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Wolfsburg-Marathon 2018 Über 2.200 laufen durch Wolfsburg

Das breite Angebot an Laufdistanzen des Wolfsburg-Marathon 2018 zog mehrere tausend Läufer an. Zum 13. Mal ging das Event über die Bühne. Auch ein Japaner gewann.

Wolfsburg-Marathon 2018 +
Foto: Veranstalter

Der Wolfsburg-Marathon fand bereits zum 13. Mal statt.

2.169 Finisher über die längsten vier Distanzen des 13. Wolfsburg-Marathons sowie zahlreiche Stars von morgen, die beim rund ein Kilometer langen Bambini-Lauf ihr Bestes gaben, wurden in Wolfsburg gezählt. Ralf Zacharias und Martina Dannheimer gewannen über die 42,195 Kilometer lange Königsdistanz. Der Japaner Sota Tanaka und die Deutsche Juliane Meyer waren über die Halbmarathon-Distanz nicht zu schlagen.

Startschuss im Herzen Wolfsburgs

Um Punkt 10:00 Uhr fiel im Zentrum Wolfsburgs der erste Startschuss des Tages. Über 2.200 Läufer waren nach Wolfsburg gekommen um über fünf oder zehn Kilometer bzw. im Marathon oder Halbmarathon ihr Können zu zeigen. Die Marathonläufer machten dabei den Anfang. 20 Minuten später folgten die 5-Kilometer-Läufer, weitere zehn Minuten später die Halbmarathon-Läufer. Für die Teilnehmer der beiden längsten angebotenen Distanzen ging es auf einem 21,1 Kilometer langen Rundkurs vorbei am Planetarium, an der Autostadt, am VW Werk sowie an der Volkswagen Arena, der Heimat der Fußballer des VfL Wolfsburg. Danach führte die Strecke die Läufer zum Schloss und am Allersee entlang. Kurz vor Ende der Runde wurde das VW Bad passiert und am Schillerteich entlang gelaufen. Während sich die Halbmarathon-Läufer nach einer Runde auf den Zieleinlauf freuen durften, gingen die Marathonläufer auf Runde zwei.

Zacharias läuft Kerlikowsky davon

Nach einer Runde hatte der spätere Zweitplatzierte Felix Kerlikowsky (Courtyard by Marriott Hotel) in 1:31:33 Stunden noch rund 40 Sekunden vor dem späteren Sieger Ralf Zacharias vom MTV Soltau gelegen. Auf der zweiten Hälfte mussten beide das Tempo etwas reduzieren. Zacharias kam ran und schob sich vorbei. So gewann er am Ende in 3:08:38 Stunden vor Kerlikowsky, der 3:10:16 Stunden benötigte. Auf Rang drei lief Oliver Ditterich (FSG Neindorf/Almke), der die beiden ziehen gelassen hatte und nach 3:15:28 Stunden ins Ziel kam. Noch schneller als Ditterich lief Martina Dannheimer (Asics Frontrunner). Sie überzeugte mit einem sehr gleichmäßigen Rennen. Auf eine erste Hälfte in 1:35:52 Stunden ließ sie eine zweite in 1:36:18 Stunden folgen. Am Ende gewann sie souverän vor Julia Meixner (3:32:35 Stunden) und Kira Hinzer (3:43:43 Stunden). In der Teamwertung gewann das Team „SV Sparkasse Hannover“ mit einer Gesamtzeit von 10:26:01 Stunden.

Japaner Sota Tanaka über 21,1 Kilometer am schnellsten

Über die Halbmarathon-Distanz wusste der in der Altersklasse U20 startende Japaner Sota Tanaka (Freundschaftsstadt Toyohashi) in 1:16:25 Stunden zu überzeugen. Er gewann mit 14 Sekunden Vorsprung auf Uwe Friedrich vom Chemnitzer PSV. Steffen Hannich (VfR Wilsche-Neubokel) wurde in 1:20:02 Stunden Dritter, verpasste eine Zielzeit von unter 80 Minuten jedoch knapp. Bei den Damen machte Juliane Meyer (1:22:01 Stunden) das Rennen. Sie musste lediglich sechs männlichen Kollegen den Vortritt lassen. Sandra Boitz (SC DHfK Leipzig) wurde in 1:26:37 Stunden Zweite, Lisa Huwatschek (Hannover 96) in 1:27:42 Stunden Dritte. Insgesamt kamen 1.159 Halbmarathon-Läufer ins Ziel und somit deutlich mehr als über die doppelte Distanz, bei der es 128 waren.

882 Finisher über fünf und zehn Kilometer

Das erst um 13:30 Uhr gestartete 10-Kilometer-Rennen gewannen Björn Timmerman (VfL Wolfsburg, 33:56 Minuten) und Katharina Stark (TuS Blau-Weiß Lohne, 38:53 Minuten). Zweite wurden Daniel Wienbreier (VfL Wolfsburg, 34:01 Minuten) und Annett Schoeder (Landessparkasse, 45:55 Minuten), Dritte Louis Hellmuth (ULV Wolfsburg, 34:11 Minuten) und Mira Loosen (45:59 Minuten). Über fünf Kilometer waren der 20-Jährige Ilies Dkhili (Freundschaftsstadt Jendouba, 15:28 Minuten) und 10-km-Siegerin Katharina Stark die schnellsten Finisher, Katharina Stark gar mit einer persönlichen Bestzeit in 17:51 Minuten. Dkhilis ein Jahr jüngerer Kollege Omar Boukhili (Freundschaftsstadt Jendouba) wurde in ebenfalls schnellen 16:27 Minuten Zweiter. Lediglich fünf Sekunden dahinter kam Louis Hellmuth (ULV Wolfsburg), der auch über zwei Distanzen an den Start ging, auf Platz drei. Das Podest komplettierten Laura Hampel (19:24 Minuten) und Silke Schitteck (WG läuft!!!, 20:30 Minuten). 532 Läufer finishten den 10-Kilometer-Lauf, 350 Läufer den 5-Kilometer-Lauf.
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09.09.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Wolfsburg-Marathon 2019.

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