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Marathon-Absage Athen-Marathon 2020 findet nicht statt

Mangelnde Sicherheit für die Teilnehmer führte zur Absage des Athen-Marathon 2020. Geplant waren zwei Rennen mit je 5.000 Läufern.

Auch an der Geburtsstätte des Marathonlaufes findet in diesem Jahr kein Rennen statt: Die Veranstalter des Athen-Marathon, der für den 8. November 2020 geplant war, mussten ihren geschichtsträchtigen Lauf von Marathon nach Athen aufgrund der Corona-Pandemie absagen. Noch bis vor Kurzem hatten die griechischen Organisatoren gehofft, mit einem reduzierten Teilnehmerfeld veranstalten zu können.

2019 noch 20.000 Marathonläufer

„Mit großem Bedauern müssen wir mitteilen, dass der Athen-Marathon in diesem Jahr nicht stattfinden kann“, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter. 2019 waren bei dem Rennen auf der historischen Strecke rund 20.000 Läufer an den Start gegangen. Rahmenwettbewerbe über 5 und 10 Kilometer hinzugerechnet, verzeichneten die Organisatoren damals insgesamt sogar rund 60.000 Anmeldungen.

Die absolute Sicherheit für die Teilnehmer nicht möglich

In den letzten Monaten planten die Athener, mit einer um 50 Prozent reduzierten Teilnehmerzahl die Läufe zu starten. Beim Marathon und den weiteren Wettbewerben hätte es jeweils zwei Rennen mit größeren Zeitabständen und dann jeweils 5.000 Läufern geben sollen. Es wäre seit Beginn der Pandemie die größte Laufveranstaltung gewesen.

„Wir haben in Zusammenarbeit mit den griechischen Gesundheitsbehörden alle Möglichkeiten geprüft. Aber selbst wenn wir nur den Marathon unter Einhaltung der derzeitigen Vorschriften veranstaltet hätten, das Feld reduziert hätten und alle Teilnehmer auf unsere Kosten einem Corona-Test unterzogen hätten, wäre es trotzdem nicht möglich gewesen zu veranstalten, denn wir hätten eine absolute Sicherheit der Teilnehmer nicht erreichen können“, heißt es in der Mitteilung des griechischen Leichtathletik-Verbandes SEGAS, der das Rennen veranstaltet. Eine Problematik war sicherlich der Start in Marathon, wohin alle Läufer aus Athen früh morgens mit Bussen gebracht werden müssen.

Ein virtuelles Rennen in Planung

Den angemeldeten Läufern wird nun angeboten, ihren Start auf das nächste Jahr zu verschieben oder den Anmeldebetrag erstattet zu bekommen. Für den 8. November 2020 planen die Veranstalter nun ein virtuelles Rennen.

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