Christoph Raithel

Über 3.500 folgen ihren sportlichen Träumen

Dreams cannot be cancelled Run Über 3.500 folgen ihren sportlichen Träumen

Von Australien bis Kolumbien wurde beim Dreams cannot be cancelled Run gelaufen. Insgesamt waren 42 Länder vertreten.

Träume dürfen nicht abgesagt werden. Hiervon ist das Veranstaltungsteam der Challenge Roth überzeugt. Um tausenden Sportlern zum Jahreswechsel eine sportliche Herausforderung zu bieten, wurde der Dreams cannot be cancelled Run organisiert, an dem vom 28. Dezember bis zum 2. Januar teilgenommen werden konnte. Um dabei zu sein, galt es sich über die Veranstaltungswebsite vorab zu registrieren und eines der beiden angebotenen Starterpakete zu wählen. Ebenfalls gewählt werden musste die Wettkampfdistanz. Neben der Halbmarathondistanz wurden Läufe über fünf und zehn Kilometer angeboten. Auch mehrere international bekannte Triathleten wie Ironman-Weltmeisterin Anne Hauf, Andi Dreitz, Lucy Charles-Barclay und Sebastian Kienle nahmen am Dreams cannot be cancelled Run teil und zeigten so ihre Verbundenheit zur Challenge Roth und dem engagierten Veranstaltungsteam. Ein besonderer Check ihrer Laufform stellte das virtuelle Event auch für Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder, Fußballexperte Erik Meijer und ZDF-Moderator Florian Weiß dar, die allesamt für Challenge Roth 2021 trainieren.

„Wir freuen uns, dass so viele Menschen beim virtuellen Lauf mit dabei waren und gemeinsam – wenn auch mit Abstand – ein coronakonformes Rennen absolvieren und hoffentlich Motivation in dieser Zeit sammeln konnten. Ein großer Dank auch an die Partner des Laufs, ohne die das Rennen so nicht möglich gewesen wäre,“ so Felix Walchshöfer, Geschäftsführer von TEAMCHALLENGE.

Geteilte Siegerfreude über fünf Kilometer

Knapp 20 Prozent aller Teilnehmer entschieden sich für die kurze 5-Kilometer-Distanz. Als schnellste Frau erreichte Lara Tonak (Just for Fun) das Ziel. Sie benötigte 19:00 Minuten und lag so 20 Sekunden vor Vanessa Sturm (SWC Regensburg). Dritte wurde Ina Reichelt (Birdlife Österreich), die in 19:49 Minuten ebenfalls noch unter 20 Minuten bleiben konnte. Bei den Herren liefen hingegen gleich acht Läufer unter 17:30 Minuten und sorgten somit für ein hochklassiges Niveau. Sowohl die TSG 08 Roth, als auch die Roadrunners Südbaden waren in den Top 8 gleich doppelt vertreten. Der in der Altersklasse M16 startende Elias Kolar (TSG 08 Roth) wurde in 17:14 Minuten Sechster, Patrick Brucker (Roadrunners Südbaden) in 16:57 Minuten hingegen sogar Vierter. Noch schneller waren fast nur deren Teamkollegen, die den Lauf zeitgleich gewannen. Benjamin Wegler (TSG 08 Roth) und Jonas Müller (Roadrunners Südbaden) liefen beide hochklassige 15:54 Minuten und lagen somit deutlich vor Christoph Sturm (Trendhaus Germany, 16:33 Minuten) und Philipp Herber (Tri Team Hamburg, 16:42 Minuten), die das Podest mit ebenfalls schnellen Zeiten komplettierten.

Andi Dreitz privat
Triathlet Andi Dreitz ging beim Dreams cannot be cancelled Run an den Start.

Zimmermann und Quellmalz gewinnen verdient

Über die doppelte Distanz zeigte bei den Damen besonders Laura Zimmermann vom SV Würzburg 05 ihre Klasse. Sie finishte ihren 10-Kilometer-Lauf bereits nach 37:03 Minuten und gewann somit souverän. Exakt 60 Sekunden langsamer lief die Zweitplatzierte Leonie Konczalla vom Tri Team Hamburg. Wie ihre Kollegin Ina Reichelt landete auch Johanna Bonn (Birdlife Österreich, 42:03 Minuten) auf dem dritten Rang. Ihr Rückstand auf die siegreiche Laura Zimmermann betrug fünf Minuten, ihr Vorsprung auf die Viertplatzierte Katharina Weimer (LG Stadtwerke München) hingegen lediglich eine Sekunde. Fünfte wurde derweil Profi-Triathletin Anne Haug (LAZ Saarbrücken) in 42:27 Minuten. Noch etwas schneller waren erneut die Herren unterwegs. Eric Quellmalz (Triathlon Jena) lief im Alleingang eine Topzeit von 33:29 Minuten, womit er verdient gewann. Knapp wurde es dahinter im Rennen um den Silber-Rang. Diesen sicherte sich am Ende Frederic Funk (Team Erdinger Alkoholfrei) in 34:27 Minuten. Nur eine Sekunde langsamer war Christian Roth (Post SV Nürnberg) auf Rang drei.

40 Prozent laufen Halbmarathon

Der längste angebotene virtuelle Lauf war der Halbmarathon, für den sich rund 40 Prozent aller teilnehmenden Sportler entschieden. Als Halbmarathon-Siegerin beendete Sandra Spörl (Team Erdinger Alkoholfrei) den Dreams cannot be cancelled Run. Mit ihrer Zeit von 1:22:38 Stunden distanzierte sie Laura Philipp (New Balance, 1:23:11 Stunden) um eine gute halbe Minute. Marie Hielscher, die für den FC St. Pauli Triathlon startet, erreichte in 1:28:13 Stunden den dritten Rang. Von den fünf Männern, die den Halbmarathon in unter 1:20 Stunden liefen, war York Weber (Team Erdinger Alkoholfrei) am schnellsten. Er gewann in 1:15:44 Stunden mit reichlich Vorsprung vor seinem jüngeren Teamkollegen Jannik Leschowsky, der 1:17:29 Stunden lief. Dritter wurde Trailläufer Hannes Namberger (PowerBar, 1:18:09 Stunden).

Holly Charles
Auch Lucy Charles-Barclay nahm am Dreams cannot be cancelled Run teil.

Veranstalter zieht positives Fazit

Rund um das Event hatte das Veranstaltungsteam sich einiges einfallen lassen und so für beste Unterhaltung der Teilnehmer gesorgt. Nicht nur die attraktive Finishermedaille wird den meisten Läufern, die aus 42 Nationen kamen, daher in Erinnerung bleiben. Zum Abschluss des gelungenen virtuellen Events, in das die Organisatoren viel Herzblut gesteckt hatten, fand am 3. Januar über Social Media eine Siegerehrung der schnellsten Läufer statt. Hierbei wurde allen Teilnehmern gedankt und ein positives Fazit gezogen.

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