Athen-Marathon 2021 Louisa Gouliamaki/Getty Images

Über 20.000 glückliche Läufer in Athen

Athen-Marathon 2021 Über 20.000 glückliche Läufer in Athen

In Abwesenheit afrikanischer Topläufer setzten sich beim Athen-Marathon griechische Läufer durch. Das Highlight war der Zieleinlauf.

Nach der Corona-bedingten Pause kehrte am zweiten November-Wochenende das Marathon-Original, der Athen-Marathon, zurück. Von Marathon bis ins Panathinaiko-Stadion von Athen, dem Olympiastadion der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896, liefen 7.588 Läufer, die die anspruchsvolle und ebenso traditionsreiche Strecke bei Temperaturen von 17 bis 20 Grad Celsius meisterten. Gefordert wurden die Läufer besonders zwischen Laufkilometer 18 und Kilometer 31, indem sie über 200 Höhenmeter bewältigen hinauflaufen und gleichzeitig etwas Kraftreserven für die letzten elf Kilometer sparen mussten. Der Zieleinlauf in das imposante Stadion entschädigte jedoch für alle Anstrengungen.

Griechen stehen ganz oben

Immer wieder hatten in den vergangenen Jahren afrikanische Läufer dem Athen-Marathon ihren Stempel aufdrücken und sich den Sieg sichern können. Da dieses Mal allerdings keine afrikanische Topläufer am Start waren, setzten sich griechische Athleten durch, für die es in Athen auch um den nationalen Meistertitel im Marathonlauf ging. Bereits nach 1:07:43 Stunden passierte Konstantinos Gkelaouzos die Halbmarathonmarke. Den späteren Zweitplatzierten Panagiotis Mpourikas hatte er somit bereits nach 21,1 gelaufenen Kilometern um über drei Minuten distanziert. Im Ziel stoppte die Uhr für Gkelaouzos, den Sieger des Athen-Marathons 2021, nach schnellen 2:16:49 Stunden. Somit lief er nur 15 Sekunden langsamer als der Kenianer John Kopen Kipkorir, der 2019 gewonnen hatte. Mpourikas finishten in 2:22:33 Stunden auf Rang zwei. Dritter wurde Charalampos Pitsolis in ebenfalls schnellen 2:24:05 Stunden.

Bei den Frauen konnte Gloria-Tziovan Privilegio in 2:41:30 Stunden Eleftheria Petroulakis Siegzeit von 2019 (2:45:50 Stunden) um 4:20 Minuten unterbieten. Aikaterini Asimakopoulou lief durchschnittlich ebenfalls jeden Kilometer in unter vier Minuten, sodass sie in 2:48:12 Stunden auf den Silber-Platz laufen konnte. Dritte wurde Vasiliki Konstantinopoulou, die in 2:51:32 Stunden Sonia Cekini (2:52:35 Stunden) auf den vierten Platz verweisen und sich selbst einen Platz auf dem Gesamtpodest sichern konnte.

Marinakou siegt doppelt

Schon am Samstag hatte in Athen der 10-Kilometer-Lauf und am Sonntagmorgen der 5-Kilometer-Lauf stattgefunden. Georgios Michalis Tassis und Anastasia Marinakou gewannen in 30:50 Minuten bzw. 34:32 Minuten. Komplettiert wurde das 10-Kilometer-Lauf-Gesamtpodest des 38. Athen-Marathons von August Pappas (31:09 Minuten) und Georgios Stamoulis (31:29 Minuten) sowie Michelle Dimech (35:55 Minuten) und Sonja Vernikov (36:03 Minuten). Insgesamt finishten 5.813 Läufer den 10-Kilometer-Lauf. 6.430 waren es hingegen über die halbe Distanz. Hier war Christos Papoulias am schnellsten. Er lief 14:45 Minuten und lag so eine Sekunde vor Dimitrios Tsakalos. Den dritten Platz teilten sich Georgios Michalis, der am Vortag bereits den 10-Kilometer-Lauf gewonnen hatte, und Nestoras Kolios in 14:57 Minuten. Als schnellste Frau kam wie schon am Samstag Anastasia Marinakou ins Ziel. In 16:40 Minuten lag sie eine gute halbe Minute vor Koraini Anthy Kyriakopoulou (17:11 Minuten) und Maria Kassou (17:18 Minuten).

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