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Ultra-Trail du Mont Blanc Chamonix 2018 Xavier Thévenard zum dritten Mal siegreich

Xavier Thévenard und Francesca Canepa sind die Sieger des 16. Ultra Trail du Mont Blanc. Bei schwierigen Bedingungen stiegen mehrere hundert Starter aus.

Ultra-Trail du Mont Blanc Chamonix 2018 +
Foto: UTMB

Beim UTMB 2018 mussten die Läufer alles geben.

Zum 16. Mal reisten Läufer aus der ganzen Welt nach Frankreich, um dort um den höchsten Berg Europas, den Mont Blanc, zu laufen. Bei schwierigen Bedingungen setzten sich über die Distanz von 171 Kilometer Xavier Thévenard und die Italienerin Francesca Canepa durch. Gerade mit Canepas Sieg hatte kaum einer gerechnet, sodass die Überraschung groß war. Zahlreiche Mitfavoriten mussten das Rennen vorzeitig beenden.

Die schönsten Impressionen vom Ultra-Trail du Mont Blanc 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Bereits am Montag, den 27. August wurden die ersten beiden Rennen des sieben Tage dauernden Trailrunning-Events gestartet. Von Martingny-Combe aus starteten um 10 Uhr 875 Läufer auf die 40 Kilometer des MCC, auf denen es auch 2.300 Höhenmeter zu absolvieren galt. Zudem wurden in Charmonix 111 Teilnehmer auf die rund 300 Kilometer und 25.000 Höhenmeter des PTL geschickt, die es in maximal 151:30 Stunden zu absolvieren galt. In den kommenden Tagen sollten die Starts weiterer Rennen folgen. So fiel am Mittwoch morgens um 6 Uhr der Startschuss für 1.799 TDS-Teilnehmer (122 Kilometer und 7.300 Höhenmeter) und um 10 Uhr für 164 YCC-Starter (15 Kilometer und 1.200 Höhenmeter). Am Donnerstag wurde in Orsières dann der das 56 Kilometer lange OCC-Rennen gestartet. Das große Highlight sollte jedoch am Freitag mit dem Start des Ultra-Trail du Mont Blanc (UTMB) um 18 Uhr in Charmonix folgen. Über die legendäre UTMB-Distanz von 171 Kilometer, die mit 10.000 Höhenmetern gespickt sind, gingen zahlreiche bekannte Topläufer an den Start.

2.561 Läufer starten über 171 Kilometer

Gleich 2.561 Läufer gingen in diesem Jahr über die beliebteste aller angebotenen Distanzen an den Start. Große Temperaturunterschiede und wechselhafte Wetterbedingungen machten das Rennen zu einem der härtesten Rennen der UTMB-Geschichte. Wie befürchtet mussten so nach und nach einige Teilnehmer das Rennen vorzeitig beenden. Unter den 782 Läufern, die es nicht ins Ziel schafften, waren auch einige bekannte Namen. So gelang es etwa Jim Walmsley (USA), Kilian Jornet (ESP), Luis Alberto Hernando (ESP), Sylvain Court (FRA), Ryan Sandes (RSA), Alex Nichols (USA), Tim Tollefson (USA), Benoît Cori (FRA) und Michel Lanne (FRA) nicht zu finishen. Als auch der US-Amerikaner Zach Miller das Rennen beenden musste, war der Weg frei für den Franzosen Xavier Thévenard, der sich an der Spitze des Feldes lange mit Miller duelliert hatte. Am Ende gewann er mit über 40 Minuten Vorsprung in 20:44:16 Stunden. Als Zweiter kam Robert Hajnal aus Rumänien (21:31:37 Stunden) ins Ziel. Dritter wurde der Spanier Jordi Gamito (21:57:01 Stunden).

Francesca Canepa überrascht am Mont Blanc

Mimmi Kotka aus Schweden ging bei den Damen als klare Favoritin ins Rennen. Als sie nach rund 30 Kilometern in Les Contamines aussteigen musste, wurde aus dem Rennen um Platz zwei, auf das sich der Rest des Feldes eingestellt hatte, ein Rennen um den Sieg. Nach 66 Kilometer musste dann auch die zu diesem Zeitpunkt in Führung liegende Magdalena Boulet aussteigen. Caroline Chaverot übernahm die Spitze, musste diese jedoch am Grand Col Ferret Pass hergeben, da auch sie aufgeben musste. Im Rennen der noch verbleibenden Läuferinnen setzte sich am Ende nach 26:03:48 Stunden überraschend die Italienerin Francesca Canepa durch. Uxue Fraile Azpeita aus Spanien wurde in 26:08:07 Stunden Zweite, Jocelyne Pauly aus Frankreich in 26:15:11 Stunden Dritte.

Osteuropäer und Asiaten erzielen Top-Platzierungen

Neben den UTMB-Finishern wurde auch den Finishern der anderen Läufe applaudiert. Besondere Leistungen zeigten auch hier besonders die Siegerinnen und Sieger, wie etwa Audrey Tanguy (16:05:22 Stunden) und Marcin Swierc (13:24:00 Stunden), die das TDS-Rennen gewannen. Auffällig war, dass im Vergleich zu den vergangenen Jahren auch überdurchschnittlich viele osteuropäische und asiatische Läufer Top-10-Resultate erzielen konnten.
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04.09.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Ultra-Trail du Mont Blanc Chamonix 2019.

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