden, die sie als Zweite beim London-Marathon 2017 aufstellte, ist sie die drittschnellste Frau aller Zeiten über die klassische Distanz. In Berlin will Tirunesh Dibaba zumindest diese persönliche Bestzeit verbessern. Ist sie in Topform und sollten die Wetterbedingungen perfekt sein, könnte die äthiopische Ausnahmeläuferin vielleicht sogar den Weltrekord von Paula Radcliffe angreifen, den die Britin 2003 mit 2:15:25 aufstellte.

Neben Tirunesh Dibaba sind vier weitere Läuferinnen beim Berlin-Marathon am Start, die Bestzeiten unter 2:20 Stunden aufweisen: Gladys Cherono (Kenia) kennt die Berliner Strecke, denn sie gewann hier schon 2015 und 2017. Ihre Bestmarke von 2:19:25 erzielte sie vor drei Jahren in Berlin.

Edna Kiplagat (Kenia) ist die erfahrenste Marathonläuferin unter den Starterinnen und auch die erfolgreichste. Sie war zweimal Marathon-Weltmeisterin (2011 und 2013), einmal war sie Zweite (2017). Außerdem gewann sie 2010 den New York-, 2014 den London- und 2017 den Boston-Marathon. Daneben belegte sie mehrfach zweite und dritte Plätze bei Rennen der Abbott World Marathon Majors-Serie, so 2011, 2012 und 2013 in London (jeweils Zweite), 2016 in Tokio (Dritte) und Chicago (Zweite).

Aselefech Mergia kommt aus Äthiopien. Ihre größten Erfolge waren die Bronzemedaille 2009 bei der WM in Berlin sowie drei Siege beim Dubai-Marathon (2011, 2012, 2015), wo sie 2012 ihre Bestzeit von 2:19:31 lief.

Starke Marathonergebnisse kann auch die Äthiopierin Yebrugal Melese vorweisen. 2014 war sie Zweite in Paris, 2015 gewann sie den Prag-Marathon und war Zweite in Chicago, 2017 und 2018 war sie jeweils Dritte in Dubai, den zweiten Platz belegte sie außerdem in Frankfurt (2017). Ihre Weltklasse-Bestzeit von 2:19:36 erzielte sie im Januar 2018 in Dubai.

Das Feld der Topläuferinnen wird komplettiert durch die Äthiopierin Ruti Aga, die ihre Bestzeit von 2:20:41 im vergangenen Jahr in Berlin als Zweite erzielte, sowie die Japanerin Mizuki Matsuda, die ihre Marathon-Debüt in Osaka in diesem Jahr mit starken 2:22:44 gewann.
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Autor: race-news-service.com 31.07.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Berlin-Marathon 2018.

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