Blanka Dörfel wird am 25. Oktober ihr erstes Rennen über die klassischen 42,195 Kilometer laufen: Ihr Debüt beim Mainova Frankfurt-Marathon ist das vielversprechendste einer deutschen Läuferin seit vielen Jahren. Im Mai hatte sich Blanka Dörfel (Berlin Athletics CC) beim Mainz-Halbmarathon auf 68:06 Minuten verbessert. Damit hat die Berlinerin gute Voraussetzungen für ein solides Debüt und könnte auf der flachen Frankfurter Strecke zumindest eine der schnellsten Debüt-Zeiten einer deutschen Läuferin erreichen.
Blanka Dörfel, die im Frühjahr zum ersten Mal Deutsche Meisterin über 10.000 m wurde und sich dabei auf 31:53,60 Minuten verbesserte, war für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham nominiert. Sie verzichtete jedoch aufgrund vorhergehender Probleme beim Schnelligkeits-Training auf ihren Start. Jetzt bereitet sich die Berlinerin zwei Monate lang in Boulder (Colorado/USA) auf den Mainova Frankfurt-Marathon vor.
„Am 25. Oktober hoffe ich, dass ich gut durchkomme und das Rennen genießen kann. Ich will den kürzeren Distanzen nicht den Rücken kehren, möchte fortan in meiner Karriere aber voll auf Marathon setzen. Ich traue mir zu, in die deutsche und dann auch in die europäische Spitze vorzustoßen“, sagt Blanka Dörfel, die von Dieter Hogen trainiert wird. Der Coach führte in den 90er Jahren Uta Pippig sowie anschließend eine Reihe von kenianischen Läufern zu großen Marathonsiegen in Boston, New York, London, Chicago und Berlin.
„Wir freuen uns sehr, mit Blanka Dörfel eine junge deutsche Topathletin mit viel Potenzial verpflichtet zu haben. Beim Gutenberg Mainz-Halbmarathon im Frühjahr hat sie mit ihrer tollen Leistung viele verblüfft. Es wird sich lohnen, am 25. Oktober das Rennen dieser spannenden und sehr sympathischen Athletin zu verfolgen“, sagte der Frankfurter Race-Direktor Jo Schindler.












