Jung, schnell und fokussiert: Cooper Lutkenhaus mischt die Laufszene auf und bricht Rekorde mit einer Leichtigkeit, die Fans und Experten gleichermaßen staunen lässt. Doch was steckt hinter dem rasanten Aufstieg des Ausnahmetalents? Im Interview spricht der Nachwuchsstar über sein persönliches Erfolgsgeheimnis, die immense Bedeutung seiner Familie, wegweisende Erfahrungen und warum gerade die härtesten Trainingstage den echten Unterschied zwischen Talent und absoluter Weltklasse ausmachen.
Cooper – so jung, so schnell. Wie hast du das geschafft und was ist das Geheimnis deines Erfolgs?
Ich weiß nicht, ob es das eine Geheimnis gibt. Wenn es eines gäbe, würde ich es den Leuten auf jeden Fall verraten. Für mich läuft es auf die Unterstützung hinaus, die ich habe. Meine Familie und meine Brüder, meine Trainer und mein Berater spielen alle eine enorme Rolle. Sie machen meinen Job wirklich einfach: Ich konzentriere mich auf das Laufen, und sie helfen mir, mich um alles andere zu kümmern.
Wenn ich einen Rat geben müsste, dann den, den Prozess zu genießen. Die schlechten Tage sind oft die wichtigsten Tage – die Tage, an denen man sich körperlich oder mental nicht gut fühlt, aber trotzdem einen Weg findet, weiterzumachen. Diese Momente können den Unterschied ausmachen, ob man wirklich gut ist oder zur Elite gehört.
Gibt es spezielle Trainingseinheiten, die extra für dich entwickelt wurden? Oder war es ein allgemeiner Trainingsplan?
Es war größtenteils ein ganz normaler Trainingsplan. Da war nichts allzu Verrücktes dabei. Schon in jungen Jahren habe ich viele athletische Bewegungen gemacht – nicht unbedingt feste Sportarten, sondern ich habe eine Athletik aufgebaut, die mir mit zunehmendem Alter geholfen hat.

Cooper Lutkenhaus zählt im Alter von 17 Jahren bereits zur absoluten Weltspitze.
Gibt es Ereignisse, die dich auf deinem Weg inspiriert und motiviert haben? Oder gibt es Personen oder Sportler, zu denen du aufblickst?
Eine große Inspiration für mich war es, meinem Bruder beim Laufen zuzusehen, als er in der Highschool war. Ich war damals in der Mittelschule und weiß noch, dass ich genau das tun wollte, was er tat. Ihn beim Wettkampf zu sehen und Teil dieses Umfelds zu sein, hat mich extrem motiviert. Das war wahrscheinlich einer der größten Antriebe, die mich in den letzten Jahren gepusht haben.
Wie hat dir das Nike-Elite-Programm dabei geholfen, deine Ziele zu erreichen? Gab es andere Teammitglieder, mit denen du zusammenarbeiten und trainieren konntest?
Das Nike-Elite-Programm hat mir schon in sehr jungen Jahren ein großartiges Unterstützungsnetzwerk geboten. Umgeben von einigen der besten Highschool-Athleten des Landes zu sein, hat mir geholfen, verschiedene Arten zu sehen, wie Menschen trainieren, sich vorbereiten und an den Sport herangehen. Ich denke, das war ein Hauptgrund, warum ich von meinem ersten auf das zweite Jahr an der Highschool so einen großen Sprung machen konnte. Ich wurde mit verschiedenen Beispielen dafür konfrontiert, was es braucht, um Bestleistungen zu bringen.
Ich bin immer noch gut befreundet mit vielen Athleten aus dem Team, und es ist immer toll, sie bei Wettkämpfen zu sehen und sich auszutauschen. Einige wohnen in der Nähe, sodass ich ab und zu auch mit ihnen laufen gehe.
Was ist dein Lebenstraum? Wo soll die Reise für dich hingehen?
Mein Lebenstraum ist eigentlich einfach, ein glückliches Leben zu führen. Das klingt vielleicht simpel, aber ich finde es wichtig, das Ganze zu genießen. Ich darf etwas tun, wozu nicht viele Menschen die Chance haben, und das möchte ich nicht als selbstverständlich ansehen. Generell möchte ich die guten Momente genießen und lernen, die harten zu schätzen – denn auch die gehören zum Prozess dazu.





