Jakob Ingebrigtsen photorun.net

Jakob Ingebrigtsen bricht Hallen-Weltrekord

Hallen-Weltrekord in Liévin Jakob Ingebrigtsen bricht Hallen-Weltrekord

0,44 Sekunden blieb Jakob Ingebrigtsen unter dem Hallendach in Liévin unter dem alten Weltrekord.

Jakob Ingebrigtsen hat seine Hallensaison mit einem Paukenschlag eröffnet: Der norwegische 1.500-m-Olympiasieger stürmte im französischen Liévin zu einem Weltrekord über diese Distanz. Nach 3:30,60 Minuten war der erst 21-jährige Superstar im Ziel und hatte damit in seinem ersten Hallenrennen in diesem Winter die bisherige Bestzeit von Samuel Tefera um 0,44 Sekunden unterboten. Der Äthiopier war im vergangenen Jahr über die 1.500-m-Distanz 3:31,04 gelaufen. Tefera war in Liévin ebenfalls im Rennen, musste sich aber am Ende deutlich geschlagen geben und war als Zweiter nach 3:33,70 im Ziel. Dritter wurde der Spanier Ignacio Fontes mit 3:37,39.

„Hier gibt es immer ein schnelles Rennen und es ist eine schöne Arena“, sagte Jakob Ingebrigtsen, der vor einem Jahr in Liévin bereits das 1.500-m-Rennen gewonnen hatte und dabei mit 3:31,80 einen Europarekord aufgestellt hatte. In seinem letzten Wettkampf vor dem Hallen-Weltrekord war Jakob Ingebrigtsen im Dezember in Dublin souverän zum Crosslauf-EM-Titel gelaufen.

Hochklassige Zeiten gab es in Liévin auch über 3.000 m. Hier setzte sich der Äthiopier Lamecha Girma in 7:30,54 Minuten knapp vor seinen Landsleuten Selemon Barega (7:30,66) und Getnet Wale (7:30,88) durch.

Maximilian Thorwirth überzeugt erneut

Auch ein Rennen über die selten gelaufene 2.000-m-Strecke fand in Liévin statt. Hier siegte der Äthiopier Samuel Zeleke in 4:57,00 Minuten vor dem Kenianer Abel Kipsang (4:57,21). Als Dritter lief der Franzose Azeddine Habz mit 4:57,97 eine nationale Bestzeit. Fünfter wurde in diesem Rennen Maximilian Thorwirth. Der Läufer der SFD 75 Düsseldorf-Süd erreichte eine Zeit von 4:59,93 und wurde damit zum zweitschnellsten deutschen Läufer über diese Strecke in der Halle. Die deutsche Bestzeit über diese Distanz hält seit 1993 Jens-Peter Herold mit 4:56,23.

Europarekord über 5.000 m in Boston

Auch in der Halle setzt sich die Rekordserie im Laufbereich fort. Am vergangenen Wochenende hatte in Boston der US-Amerikaner Grant Fisher über 5.000 m mit 12:53,73 Minuten einen amerikanischen Kontinentalrekord aufgestellt. Er gewann vor dem Kanadier Mohammed Ahmed (12:56,87/Landesrekord) und dem Briten Marc Scott, der mit 12:57,08 einen Europarekord lief. Über die ebenfalls in der Halle eher selten gelaufene Distanz hatte zuvor Mo Farah die kontinentale Bestmarke gehalten. Der britische Ausnahmeläufer war 2017 in Birmingham 13:09,16 gelaufen.

Dieser Artikel kann Links zu Anbietern enthalten, von denen RUNNER'S WORLD eine Provision erhält. Diese Links sind mit folgendem Icon gekennzeichnet:
Zur Startseite
Laufevents News & Fotos Venloop 2022 Großartiges Lauffest in Venlo

Über 10.000 Läufer wurden unter Volksfest-Stimmung über die...