Zum Auftakt der Bramfelder Winterlaufserie 2025/2026 kamen im November ganze 1.566 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, beim Abschluss waren es nun rund vier Monate danach 939 – und damit mehr als je zuvor beim fünften und letzten Lauf der traditionsreichen Winterlaufserie. Nachdem Schnee und Eis zu Beginn des Jahres für verschiedene notwendige organisatorische Anpassungen verantwortlich waren, schien beim letzten Serienlauf des Winters zur Abwechslung die Sonne. Auch die Bodenverhältnisse rund um den Bramfelder See waren fast ideal.
Die schönsten Bilder vom Lauf findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Auch wenn die sechs regenreichsten Wochen seit langer Zeit kurz vor dem Finale der Bramfelder Winterlaufserie 2025/2026 der Vergangenheit angehörten, war es auch zwei Tage vor dem fünften Lauf noch recht ungemütlich. Dies sollte sich aber noch ändern, sodass sich die Läuferinnen und Läufer über tolles Laufwetter freuen konnten. Wenig überraschend versuchten einige Starterinnen und Starter auf der 4,66 Kilometer langen Runde so nochmal eine starke Leistung zu zeigen, um sich in der Serienwertung im besten Fall noch etwas zu verbessern.

In Bramfeld wurden die Sieger der Winterlaufserie gesucht (und gefunden).
Jonas van den Kerkhoff und Christiane Stollenwerk siegen über 113+ Kilometer
In der Folge kam es in den fünf verschiedenen Wertungen, die wieder einmal nach der Summe der gelaufenen Wettkampfdistanz geordnet war, nochmals zu Verschiebungen. So konnte sich Max Meerkötter (hamburg running) über 17+ Kilometer noch in die Top 3 schieben und am Ende den Silber-Rang bejubeln. Schneller war in dieser Kategorie nur Ludwig Hendl (Böhmischer Schweiß). In der Frauen-Wertung landete wie 2025 erneut Nachwuchsläuferin Elena von Wintzingerode (Triabolos Triathlon Hamburg) vor Mia Kirsch (Tri-Bandits TSG Bergedorf).
Für die zweitspannendste Entscheidung sorgten derweil Christopher Spiegel und Steffen Lübke, die im Rennen um den Sieg der 37+-Kilometer-Wertung nur 0,03 km/h trennte. Sieger Spiegel stand am Serienende bei 16,39 km/h, Lübke bei 16,37 km/h. Noch minimal knapper war es bei den Frauen, wo Julia Letzgus mit 13,26 km/h vor Lena Frerking (13,24 km/h) gewann. Gleichzeitig feierten manche aber auch deutliche Siege – so etwa Jonas van den Kerkhoff vom Kaifu Tri Team, der über 113+ Kilometer mit 15,58 km/h am schnellsten war. Bei den Frauen sicherte sich Christiane Stollenwerk (10,72 km/h) den Sieg in der längsten Kategorie.
Winterlaufserie bleibt als turbulent in Erinnerung
„Hinter uns liegt eine etwas turbulentere Winterlaufserie, weil der Winter in diesem Jahr deutlich winterlicher ausgefallen ist, als wir es in Hamburg gewohnt sind. Bei den Terminen im Januar und Februar waren deshalb Anpassungsfähigkeit und Flexibilität gefragt. Aber das haben wir mit einer alternativen Strecke und der Ausnahme von der Serienwertung ganz gut gelöst. Nun haben wir hier einen versöhnlichen Abschluss erlebt“, zog Steven Richter, Geschäftsführer von BMS Die Laufgesellschaft, zum Abschluss der 36. Bramfelder Winterlaufserie ein positives Event-Fazit.





