Die Düsseldorferin Esther Pfeiffer und der Äthiopier Kifle Kefyalew haben jeweils mit deutlichem Vorsprung das 10-km-Abendrennen auf dem Kurfürstendamm in Berlin gewonnen. Während Kefyalew bei der „City Night“ mit 28:03 Minuten einen Streckenrekord sowie eine persönliche Bestzeit aufstellte, siegte Pfeiffer mit 31:20 und erzielte die zweitschnellste Zeit in der Veranstaltungsgeschichte dieses Traditionslaufes sowie die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere.
Fotograf Norbert Wilhelmi war bei der City Night Berlin 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Für Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) war das 10-km-Rennen bei angenehmen Temperaturen von rund 20 Grad Celsius ein gelungener Test in der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon am 27. September. Mit 31:20 Minuten war sie 19 Sekunden schneller als bei ihrem dritten Platz vor einem Jahr in Berlin. Sie erzielte die zweitschnellste Zeit der Veranstaltungsgeschichte - im vergangenen Jahr hatte die belgische Marathon-Europameisterin Chloé Herbiet den Streckenrekord auf 31:12 verbessert - und die zweitbeste Zeit ihrer Karriere. Im April war Esther Pfeiffer in Laredo (Spanien) 30:45 gelaufen.
Mit deutlichem Abstand aber einer persönlichen Bestzeit von 31:57 lief Fabienne Königstein (Hannover 96) auf Rang zwei. Sie wird in zwei Wochen bei den Europameisterschaften in Birmingham im Marathon starten. Als Dritte folgte Anna Langerwisch (SCC Berlin/Marathon Team), die sich auf 32:17 steigerte und in ihrem nächsten Marathon sicherlich eine Zeit unter 2:30:00 Stunden anpeilen wird. Lara Kiene (LG Hamm) wurde in 32:26 Vierte vor der Schwedin Carolina Wikström, die nach 32:33 im Ziel war.
Im Rennen der Männer unterbot Kifle Kefyalew den Streckenrekord deutlich. Der Äthiopier gewann mit 28:03 Minuten und war damit 24 Sekunden schneller als Hendrik Pfeiffer vor einem Jahr. Der Ehemann von Esther Pfeiffer war 2025 28:27 gelaufen. Nach einem Ermüdungsbruch im Fuß lief Hendrik Pfeiffer am Sonnabend als Tempomacher seiner Frau. Zweiter wurde in Berlin Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics), der aus dem Marathon-Training heraus lief und mit 28:29 seine Bestzeit um zwei Sekunden unterbot. Hinter dem drittplatzierten Briten Jake Smith, der nach 28:31 im Ziel war, folgten Jona Bodirsky (Bayer Leverkusen) und Haftom Welday (TB Hamburg Eilbeck) jeweils mit persönlichen Bestzeiten von 28:38 beziehungsweise 28:51.












