Bank of America Chicago Marathon

USA Chicago-Marathon abgesagt

Die Veranstalter des Chicago-Marathons sagten aufgrund der Coronavirus-Pandemie den Lauf ab, der am 11. Oktober 2020 hätte stattfinden sollen. Der Paris-Marathon wurde derweil zum zweiten Mal verschoben.

Das nächste große Rennen findet im Herbst nicht statt: Mit rund 46.000 Athleten im Ziel war der Chicago-Marathon zuletzt der drittgrößte Lauf über die 42,195 km weltweit hinter New York und Paris. Damit gehört der Marathon zu den World Marathon Majors (WMM). Die Veranstalter in Chicago bieten den für dieses Jahr gemeldeten Läufern entweder eine Rückzahlung der Teilnehmergebühren an oder eine Übertragung ihres Startplatzes in eines der Rennen der Jahre 2021, 2022 oder 2023.

Nahezu alle World Marathon Majors abgesagt

Aufgrund der Situation in den USA und den Absagen der Marathonrennen von Boston und New York in den vergangenen Wochen, kam das Aus für den Chicago-Marathon nicht überraschend. Von den sechs World Marathon Majors-Rennen – Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York – hat in diesem Jahr nur eines stattgefunden. In Tokio gab es dabei allerdings am 1. März ein reines Eliterennen ohne die breite Masse der Läufer.

Hoffnung liegt auf Paris und London

Währenddessen wurde der Paris-Marathon bereits zum zweiten Mal verschoben. Der größte europäische Marathonlauf, bei dem 2019 knapp über 48.000 Athleten das Ziel erreichten, sollte zunächst im April und dann am 18. Oktober stattfinden. Die Veranstalter gaben nun den 15. November als neuen Termin bekannt. Ebenfalls keine Absage erhielt bisher der London-Marathon. Das Rennen wurde aus dem April heraus auf den 4. Oktober verschoben. Die Engländer hoffen, dass der Marathon stattfinden kann. Dabei spricht aber einiges für ein reines Eliterennen.

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