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Rotterdam-Marathon 2014 Überlegener Sieg für Eliud Kipchoge

Die kenianischen Läufer haben bei den Männern erwartungsgemäß den Rotterdam-Marathon beherrscht. Favorit Eliud Kipchoge und die Äthiopierin Abebech Afework siegten.

Rotterdam-Marathon 2014 +

Beim größten Marathon der Niederlande herrscht in jedem Jahr großer Andrang.

Favoriten siegen beim Rotterdam-Marathon

Eliud Kipchoge ist seiner Favoritenrolle in Rotterdam gerecht geworden: Der Kenianer gewann den Marathon in hochklassigen 2:05:00 Stunden. Für den 29-Jährigen war es im dritten Marathon bereits der zweite Sieg. Vor einem Jahr gewann er sein Debüt in Hamburg mit 2:05:30, dann steigerte er sich in Berlin als Zweiter auf 2:04:05 Stunden.

Schnellste Frau war in Rotterdam die Äthiopierin Abebech Afework. Die Favoritin gewann mit 2:27:50.

Bei guten Wetterbedingungen mit allerdings zeitweiligem Wind wurde der avisierte Streckenrekord ein weiteres Mal verpasst. Die Kenianer Duncan Kibet und James Kwambai waren 2009 zeitgleich mit 2:04:27 ins Ziel gekommen.

Abstimmungsprobleme bei den Eliteläufern

Das Tempo stimmte schon in der ersten Rennhälfte nicht. Und Eliud Kipchoges eigentliches Ziel, seine im vergangenen Jahr in Berlin aufgestellte Bestzeit von 2:04:05 Stunden auf unter 2:04 zu drücken, geriet außer Reichweite. Als die Spitzengruppe den Halbmarathonpunkt erreichte, zeigten die Uhren 62:40 Minuten und es war nur noch einer der drei Tempomacher im Rennen. Hinter John Mwangangi (Kenia) liefen neben Kipchoge noch dessen Trainingspartner Bernard Koech und Bernard Kipyego sowie der Äthiopier Deriba Robi. Mwangangi hielt zwar bis zur 35-km-Marke durch, doch es war in der zweiten Rennhälfte immer wieder Kipchoge selbst, der das Tempo forcierte.

Zunächst fiel Robi zurück. Und als Mwangangi dann schließlich aus dem Rennen ging, konnten auch Koech und Kipyego nicht mehr mithalten. Alleine lief der frühere 5.000-m-Weltmeister Kipchoge zum Sieg in 2:05:00 Stunden und erzielte damit immerhin die viertschnellste Zeit des Jahres. „Ich freue mich über den Sieg und werde noch einmal zurückkommen, um den Kursrekord zu brechen“, sagte Eliud Kipchoge, der deutlich vor seinen Landsleuten Bernard Koech (2:06:08) und Bernard Kipyego (2:07:58) im Ziel war. Vierter wurde Deriba Robi mit 2:08:02.

Im Rennen der Frauen hatte Abebech Afework an der 30-km-Marke noch einen Rückstand von knapp zwei Minuten. Doch die Äthiopierin, die mit 2:23:59 die mit Abstand schnellste Bestzeit im Frauenfeld hatte und dadurch die große Favoritin war, überholte kurz hinter der 40-km-Marke ihre Landsfrau Guteni Shone. Afework gewann in 2:27:50 noch deutlich vor Shone (2:30:23). Dritte wurde Beata Naigambo (Namibia) mit 2:31:00.
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Autor: race-news-service.com 13.04.2014

Hier finden Sie weitere Informationen zum Rotterdam-Marathon 2019.

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