Unter dem Motto „Laufend Jeck“, was auf das 200-jährige Karnevalsjubiläum, welches in Bonn gefeiert wird, zurückgeht, nahmen in der 323.000-Einwohner-Stadt am Rhein ganze 22.222 Läuferinnen und Läufer am Bonn-Marathon teil. Nie zuvor waren es mehr! 2025 waren es noch rund 4.000 Teilnehmende weniger gewesen. Passend zum Motto nahmen manche das Rennen sogar verkleidet in Angriff. Damit nahmen sie am zusätzlichen Kostümwettbewerb teil.
Fotograf Ortwin Roye war beim Bonn-Marathon 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb, inmitten sowie unterhalb dieses Artikels.
Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten entlang der Strecke für gute Stimmung. Manche sorgten für Musik, andere hatten kreative Schilder gebastelt. Gerade auf der Adenauerallee wurden die Läuferinnen und Läufer besonders gepusht.
Florian Girard und Jana Kappenberg in Bonn am schnellsten
Auf eine schnelle erste Hälfte in 1:13:29 Stunden ließ der Franzose Florian Girard in Bonn eine zweite Hälfte in 1:15:40 Stunden folgen. Damit gewann Girard in 2:29:11 Stunden verdient vor Felix Nadeborn (Diadora Squadra di Corsa), der in 2:31:01 Stunden mit 1:50 Minuten Rückstand auf dem Silber-Rang folgte. Dritter wurde Maciek Miereczko (LG Donatus Erftstadt, 2:32:42 Stunden).
Bei den Frauen dominierte die mit der Startnummer 10 gestartete Jana Kappenberg (LSF Münster) in erstklassigen 2:45:04 Stunden. Über zehn Minuten hinter Kappenberg lief Jana Groß-Hardt (Sportfreunde 97/30 Lowick) in 2:55:51 Stunden auf den zweiten Platz. Komplettiert wurde das Marathon-Gesamtpodest wenig später durch Kerstin Hötte (Raketenkatzen rasen, 2:59:32 Stunden).
Halbmarathon die Nummer eins
Mit rund 12.500 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Halbmarathon-Rennen am beliebtesten. Hier sorgten die Kenianerin Caroline Jeptoo Kiprop (1:14:54 Stunden) und der Türke Recep Arslan (MTV 1846 Gießen, 1:06:11 Stunden) für die schnellsten Zeiten des Tages. Ebenfalls über eine Top-3-Platzierung durften sich auch Carola Dörries (Diadora Squadra di Corsa, 1:17:43 Stunden) und Therese Schuhenn (ASV Köln, 1:18:25 Stunden) sowie Malte Propp (TC FIKO Rostock, 1:06:19 Stunden) und Brian Kiplimo Kibor (1:07:11 Stunden) freuen.
Cara Zollenkopf in einer eigenen Liga
Den 10-Kilometer-Lauf machte besonders Cara Zollenkopf zu ihrem Rennen. In 34:35 Minuten gewann sie mit über fünfeinhalb Minuten Vorsprung und musste zudem nur fünf Männern den Vortritt lassen. Die Schnellsten von ihnen waren die Franzosen Axel Daridor (31:13 Minuten) und Mohamed Moussaoui (31:41 Minuten) sowie Felix Wammetsberger (LG Region Karlsruhe, 32:48 Minuten). Hinter der Topläuferin des TV Refrath sicherten sich Tabea Herzberg (SSF Bonn, 40:10 Minuten) und Marlen Günther (LAZ Rhein-Sieg, 41:25 Minuten) die Plätze zwei und drei.












