Der Cursa dels Nassos Barcelona zählt seit Jahren zu den schnellsten Läufen Spaniens sowie zu den schnellsten Silvesterläufen weltweit. Auch 2025 sollten an der Spitze wieder nationale und internationale Rekorde gejagt werden, während auch dahinter viele Hobbysportler das Jahr läuferisch ausklingen ließen.
Die schönsten Bilder vom Cursa dels Nassos Barcelona 2025 findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Es wurde dieses Mal nichts mit einem ganz großen Rekord. Beim Silvesterlauf in Barcelona, wo in den vergangenen Jahren mehrmals sogar der 5-Kilometer-Weltrekord fiel, gab es eine dicke Überraschung: Der Portugiese Jose Carlos Pinto stahl dem spanischen Topfavoriten Thierry Ndikumwenayo die Show und gewann das Rennen in 13:10 Minuten. Damit stellte er ebenso wie der zweitplatzierte Norweger Magnus Luv Myhre, der nach 13:13 Minuten im Ziel war, einen Landesrekord auf. Nur Platz drei in 13:22 Minuten blieb dem Cross-Europameister Ndikumwenayo, der eigentlich den Europarekord von 12:57 Minuten angreifen wollte und zumindest seinen eigenen spanischen Rekord von 13:08 Minuten unterbieten wollte.
Die hochklassigste Leistung des Abends erzielte die Siegerin: Die Äthiopierin Likina Amebaw gewann in 14:23 Minuten überlegen und erreichte die achtschnellste je gelaufene Zeit über die 5-Kilometer-Strecke. Die Französin Agathe Guillemot und die Britin Jemma Reekie folgten mit deutlichem Abstand auf den Rängen zwei und drei in 15:04 Minuten bzw. 15:21 Minuten.
Abdessamad Oukhelfen und Marta Galimany Guasch dominieren
Aber nicht nur über die 5-Kilometer-Distanz, sondern auch über die zehn Kilometer wurde an der spanischen Mittelmeerküste schnell gelaufen. Abdessamad Oukhelfen dominierte knapp zwei Wochen nach seinem 27. Geburtstag quasi nach Belieben. In 27:59 Minuten unterbot er nicht nur den Streckenrekord, sondern hatte am Ende auch 1:15 Minuten Vorsprung. Hinter dem Spanier marokkanischer Herkunft landeten Ismail Atriki Mehrak und Annasse Mahboub in jeweils 29:14 Minuten auf den Plätzen zwei und drei. Dmitrijs Serjogins, der nach der Hälfte der Renndistanz noch zwölf Sekunden vor der ersten Verfolgergruppe lag, kam schließlich in 29:26 Minuten auf Platz neun.

Marta Galimany Guasch lief in Barcelona erstklassige 31:33 Minuten. Damit gewann sie verdient.
Bei den Frauen stürmte Marta Galimany Guasch zum Sieg. Für sie stoppte die Uhr nach herausragenden 31:33 Minuten. Zweite wurde Douae Ouboukir El Oihabi (32:40 Minuten), Dritte Carla Dominguez Torner (33:45 Minuten).





