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Marathonkrimi Vier Athleten im Rennen um den WMM-Triumph in New York

In New York geht es nicht nur um den Marathon-Sieg: Emmanuel und Geoffrey Mutai, Tsegaye Kebede und Gebre Gebremariam können auf WMM-Gewinn hoffen.

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Foto: photorun.net

Noch führt Weltrekordler Patrick Makau die WMM-Serie an. Gespannt wird er am Sonntag den New York-Marathon verfolgen.

In New York fällt am Sonntag parallel zum Rennen um den Sieg bei dem Marathon-Spektakel auch die Entscheidung in der World Marathon Majors (WMM)-Serie 2010-2011. Dabei ist das Männerrennen so spannend wie noch nie seit die Serie 2006-2007 ihre Premiere hatte. Denn vor dem Start in Big Apple sind noch vier Athleten im Rennen um den WMM-Triumph, der mit einer Prämie von einer halben Million US-Dollar belohnt wird. Es kann dabei durchaus sein, dass der am Sonntag zweitplatzierte Läufer genauso viel Grund hat zum Jubeln wie der Sieger. Theoretisch könnte allerdings auch ein Läufer die WMM-Serie gewinnen, der in New York gar nicht am Start ist: Denn noch führt der Weltrekordler und Berlin-Sieger Patrick Makau (Kenia) die aktuelle Serie an.

Von den sechs in der WMM-Serie auf den ersten Plätzen liegenden Athleten laufen vier in New York: Die Kenianer Emmanuel Mutai und Geoffrey Mutai sowie der Äthiopier Tsegaye Kebede haben noch Siegchancen in der Serie. Gebre Gebremariam (Äthiopien), der als Vorjahressieger antritt, hat dagegen nur noch unrealistische, theoretische Gewinnchancen. Die besten Karten hat der derzeit mit 55 Punkten in der WMM-Serie zweitplatzierte Emmanuel Mutai. Dem London-Marathon-Sieger würde ein zweiter Platz in jedem Fall reichen, um sich den Gesamtsieg zu sichern. Emmanuel Mutai kann sich auch einen dritten Platz in New York leisten, wenn gleichzeitig weder Tsegaye Kebede noch der nicht mit ihm verwandte Geoffrey Mutai gewinnen.

Kebede muss dagegen in New York gewinnen, um WMM-Sieger zu werden, wobei zudem Emmanuel Mutai nicht mehr als einen dritten Platz erreichen darf. Geoffrey Mutai gewinnt die Serie, wenn er den Marathon für sich entscheidet und zugleich Emmanuel Mutai nicht Zweiter wird.

Weltrekordler Patrick Makau, der in New York nicht am Start ist, kann dagegen nur
gewinnen, wenn Emmanuel Mutai in New York nicht unter die ersten Vier kommt und gleichzeitig Tsegaye Kebede oder Geoffrey Mutai nicht auf Platz eins landen.

Entschieden ist die WMM-Serie bei den Frauen: Hier stand die Russin Liliya Shobukova bereits vor ihrem Sieg in Chicago im Oktober als Siegerin fest. Sie gewinnt die Serie ebenso wie zuvor Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) zum zweiten Mal in Folge.

Der WMM-Stand der Serie 2010-2011 bei den Männern:

1. Patrick Makau KEN 60 Punkte
2. Emmanuel Mutai KEN 55
3. Tsegaye Kebede ETH 41
4. Moses Mosop KEN 40
Geoffrey Mutai KEN 40
6. Gebre Gebremariam ETH 35

Für einen Sieg gibt es 25 Punkte, für die nachfolgenden Ränge 15, 10, 5 und 1 Zähler.
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Autor: race-news-service.com 05.11.2011

Hier finden Sie weitere Informationen zum New-York-Marathon 2018.

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