Hamburg Marathon 2109 Norbert Wilhelmi
Rennsteiglauf 2019
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Rennsteiglauf 2019 16.017 Finisher in Schmiedefeld

16.017 Läufer und Walker überquerten beim Rennsteiglauf 2019 in Schmiedefeld die Ziellinie.

Bestes Laufwetter mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sorgte dafür, dass man beim 47. Rennsteiglauf 2019 zeitweise kaum ein freies Fleckchen auf dem grünen Rasen des Schmiedefelder Sportplatzes zum Verweilen fand. Teilgenommen haben 2019 insgesamt 16.291 Läufer und Wanderer, die an verschiedenen Startorten auf die Strecken gegangen sind. Von ihnen konnten 16.017 in Schmiedefeld die Ziellinie überqueren. Angeboten wurden insgesamt 16 verschiedene Läufe. Unter anderem ein Supermarathon, ein Marathon, ein Halbmarathon und mehrere Crossläufe sowie eine Wander- und Nordic-Walking-Strecke.

Zum dritten Mal in Folge konnten die Organisatoren mit 3.239 Wanderern und Nordic Walkern die 3.000 überbieten. Damit habe sich der Rennsteiglauf nun auch als größte Wanderveranstaltungen in Thüringen etabliert.

Die ersten Läufer, die am Samstag, den 18.05.2019 den Rennsteig unter die Füße genommen haben waren traditionell die Supermarathon-Läufer. Bereits um 6 Uhr ertönte für die 2.026 Starter auf dem Eisenach Markt der Startschuss. Von da an galt es für die Teilnehmer die 73,9 Kilometer zu bewältigen – Möglichkeit zum Ausstieg bei Kilometer 54,7. Nur neun der gestarteten Läufer haben es nicht bis ins Ziel geschafft.

Die Herren lieferten sich lange ein spannendes Duell

Der erwartete Zweikampf zwischen dem ehemaligen Weltklasse-Triathleten Steffen Justus (Saarbrücken) und dem Thüringer Marcel Bräutigam (deutscher 50 km-Meister 2019) verlief lange recht spannend. Dabei wechselten sich beide in der Führung ab. „Dadurch haben wir uns gegenseitig motiviert, so dass wir beide so gute Zeiten gelaufen sind“, so Justus im Ziel. Letztlich setzte sich Justus in 5:12:56 Stunden vor Bräutigam (5:16:33 Stunden) durch. Bräutigam, der seinen erster Supermarathon lief, hatte mit Krämpfen zu kämpfen. „Ich wollte aber unbedingt den Zieleinlauf in Schmiedefeld genießen und habe durchgezogen. Ich bin ja ein Kämpfertyp, aber die Höhenmeter der Strecke bin ich so nicht gewöhnt gewesen“, sagte Bräutigam. Mit einigem Abstand kam Frank Merrbach (LG Nord Berlin Ultrateam) in 5:33:14 Stunden auf Rang drei.

Start-Ziel-Sieg von Juliane Totzke

Die Konkurrenz der Damen war an der Spitze von Beginn an ein Alleingang von der aus Thüringen stammenden Juliane Totzke. Die Medizinstudentin, die für den SV 05 Würzburg startet lief nach 6:03:27 Stunden ins Ziel. Ihr Vorsprung auf die Zweitplatzierte Basilia Förster (Gore Wear XC-Run/6:30:13 Stunden) betrug fast 27 Minuten. Dritte wurde hier Sandra Schmid (Intersport) in 6:37:58 Stunden.

Mehrfacher Rennsteiglaufsieger wird Dritter

Mit dem Start des Marathons in Neuhaus am Rennweg gingen um 9 Uhr insgesamt 3.249 Läufer auf die Strecke. Der Leipziger Sebastian Nitsche (Bemmchen-Leipzig e.V.) erreichte das Ziel in Schmiedefeld nach 2:40:27 Stunden als Erster. „Bis etwa 31 Kilometer lief es ganz gut, dann hatte ich Probleme und dachte die Verfolger holen mich ein“, so Nitsche. Doch Heiko Ludewig (LTV Erfurt) schaffte dies nicht ganz und wurde in 2:43:30 Stunden Zweiter vor dem mehrfachen Rennsteiglaufsieger Sebastian Seiler aus Zeulenroda, der 2:50:38 Stunden benötigte.

Überraschende Siegerin im Rennen der Damen

Bei den Damen gab es eine Siegerin, die keiner der Experten zuvor auf dem Zettel hatte. Jana Baum (Hamburger Laufladen) gewann mit einem Vorsprung von fast zehn Minuten in 3:09:53 Stunden. Dahinter kam Suse Hagelbauer (Salomon) auf den zweiten Rang in 3:19:45 Stunden. Der dritte Podestplatz ging an Julia Stern (Freising) die nach 3:20:49 Stunden die Ziellinie in Schmiedefeld überquerte.

Mit 6.766 Teilnehmern starteten etwa doppelt so viele Läufer wie beim Marathon auf die 21,1 Kilometer lange Strecke. Sowohl das Rennen der Männer als auch das der Frauen verlief bis ins Ziel spannend.

Bei den Herren führte Daniel Götz (SV Bergdorf/Röhn) bis zum Kilometer 17. Dann zog Samson Tesfazghi Hayalu vom SV Sömmerda an einem Anstieg vorbei und gewann mit einer Zeit von 1:11:37 Stunden. Daniel Götz (1:12:24 Stunden) lief fast eine Minute später ins Ziel.

Schlussspurt entscheidet über Podestplatz

Dinter gab es um Platz 3 noch in der Zieleinlaufgasse einen echt starken Endspurt von Marcel Krieghoff (GutsMuths-Rennsteiglaufverein/ 1:13:10 Stunden). Er überholte Alexander Bock (Saarbrücken, er startet für den LC Reilingen) und nahm ihm 7 Sekunden ab. Bock der sichtlich erschöpft war wurde somit in 1:13:17 Stunden starker Vierter. Florian Bochert (TSVE 1890 Bielefeld) belegte Rang 5 in 1:15:11 Stunden vor Max Dapp, der in 1:16:44 Stunden auf Rang 6 lief. Der als Mitfavorit für die Podestplätze gehandelte Tom Thurley belegte in 1:16:47 Stunden den 7. Rang.

Die Siegerin Tinka Uphoff (Frankfurt/Main, startet für SG 1877 Nied/ 1:24:43 Stunden) lief ihr Rennen vom Start weg an der Spitze, um einer Konfrontation mit der Vorjahressiegern Anne Barber aus dem Weg zu gehen. „Ich wollte mein eigenes Tempo und eigenen Rhythmus laufen, denn ich wusste, dass Anne sehr stark ist. Kurz vor dem Ziel habe ich mich umgeschaut, um sicher zu gehen, dass Anne nicht nochmal kommt,“ sagte Uphoff im Ziel.Die Zweitplatzierte Anne Barber (Berlin) bewältigte die 21,1 km in 1:25:47 Stunden vor der Drittplatzierten Wibke Richter, die nach 1:30:29 Stunden im Ziel war.

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