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Berlin-Marathon 2013 Weltrekordler Makau startet nicht in Berlin

Aufgrund einer Entzündung im linken Knie kann Weltrekordler Patrick Makau nicht beim Berlin-Marathon starten. Dort hatte er vor zwei Jahren den Weltrekord von 2:03:38 aufgestellt.

Patrick Makau +
Foto: photorun.net

Patrick Makau kann beim Berlin-Marathon nicht starten. Knieprobleme haben den Kenianer gestoppt.

Patrick Makau kann beim Berlin-Marathon am 29. September aufgrund einer Knieverletzung nicht starten. Der Kenianer hatte bei dem Rennen vor zwei Jahren den nach wie vor aktuellen Weltrekord von 2:03:38 Stunden aufgestellt. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Rennens, dass Race-Direktor Mark Milde einen derart hochkarätigen Ausfall eines Eliteläufers so kurzfristig hinnehmen muss.

„Ich hatte gehofft meinen eigenen Weltrekord in Berlin angreifen zu können, muss mich aber jetzt darauf konzentrieren, die Verletzung erst einmal auszukurieren, bevor ich wieder ins Training einsteigen kann. Ich möchte allen Läufern für den Berlin-Marathon alles Gute wünschen“, sagte Patrick Makau. Im Krankenhaus von Nairobi wurde eine Entzündung im linken Knie diagnostiziert. Der Weltrekordler, der den Berlin-Marathon auch 2010 gewonnen hatte und bei allen sechs Starts in der deutschen Hauptstadt ungeschlagen ist, kann erst wieder mit dem Training fortfahren, wenn sich die Entzündung gelegt hat.

„Während der letzten Monate hatte Patrick sehr gut trainieren können, und mein Eindruck war im Juli, als ich ihn in Kenia sah, dass er in Berlin zu einer ganz besonderen Leistung fähig sein könnte“, erklärte Makaus Manager Zane Branson. „Patricks Ziel ist es in dieser Phase seiner Karriere nicht nur, den Weltrekord zu behalten sondern ihn weiter zu verbessern. Leider muss dies nun vielleicht ein Jahr warten.“

Das Rennen in Berlin am 29. September ist aber trotzdem noch hochkarätig besetzt. Neben dem zweitschnellsten Läufer aller Zeiten, Wilson Kipsang (Kenia/2:03:42), sind dessen Landsleute Eliud Kipchoge (2:05:30) und Geoffrey Kipsang (2:06:12) die Favoriten.
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Autor: race-news-service.com 17.09.2013

Hier finden Sie weitere Informationen zum Berlin-Marathon 2019.

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